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Vor dem letzten Schritt

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Platz eins fest im Visier: Sebastian Alt (links) und die Bietigheim Steelers steuern der Hauptrundenmeisterschaft entgegen.  Foto: 

Die Bietigheim Steelers wollen sich an den närrischen Tagen nicht zum Narren machen. Im Heimspiel an diesem Faschingsdienstag (19.30 Uhr) gegen die Wölfe Freiburg soll ein Sieg her. Damit hätte sich der SCB endgültig die Hauptrundenmeisterschaft in der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) unter den Nagel gerissen – ganz egal, was der Tabellenzweite Löwen Frankfurt in den verbleibenden drei Partien macht.

Dass der Spitzenreiter aus dem Ellental seinen Vorsprung von acht Zählern in den Duellen gegen Freiburg, Weißwasser und Kassel noch verspielen könnte, daran glauben selbst die größten Skeptiker im Bietigheimer Lager nicht. „Unser Ziel ist es, das Ding gegen Freiburg vollends klarzumachen. Wichtig ist, dass die Spieler im Rhythmus und vor allem auch gesund bleiben“, sagt Geschäftsführer Volker Schoch.

Die Steelers sind aus gleich zwei Gründen scharf auf eine Wiedergutmachung. Zum einen möchten sie sich für die 1:6-Heimschlappe vor vier Tagen gegen den Titelrivalen aus Frankfurt rehabilitieren. Zum anderen gilt es, den Freiburgern zumindest im zweiten schwäbisch-badischen Vergleich in der EgeTrans-Arena die Grenzen aufzuzeigen. Denn am 20. November 2016 hatte Bietigheim überraschend mit 2:3 verloren und damals die erste von bisher erst sechs Heimniederlagen kassiert.

Die Gäste aus Freiburg stehen aktuell auf dem siebten Tabellenplatz und werden mit ziemlicher Sicherheit an den Pre-Playoffs teilnehmen. Denn zu Rang sechs, der den direkten Einzug ins Viertelfinale gewährleistet, beträgt der Rückstand bereits acht Punkte. Die Abstiegszone ist im Breisgau ebenfalls kein Thema mehr. Beide Teams können im Ellental also relativ unbeschwert aufspielen.

Robin Just trainiert wieder

Die Stürmer Marcus Sommerfeld (Rippenbrüche), Max Lukes (Erkältung) und Robin Just werden nicht im Bietigheimer Kader stehen. Letzterer mischt nach seiner Oberkörperverletzung aber bereits wieder im Mannschaftstraining mit. Verstärkung kommt diesmal aus Iserlohn: Denis Shevyrin ist am Montag angereist und wird die Steelers gegen Freiburg unterstützen. Am Mittwoch stößt dann auch Angreifer Marcel Kahle zum Team. Denn für den Kooperationspartner Iserlohn Roosters ist die DEL-Saison schon vorbei – der Klub aus dem Sauerland schloss die Hauptrunde auf dem 13. und damit vorletzten Platz ab. „Die beiden Jungs aus Iserlohn tun uns gut und entlasten unser Team, auch wenn sie in den Playoffs leider nicht mehr für uns auflaufen dürfen“, sagt Schoch. Weder Shevyrin noch Kahle können in dieser Saison noch die dafür nötigen 20 DEL-2-Einsätze erreichen.

Welcher überzählige Kontingentspieler im Zuge der Rotation aussetzen muss, will Trainer Kevin Gaudet kurzfristig entscheiden. Es wird wohl einen Profi aus dem Trio Justin Kelly, Matt Mc­Knight und Marcel Rodman treffen. Das Tor wird Schoch zufolge wie schon beim 3:2-Sieg am Sonntag beim EHC Bayreuth Stammkeeper Sinisa Martinovic hüten.

Mit sofortiger Wirkung haben sich die Heilbronner Falken von ihrem Trainer Fabian Dahlem getrennt. Der 51-jährige Rosenheimer war im Februar 2016 zum HEC gestoßen und löste damals Mannix Wolf ab. „Trotz eines Aufwärtstrends in den letzten Spielen haben leider die Ergebnisse gefehlt. Daher sehe ich den Schritt zum jetzigen Zeitpunkt als notwendig an, um der Mannschaft in der entscheidenden Saisonphase einen emotionalen und psychologischen Impuls zu geben“, sagte Falken-Manager Atilla Eren. Der bisherige Assitenzcoach Gerhard Unterluggauer übernimmt nun beim kriselnden Vorletzten der DEL 2 das Ruder. ae

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