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Steelers haben es mit den Toren eilig

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Schiedsrichter Ulrich Hatz (hinten rechts) zeigt einen Treffer für die Bietigheim Steelers an, Torschütze Frédérik Cabana mit dem Goldhelm bejubelt sein 4:1, die Spieler aus Bad Nauheim sind bedient. Foto: Werner Kuhnle  Foto: 

Die Bietigheim Steelers dominieren weiter die Deutsche Eishockey-Liga 2 (DEL 2) nahezu nach Belieben. Gegen den EC Bad Nauheim gewannen sie mit 6:2.

Auf dem Weg zu ihrem siebten Sieg in Folge legten die Steelers im ersten Drittel ein Höllentempo vor und ließen mit ihrer Schnelligkeit, ihrem spielerischen Vermögen und ihrer Effektivität den anfangs recht unbedarft in die Partie gestarteten „Roten Teufeln“ keine Chance. Nach dem ersten Drittel führten sie schon mit 5:1. Erneut nicht dabei waren bei den Gastgebern die Verteidiger Bastian Steingroß und Andreas Schwarz. Steingroß ist wahrscheinlich in der kommenden Woche wieder spielfähig, dagegen muss Schwarz nach einer im Training erlittenen Verletzung wohl länger pausieren.

Während die Eispiraten aus Crimmitschau eine Woche zuvor noch forsch angegriffen hatten, zogen sich die Bad Nauheimer zurück und ließen die Gastgeber munter spielen. Nach 37 Sekunden musste sich der Finne Mikko Rämö im Gästetor zum ersten Mal geschlagen geben. David Wrigley hämmerte den Puck gleich nach dem ersten Angriff der Steelers unhaltbar in den oberen Torwinkel. Zuvor hatten sich die Bad Nauheimer im Spielaufbau einen Scheibenverlust geleistet.

Erste Chance führt zum 1:1

Auch die Gäste waren mit ihrem ersten Schuss aufs gegnerische Tor erfolgreich und glichen in der fünften Minute zum 1:1 aus. Diego Hofland hatte abgezogen, Juuso Rajala den Schläger in die Flugbahn des Pucks gehalten und ihn damit unhaltbar für Steelers-Torwart Sinisa Martinovic abgefälscht.

Innerhalb von 47 Sekunden machten die Steelers ihr Trainerteam Kevin Gaudet und Marc St. Jean sowie ihre Fans gleich zweimal froh. Den erneute Führungstreffer wollte Shawn Weller unbedingt erzielen und erzwang ihn in der achten Minute mit hohem Einsatz vor dem Tor der „Roten Teufel“. Auch beim 3:1 legte Torschütze Matt McKnight nach dem Zuspiel von Dominic Auger viel Kraft und Wille in den Schlag, der den Puck unter die Torlatte beförderte.

Nach diesem Gegentor-Doppel beorderte Bad Nauheims Trainer Petri Kujala seine Cracks zu einer Besprechung an die Bande. Wenig später gab es eine erneute Pause, weil Schiedsrichter Ulrich Hatz mit seinen Assistenten in den Katakomben verschwand, um sich per Video davon überzeugen, dass ein Treffer der Gäste irregulär erzielt worden war. Als die Gäste zweimal in Unterzahl gerieten, zappelte der Puck jeweils erneut in ihrem Tornetz. Nach einer Strafzeit saß Marc Kohl nur 13 Sekunden draußen, dann durfte er schon wieder aufs Eis, weil Frédérik Cabana aus dem Powerplay heraus das 4:1 erzielt hatte. Referee Hatz reagierte erst auf den Torjubel des Schützen und überzeugte sich dann bei Schlussmann Rämö, dass die Scheibe die Torlinie überschritten hatte. Keine Zweifel gab es bei Cabanas 5:1 fünf Sekunden vor der Pausensirene.

Im Mitteldrittel war es meist ein Spiel der Steelers gegen den Finnen Rämö, der mehrfach glänzend parierte. Gegen Ende der zweiten 20 Minuten kamen dann auch die Gäste ab und an gefährlich vor das Steelers-Tor und forderten Schlussmann Martinovic zu Kostproben seines Könnens.

Die Steelers hatten ihren Torhunger früh gestillt und begnügten sich im Schlussdrittel bei ihrem weiter dominanten und streckenweise beeindruckenden Spiel mit dem einen Treffer von Auger zum 6:2-Endstand (55.) Zehn Minuten zuvor hatte Eugen Alanov schlitzohrig den zweiten Treffer des EC Bad Nauheim zum 2:5-Zwischenstand erzielt. Sogar der dritte Treffer war drin, den vergab aber Andreas Pauli, der mit einem Penalty an Martinovic scheiterte. Sekunden später gelang Auger das 6:2.

DEL 2
Steelers – Bad Nauheim

6:2

Drittelstände: 5:1, 0:0, 1:1.
Tore: 1:0 Wrigley(1.), 1:1 Rajala (5.), 2:1 Weller (8.), 3:1 McKnight (8.), 4:1 Cabana (15./Überzahl), 5:1 Cabana (20./Überzahl), 5:2 Alanov (45.), 6:2 Auger (55.). Strafminuten: 2 (1 Strafe) – 10 (5 Strafen); Schiedsrichter: Ulrich Hatz (Trostberg); Zuschauer: 2018.

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