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Thilo Hanso schrammt an der Silbermedaille vorbei

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Lilian Velija, Thilo Hanso und Alexandra Stenzel (von links) zeigten sich bei den Titelkämpfen in Topform.  Foto: 

Rund 1200 Rettungssportler haben im Westfalenbad in Hagen an den 45. deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen teilgenommen. In fünf Altersklassen gingen die Schwimmer in den Einzel- und Mannschaftswettkämpfen auf Medaillenjagd. Während bei den Einzelmeisterschaften 32 Teilnehmer in jeder Altersklasse zugelassen wurden, waren es bei den Mannschaften 24 Teams. Die DLRG Bietigheim-Bissingen war gut vertreten – mit drei Rettungssportlern im Einzel und fünf Teams. Herausragend war der dritte Platz von Thilo Hanso sowie der fünfte Rang der Frauenmannschaft.

Im ersten Block zeigte sich Hanso gleich in überragender Verfassung. Das 100-Meter-Hindernisschwimmen beendete der Bietigheimer auf dem vierten Platz. Beim 50-Meter-Retten einer Puppe gewann er in 37,18 Sekunden. Beim 50-Meter-Retten mit Flossen gab es ein packendes Finish. Hanso schrammte am Ende nur um acht Punkte an Silber vorbei, war aber mit dem Gewinn der Bronzemedaille dennoch hochzufrieden.

Ebenfalls gut aufgelegt war Lilian Velija, die nach zwei Disziplinen ebenfalls auf Medaillenkurs schwamm. Pech hatte sie jedoch beim 50-Meter-Retten mit Flossen. Bei der Puppenaufnahme rutschte die Puppe ab. Velija verlor wertvolle Zeit und rutschte so noch aus den Medaillenrängen. Bei den Frauen präsentierte sich Alexandra Stenzel in gewohnt starker Verfassung. Stenzel schwamm die Königsdisziplin 200-Meter-Lifesaver in einem neuen württembergischen Rekord von 2:46,63 Minuten und stand am Ende auf dem 21. Platz.

Lea Lauer, Celine Wolf, Emma Zabel, Anja Fehnl und Eileen Berner waren bei den Mannschaftswettbewerben gleich im ersten Block am Start. Die amtierenden württembergischen Meisterinnen in der Altersklasse 12 zeigten eine gewohnt starke Leistung und lagen nach den vier Staffeln auf Rang 13. Die gleiche Platzierung schafften Robin Laiss, Denis Huseinbasic, Yannick Wolf, Jan Berner und Felix Blumberg. Seinen stärksten Auftritt hatte das Team in der 4x25-Meter-Puppenstaffel. Vom Pech verfolgt waren dagegen Thilo Hanso, Jan Fehnl, Thies Baier, Lilian Velija und Lilli Gröger. Durch Strafpunkte rutschte die Mannschaft von Trainer Benny Geyer aus den Medaillenrängen. Dabei nutzten auch die dritten Plätze in der 4x50-Meter-Hindernisstaffel und der 4x50-Meter-Puppenstaffel nichts.

Die Frauen der Altersklasse 17/18 weiblich standen am Ende auf Platz 14. Isabelle Wörz, Marie Kimmann, Sophia Essig, Lisa Wittig und Maren Betz konnten ihre gute Leistung von Biberach wiederholen, wo sie mit deutlichem Vorsprung württembergische Meisterinnen wurden.

Eine Galavorstellung zeigten Hiemkea Platia, Stefanie Adam, Alexandra Stenzel und Nina Hanisch in der Frauenkonkurrenz. Die auf Platz 12 gesetzte Mannschaft schwamm am Ende auf den fünften Rang. In der 4x25-Meter-Puppenstaffel stellten die Bietigheimer Frauen in der Zeit von 1:33,57 Minuten wie Stenzel einen neuen württembergischen Rekord auf und waren letztlich sogar deutlich vor dem württembergischen Meister aus Reichenbach platziert.

Quartett startet in Warendorf

Für viele Bietigheimer Rettungssportler ist die Saison noch nicht vorbei. In zwei Wochen finden in Niederstetten die baden-württembergischen Seniorenmeisterschaften statt. Beim Deutschlandpokal in Warendorf sind Florian Heger, Robin Wallmersperger, Stefanie Adam und Alexandra Stenzel in die württembergische Auswahl berufen worden. Anfang Dezember stehen einige Akteure in Baunatal in der Bezirksauswahl im Aufgebot.

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