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Thomas Völler belegt weltweit Platz fünf

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Thomas Völler im Ziel beim Ironman in Vichy.  Foto: 

Vor Thomas Völlers zweiter Teilnahme am Ironman Vichy in Frankreich litt der Athlet unter Schmerzen in der linken Hüfte und der rechten Achillessehne. Da in der Teilnehmerliste jedoch die ganz großen Namen fehlten, hoffte er bei einem Einsatz auf einen Podiumsplatz: „Das motivierte mich und baute gleichzeitig etwas Druck auf“, so Völler.

Gestartet wurde im Rolling-Swim-Verfahren, bei dem die Athleten in etwa fünf Sekunden Abstand ins Wasser geschickt werden. Völler und die anderen Teilnehmer sprangen von einem Podest im aufgestauten Fluss L‘Allier. „Die Wassertemperatur war mit 25,7 Grad auf Badewanneniveau, aber das schwimmen ging trotzdem gut“, sagte der Ludwigsburger.

Für den SVB-Triathlet begann das Rennen um 6.54 Uhr – eine Minute hinter dem späteren Sieger seiner Altersklasse, Arnaud Bouvier. Beim Landgang nach 33.03 Minuten lag Völler vier Sekunden vor dem Rivalen. „Beim Schwimmen auf der zweiten Runde kam ich etwas vom Weg ab. Meine rechte Hand donnerte gegen etwas Hartes“, berichtete er. Der Ludwigsburger hatte an ein Kanu angeschlagen. An der Wendeboje verlor der Ironman-Teilnehmer ein paar Meter, holte aber schnell wieder auf und schwamm zügig vorbei an einer Gruppe. Völlers Zeit beim Schwimmausstieg betrug 1:06:46 Stunden – „nicht so berauschend“, so der Ludwigsburger. Im Nachhinein war er die zweitschnellste Zeit seiner AK geschwommen und hatte knapp vier Minuten Vorsprung zu Arnaud.

Der Radstart lief für den SVB-Athleten nicht optimal, denn: „Mein Puls war deutlich zu hoch.“ Nach 40 Kilometern beschloss er, sich auf sein Bauchgefühl zu verlassen und bei gleichen Wattzahlen weiterzufahren. Für die erste Runde benötigte das Mitglied des Bietigheimer Schwimmvereins 2:24 Stunden, das bedeutete Platz eins.

Bis Kilometer 19 gleichauf

Nach der zweiten Runde wurde es in Vichy richtig warm, die Temperatur stieg auf über 35 Grad Celsius. Nach 4:55:03 Stunden kam Völler mit der zweitbesten Zeit zum Wechsel, was 1:30 Minuten Vorsprung zu Arnaud bedeutete. „Bis Kilometer 19 sind wir wohl mehr oder weniger Seite an Seite gelaufen“, sagte Völler. Doch ab dem 21. Kilometer ging dem Bietigheimer Sportler etwas die Luft aus. Arnaud zog davon. Der SVB-Athlet bewältigte die Halbdistanz in 1:44 Stunden. Bei 23 Kilometer fiel seine Lauf-, unter seine Durchgeschwindigkeit. Die Hoffnung auf einen Podiumsplatz schien zu platzen.Mit der siebtbesten Laufzeit kam Völler ins Ziel, blieb allerdings mit 3:45:35 Stunden unter seiner Wunschzeit von 3:30 Stunden. Mit 9:57:07 Stunden kam der SVB-Triathlet als Zweiter hinter Arnaud mit 9:45:07 Stunden ins Ziel. Das entsprach Platz 80 im Gesamtfeld. Damit hatte er sich für Hawaii qualifiziert. „Im weltweiten Ranking liege ich jetzt auf Platz fünf und bin in Deutschland auf Platz ein in meiner Altersklasse aufgestiegen“, so der 53-jährige Projektleiter, der seit 2011 in Ludwigsburg-Oßweil wohnt.

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