Aus den Lautsprechern vom 2. September

Elektro-Rock aus Los Angeles: Julien-K schöpfen Synthies und Gitarren voll aus.

USA 2010 / 17 Lieder / Hörtipps: "Death to Analog", "Look at U", "Kick the Bass", "Dreamland", "Technical Difficulties", "Disease"

Elektro-Rock mit Seele präsentiert die Gruppe Julien-K aus Los Angeles auf ihrem Album Death To Analog. Die Band, die sich bisweilen auch als Dead By Sunrise um den Linkin Park-Frontmann Chester Bennington zu dessen Solo-Projekt formiert, dreht hier als Quartett die Regler hoch: Synthesizer und Gitarren über solidem Bass, Melodien wabernd eingewebt in den rockig-elektronischen Klangteppich.

Der Titeltrack Death To Analog fungiert als packender Knall zum Auftakt: Alles, was der Synthie hergibt, Julien-K sparen an nichts. In Someday Soon oder dem lüsternen Systeme De Sexe gesellt sich eine Gesangslinie hinzu. Die Single Kick The Bass bedient packend und tanzbar die Pop-Schiene; Nachfolger Dreamland trumpft mit technolastigen Finessen auf. Julien-K kreieren ein düsteres Club-Ambiente à la Rob Zombie oder Marilyn Manson, das berauschend, fast hypnotisch wirkt.

Innovative Kompositionen gepaart mit durchdachten Texten - ein Mix, der auch live überzeugen dürfte.

Depeche Mode, VNV Nation, Dead By Sunrise


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Autor: MATHIAS SCHWAPPACH | 02.09.2010

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