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Steelers profitieren von ihrer Fitness

Darum läuft es bei den Bietigheim Steelers in dieser DEL-2-Saison bisher so gut.

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Die Bietigheim Steelers gehen auch in der DEL-2-Spielzeit 2016/2017 mit viel Elan und einem großen Erfolgshunger aufs Eis. Bisher hat die Mannschaft von Trainer Kevin Gaudet alle sechs Spiele gewonnen und die volle Ausbeute von 18 Punkten geholt.  Foto: 

Mit sechs Siegen in Serie sind die Bietigheim Steelers in die Spielzeit 2016/2017 der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) gestartet. An diesem Freitag (19.30 Uhr) gegen den EC Bad Nauheim und am Sonntag (18.30 Uhr) beim ESV Kaufbeuren sollen nun die Punkte 19 bis 24 her. Warum es beim SCB auf Anhieb so gut läuft, liegt an mehreren Faktoren.

? Kontinuität im Kader

Das Gros der bisherigen Mannschaft und damit das Gerüst sind zusammengeblieben. Die Steelers haben bis auf Jason Pinizzotto keinen Leistungsträger verloren und verfügen über viele erfahrene Profis wie Adam Borzecki, Dominic Auger, Bastian Steingroß, David Wrigley oder Frédérik Cabana. Sie alle sind nach wie vor hungrig auf Erfolge. Während bei Klubs mit großer Fluktuation die Mechanismen und taktischen Systeme erst mühsam einstudiert werden müssen, gibt es im Ellental keine Eingewöhnungsprobleme. Auch die vier Neuzugänge haben erstaunlich schnell ins System von Trainer Kevin Gaudet gefunden. In Über- und Unterzahl kann der SCB seine Qualitäten somit wie gehabt ausspielen.

? Neuzugänge steigern Qualität

Die vier externen Verstärkungen  haben prächtig eingeschlagen und sind sowohl sportlich als auch menschlich eine Bereicherung im Team. Andreas Schwarz und Rob Brown geben ein starkes Verteidiger-Pärchen ab, das zuletzt allerdings durch die Verletzung von Schwarz gesprengt wurde. Im Angriff bilden die Neuzugänge Max Lukes und Benjamin Zientek gemeinsam mit dem technisch begnadeten Routinier Cabana eine brandgefährliche Reihe. Senkrechtstarter Zientek steht in der internen Scorerliste mit zehn Punkten (jeweils fünf Tore und Vorlagen) hinter Wrigley auf Rang zwei. Auch der aus dem eigenen Talentschuppen stammende Nachwuchsstürmer Mike Weigandt (18) erhält regelmäßig Eiszeit und hat sogar schon einen Treffer erzielt.

? Fitness

Die Steelers sind die wohl fitteste Mannschaft der DEL 2. In der Vorbereitung hat Fitnesstrainerin Robin Niderost, die Ehefrau von Chefcoach Gaudet, wieder ganze Arbeit geleistet, so dass die Profis physisch für eine lange Saison gerüstet sind. Das Ehepaar findet bei der Konzeption der Trainingsinhalte stets einen guten Mix aus Kraft und Ausdauer einerseits sowie spielerischen und taktischen Elementen andererseits. Außerdem haben die Spieler auch in der Sommerpause ihre Hausaufgaben gemacht.

? Schwäche der Konkurrenz

Bietigheim führt das Klassement bereits mit sechs Zählern Vorsprung vor dem Trio SC Riessersee, Löwen Frankfurt und Bad Nauheim an. Einige der vermeintlichen Topklubs haben noch Anlaufschwierigkeiten und hinken den Erwartungen bisher deutlich hinterher. Obwohl sie mittlerweile wieder auf Rang fünf stehen, sind die Kassel Huskies von ihrer Form aus der Meistersaison 2015/2016 noch weit entfernt. Der Tiefpunkt war die 0:8-Heimklatsche gegen die Steelers am zweiten Spieltag. Überhaupt noch nicht in Tritt ist das mit großen Ambitionen in die Hauptrunde gegangene Duo Dresdner Eislöwen und Ravensburg Towerstars: Die zwei Vereine belegen in der Tabelle aktuell nur den elften und zwölften Platz.

So spielten sie

Oberliga Mannschaft 1 – Mannschaft 2

3:1

Torschützen: Spieler (40.); Spieler (45.), Spieler (60.), Spieler (80.)

Ohne Druck zum SCB Der EC Bad Nauheim steht nach sechs Spieltagen mit zwölf Zählern auf dem vierten Tabellenplatz. Die Hessen sind sehr heimstark und haben bisher alle drei Spiele im Colonel-Knight-Stadion für sich entschieden. Vor einer Woche klappte es nun auch mit dem ersten Auswärtserfolg: Die Roten Teufel setzten sich bei den Heilbronner Falken mit 6:3 durch. Stand beim EC in den vergangenen Spielzeiten stets die erste Reihe im Fokus, so verfügt der Verein nun über drei fast gleichwertige Angriffsformationen, die fleißig punkten. Als besonders stark erwies sich bisher der dritte Sturm mit Vitalij Aab, Center Dominik Meisinger und Andreas Pauli. Letzterer trägt mit sieben Zählern (drei Tore, vier Vorlagen) sogar den goldenen Helm. Bad Nauheim kann in Bestbesetzung auflaufen, geht aber dennoch als Außenseiter in die Partie. „Wenn man gegen Bietigheim unter zehn Toren bleibt, hat man gut gespielt“, stellt Trainer und Sportdirektor Petri Kujala mit Blick auf das Spiel an diesem Freitag (19.30 Uhr) flapsig fest. „Wir können ohne Druck dorthin fahren.“ Doch letztlich hofft auch der 46-jährige Deutsch-Finne auf einen Überraschungscoup beim Spitzenreiter: „Irgendwann reißt jede Serie – vielleicht ja schon gegen uns.“ ae

So spielten sie

Oberliga Mannschaft 1 – Mannschaft 2

3:1

Torschützen: Spieler (40.); Spieler (45.), Spieler (60.), Spieler (80.)

Ohne Druck zum SCB Der EC Bad Nauheim steht nach sechs Spieltagen mit zwölf Zählern auf dem vierten Tabellenplatz. Die Hessen sind sehr heimstark und haben bisher alle drei Spiele im Colonel-Knight-Stadion für sich entschieden. Vor einer Woche klappte es nun auch mit dem ersten Auswärtserfolg: Die Roten Teufel setzten sich bei den Heilbronner Falken mit 6:3 durch. Stand beim EC in den vergangenen Spielzeiten stets die erste Reihe im Fokus, so verfügt der Verein nun über drei fast gleichwertige Angriffsformationen, die fleißig punkten. Als besonders stark erwies sich bisher der dritte Sturm mit Vitalij Aab, Center Dominik Meisinger und Andreas Pauli. Letzterer trägt mit sieben Zählern (drei Tore, vier Vorlagen) sogar den goldenen Helm. Bad Nauheim kann in Bestbesetzung auflaufen, geht aber dennoch als Außenseiter in die Partie. „Wenn man gegen Bietigheim unter zehn Toren bleibt, hat man gut gespielt“, stellt Trainer und Sportdirektor Petri Kujala mit Blick auf das Spiel an diesem Freitag (19.30 Uhr) flapsig fest. „Wir können ohne Druck dorthin fahren.“ Doch letztlich hofft auch der 46-jährige Deutsch-Finne auf einen Überraschungscoup beim Spitzenreiter: „Irgendwann reißt jede Serie – vielleicht ja schon gegen uns.“ ae

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