15.000 Euro statt 24.768

Landratsamt und Ehepaar Brenner werden sich noch nicht einig.

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Der Prozess auf Schadensersatz und Nutzungsentschädigung zwischen dem Ehepaar Brenner aus Rechenberg und dem Land Baden-­Württemberg vor dem Landgericht Heilbronn ist noch nicht beendet. Das Landratsamt Schwäbisch Hall ist nicht bereit, auf das Vergleichsangebot der Richterin über 24 768 Euro einzugehen.

Laut HT-Informationen will das Landratsamt lediglich 15.000 Euro zahlen. Das sind zwar 10.000 Euro mehr, als es noch vor der Gerichtsverhandlung angeboten hatte, aber von dem Vergleichsangebot der Richterin ist diese Summe natürlich noch ein gutes Stück entfernt.

Flüchtlinge im Ferienhof

Hintergrund des Prozesses ist die Vermietung des Ferienhofs Hammerschmiede der Brenners an das Land. Dieses hatte das mehr als 600 Quadratmeter große Gebäude in Rechenberg angemietet, um dort zwischen Januar und August 2016 Flüchtlinge unterzubringen. Das Haus war danach nicht mehr anderweitig zu vermieten. Die Brenners bestanden auf die vertraglich festgelegte Instandsetzung des Wohnraums in den Zustand vor Vermietung.

Beide Parteien wurden sich nicht einig, und so kam der Fall am 13. Oktober vors Gesicht. Für den 27. November war der Verkündungstermin angesetzt. Doch dieser wurde nun aufgehoben, wie das Gericht auf HT-Nachfrage mitteilt. Die beiden Parteien befänden sich in Vergleichsverhandlungen.

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