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Zwei Treffer fehlen zur 200-Tore-Marke

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Mit viel Übersicht am Puck: Justin Kelly (rechts). Ihm gelang in Weißwasser der Treffer zum 5:0 für die Steelers.  Foto: 

Im letzten Auswärtsspiel der DEL-2-Hauptrunde präsentierten die Bietigheim Steelers den 2200 Zuschauern in Weißwasser nochmals die breite Palette ihres Könnens, demonstrierten ihre Klasse und waren sehr effektiv vor dem gegnerischen Tor. Nach 26 Minuten führten die mit spielerischer Leichtigkeit auftretenden Gäste  schon mit 6:0. Am Ende stand ein 8:2-Erfolg. Die Füchse-Fans feierten ihre Spieler schon während des Debakels und sangen „Wir sind stolz auf unser Team.“

Steelers-Trainer Kevin Gaudet musste auf die verletzten Frédérik Cabana und Marcus Sommerfeld sowie den erkrankten Max Lukes verzichten. Daheim bleiben durften Adam Borzecki, Max Prommersberger und Torwart Sinisa Martinovic sowie als überzähliger Kontingentspieler der Topscorer Matt McKnight. Im Tor durfte sich Andreas Mechel beweisen, zurück im Team war Robin Just nach Verletzungspause. Auch Marcel Kahle war aus Iserlohn mal wieder dabei, ebenso Denis Shevyrin. Einen festen Platz in einer Sturmreihe mit Benjamin Zientek und Rene Schoofs bekam der junge Michael Fink. Als Kapitän führte Bastian Steingroß das Team an.

Die Lausitzer Füchse hatten in der vierten Minute durch Jens Heyer dicke Chancen, aber Mechel parierte innerhalb von ein paar Sekunden zweimal glänzend. Nachdem die Steelers eine Unterzahl unbeschadet überstanden hatten, schlugen sie das erste Mal zu. Marcel Rodman brachte die Gäste mit 1:0 in Führung und eröffneten den Torreigen. Andreas Schwarz nach einem tollen Solo bei vier gegen vier (13.) und Dominic Auger mit einem satten Schuss unter die Torlatte (16.) sorgten für den 3:0-Vorsprung nach dem ersten Drittel. Kurz vor dem 0:3 hatte Mechel mit einer weiteren Glanztat den Anschlusstreffer gegen Patrik Parkkonen verhindert. Zum zweiten Spielabschnitt löste bei den Lausitzer Füchsen Konstantin Kessler im Tor den von seinen Vorderleuten im Stich gelassenen Maximilian Franzreb ab.

Kessler eiskalt erwischt

Doch Kessler erging es kaum besser. Erneut hatten die Steelers eine Unterzahl überstanden, da gelang ihnen ein Treffer. 43 Sekunden waren im zweiten Drittel erst gespielt, da erhöhte Benjamin Zientek auf 4:0. Ganze 25 Sekunden dauerte es, da flog die Scheibe schon wieder an Kessler vorbei ins Netz. Diesmal hatte Justin Kelly getroffen, dem der Puck genau auf den Schläger gefallen war. Auch Zientek hatte bei seinem zweiten Tor zum 0:6 wenig Mühe (26.). Dann rafften sich die Füchse kurz auf und kamen durch einen von Gregor Kubail  noch abgefälschten Schuss zum 1:6 (29.) und durch Dennis Swinnen, der einen Alleingang erfolgreich abschloss, zum 2:6. Die Bietigheimer legten wieder zu und einen Treffer durch Shawn Weller zum 2:7 (39.) nach. Im Schlussdrittel begnügten sich der Spitzenreiter auf Spielkontrolle und kam noch zum 8:2-Endstand durch René Schoofs.

Die 200-Tore-Marke verfehlten die Steelers bei ihrem Schützenfest knapp. Die zwei Treffer können sie am Sonntag ab 18.30 Uhr im letzten Hauptrundenspiel gegen den Noch-Meister Kassel Hukies nachholen.

DEL 2
Weißwasser – Bietigheim

2:8


Drittel:
0:3, 2:4, 0:1;
Tore: 0:1 Rodman (8.), 0:2 Schwarz (13.), 0:3 Auger (16.), 0:4 Zientek (21.), 0:5 Kelly (22.), 0:6 Zientek (26.), 1:6 Kubail (29.), 2:6 Swinnen (32.), 2:7 Weller (39.), 2:8 Schoofs (46.); Strafminuten:  4 (2 Strafen) – 12 (6 Strafen); Schiedsrichter: Robert Paule (Rosenheim); Zuschauer: 2200.

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