Partner der

- Anzeigen-Dossier -

Steelers wollen die Tigers in den Urlaub schicken

|

Nur noch ein Sieg trennt die Bietigheim Steelers vor dem Einzug ins Playoff-Halbfinale der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2). Nach der Galavorstellung am Sonntag, die in einem Bietigheimer 9:0-Schützenfest gipfelte, hat die Mannschaft um Kapitän Adam Borzecki alle Trümpfe in der Hand.

Gaudet warnt vor vorschneller Siegessicherheit

Bereits an diesem Dienstag (20 Uhr) kann der Hauptrundenmeister aus dem Ellental den EHC Bayreuth mit dem vierten Sieg im vierten Viertelfinalduell vorzeitig in den Urlaub schicken. Im Eishockey-Jargon spricht man dann von einem „Sweep“. Doch vorschnelle Glückwünsche weist SCB-Trainer Kevin Gaudet brüsk zurück. „Ich habe im Eishockey schon alles erlebt. Der vierte Sieg ist in den Playoffs immer der schwerste, das ist einfach Fakt“, gibt der Kanadier zu bedenken und fordert von seinem Team eine weitere Topleistung. Gaudet: „Wir werden alles versuchen, um das Spiel zu gewinnen und die Serie abzuschließen.“

Selbst die größten Optimisten im EHC-Lager glauben nach dem Debakel in Spiel drei wohl nicht mehr daran, dass die Tigers in der Best-of-Seven-Serie noch einmal zurückschlagen können und zumindest noch eine vierte Partie am Freitag (20 Uhr) in der EgeTrans-Arena erzwingen. Nach neun Spielen innerhalb von 20 Tagen scheint der Aufsteiger aus Oberfranken am körperlichen Limit angekommen zu sein. Gerade die beinharten Pre-Playoff-Duelle gegen den SC Riessersee fordern jetzt ihren Tribut – und nach den drei Niederlagen gegen Bietigheim ist auch die Anfangseuphorie über den unerwarteten Einzug ins Viertelfinale verflogen. „Wir spielen seit Wochen mit drei Reihen und sind gefühlt seit Februar im Playoff-Modus“, stellte Sergej Waßmiller gegenüber dem „Nordbayerischer Kurier“ (Dienstagsausgabe) fest. Trotzdem zeigt sich der 46-jährige Russe nach wie vor kämpferisch: „Wie voll die Akkus sind, kann ich nicht sagen. Das ist auch egal. Jeder muss in dieser Partie über seine Grenzen hinaus gehen. Wir hauen alles raus, was wir noch haben. Das sind wir den Fans schuldig.“

Gaudet jedenfalls gibt nichts auf das Gerede in Bayreuth von den ausgehenden Kräften und dem Substanzverlust der vergangenen Wochen. Er rechnet mit einem aggressiven Widersacher, der eine Wiedergutmachung im Sinn hat. „Das 0:9 ist den Tigers-Spielern sicher peinlich. Sie werden gegen uns zeigen wollen, was sie wirklich können, und vom ersten Puck an hungrig sein“, prophezeit der Trainer.

Die klar favorisierten Steelers treten im „Tigerkäfig“ mit dem gleichen Kader an wie am Sonntag. Marcus Sommerfeld und Frédérik Cabana dürfen also weiter ihre Blessuren auskurieren, damit sie pünktlich zu einem etwaigen Halbfinale in die Mannschaft zurückkehren können.

Rodman verdrängt Wrigley

Marcel Rodman hat den Sprung ins Aufgebot bereits wieder geschafft und seine Chance gleich gut genutzt. Beim 9:0-Kantererfolg bereitete der slowenische Stürmer und Nationalspieler am Sonntag drei Treffer vor. Gaudet verfährt nun nach der bewährten Trainer-Maxime „Never change a winning team“. Der Leidtragende ist der von seiner Erkältung wiedergenesene David Wrigley – der kanadische Torjäger muss als überzähliger Kontingentspieler erneut draußen bleiben. Für Waßmiller sind die Steelers so oder so eine Klasse für sich. „Die Qualität der Bietigheimer ist enorm“, lobt der EHC-Coach das bisher in dieser Saison so souveräne Eis-Ensemble aus dem Schwabenland. „Wir dürfen sie nicht erneut ins Rollen kommen lassen.“

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Viele Umwege führen durch die Stadt

In Bietigheim-Bissingen sind derzeit viele Straßen gesperrt. Die Arbeiten haben laut Verwaltung dieses Jahr ein größeres Volumen, weil mehr Fahrbahnen und Leitungen erneuerungsbedürftig seien. weiter lesen