37 Schafe bei Unfall getötet: Tiertransporter verunglückt auf A6

37 Schafe wurden am Dienstag auf der Autobahn 6 bei Kirchberg bei einem Unfall getötet.

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Der Lastzug war mit rund 170 Schafen beladen in Richtung Heilbronn/Mannheim unterwegs, als der 23-jährige Fahrer gegen 13.10 Uhr kurz vor der Ausfahrt Kirchberg mit den rechten Rädern von der Fahrbahn abkam. Beim Versuch sein Fahrzeug auf die Straße zurückzulenken, geriet der Lastzug ins Schlingern und stürzte in der Folge der Anhänger um.

Die rund 90 Tiere waren im Anhänger eingeschlossen, die Autobahn wurde zunächst aus Sicherheitsgründen kurz vollgesperrt. Als klar war, dass keines der Tiere auf die Fahrbahn gelangen würde, konnte die linke Fahrspur wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der Rückstau konnte so in Grenzen gehalten werden und umfasste in der Spitze wohl rund vier Kilometer Länge.

Vom zuständigen Landratsamt Schwäbisch Hall kamen zwei Veterinäre an die Unfallstelle, die das Umladen der Tiere in ein Ersatzfahrzeug überwachten. Dabei mussten vier Tiere unter der Aufsicht der Veterinäre getötet werden, insgesamt verendeten 37 Tiere durch den Unfall. Die Umladearbeiten der lebenden Tiere dauerten um 15.30 Uhr noch an. Die getöteten Tiere wurden direkt auf einen an die Unfallstelle beorderten Lkw der Sulzdorfer Tierkörperbeseitigungsanstalt geladen. Anschließend muss der Anhänger geborgen werden. Die Polizei rechnet derzeit mit einer Freigabe der Unfallstelle gegen 16.20 Uhr. Der Gesamtschaden durch den Unfall wurde an Ort und Stelle auf rund 50.000 Euro geschätzt.
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Kommentare

27.08.2015 22:40 Uhr

Tiertransporte nur zum nächstgelegenen Schlachthof !

Welt weit werden rund 50 Milliarden Tiere lebendig transportiert. Eingepfercht in LKWs werden sie oft tagelang quer durch Europa von Mastbetrieben zu Schlachthöfen gekarrt, bei sengender Hitze oder klirrender Kälte, ohne Wasser und Futter.

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