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Meisterschaft als Belohnung für sechs Monate

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Der zweifache Bietigheimer Torschütze René Schoofs entfernt sich vom Gehäuse der Freiburger, verfolgt von Marc Wittfoth. Hinten der überragende Wölfe-Schlussmann Lukas Mensator.  Foto: 

Der Titel-Hattrick ist perfekt: Am drittletzten Spieltag der DEL-2-Hauptrunde sicherten sich die Bietigheim Steelers mit dem 5:3-Heimerfolg gegen die Wölfe Freiburg zum dritten Mal in Folge die inoffizielle Meisterschaft in dieser Mammutrunde. „Auch wenn die deutsche Meisterschaft nach den Playoffs wichtiger ist, so ist Platz eins nach der Hauptrunde das Ergebnis von sechs Monaten harter Arbeit. Das haben die Jungs gut gemacht. Die Playoffs können nach sechs Wochen vorbei sein, wenn man Pech hat“, meinte Steelers-Trainer Kevin Gaudet, für den der erste Titel in der Saison auch  große Bedeutung hat.

Wie schnell sich die Liste der verletzten und nicht einsatzfähigen Spieler wieder füllen kann, zeigte sich am Dienstagabend wieder einmal. Nach dem ersten Drittel war für Frédérik Cabana bereits Schluss. Beim Mann mit der Nummer 97 war nach seinem Comeback am Sonntag in Bayreuth die alte Verletzung im Spiel gegen Freiburg wieder aufgebrochen. „Das ist der Horror“, meinte der Steelers-Coach, der ohnehin auf Robin Just, Marcus Sommerfeld („Er kann, wenn überhaupt noch in dieser Saison, erst wieder im Finale spielen“, so Gaudet) und Max Lukes verzichten musste und Shawn Weller als überzähligen Kontingentspieler pausieren ließ.

Der Tabellenführer hatte gegen die Gäste aus dem Breisgau viele guten Szenen, scheiterte aber auch häufig am starken Freiburger Torhüter Lukas Mensator und leistete sich einige Wackler in der Defensive. Nach der 4:1-Führung, die die Steelers mit zwei Tor-Doppelpacks erzielt hatten, geriet der Sieg in Gefahr, denn die Wölfe holten zwei Tore auf und gaben sich erst in der Schlussminute nach René Schoofs Empty-Net-Tor zum 5:3-Endstand geschlagen.

„Mit ein bisschen Puckglück holt Freiburg einen Punkt. Das ist eine Mannschaft mit einem hervorragenden Defensivsystem und sehr guten Kontern“, lobte der Bietigheimer Trainer Gaudet den Gegner, der sich über die Pre-Playoffs für Endrunde qualifzieren kann.

Die Freiburger legten in der Anfangsphase ihre Absichten offen, schnell und direkt zu kontern. Dabei scheiterte Petr Haluza zweimal knapp. Dann aber schlugen die Steelers doppelt zu. Und beide Male bekamen die Torschützen den Puck maßgerecht serviert. Zuerst verwertete Schoofs einen Querpass von David Wrigley (4.), dann durfte Justin Kelly nur noch den Schläger hinhalten, als ihm Dominic Auger die Scheibe zugespielt hatte (6.).

Gästen gelingt beinahe das 2:2

Den 1:2-Anschlusstreffer der Gäste musste Bietigheims Torwart Sinisa Martinovic mit auf seine Kappe nehmen. Freiburgs Verteidiger Philipp Rießle hatte aber auch freie Schussbahn und überwand Martinovic mit einem haltbar scheinenden Aufsetzer (10.). Eine Minute später traf Marton Vas die Querstange des Steelers-Tores. Im zweiten Drittel erhöhten Max Prommersberger (24.), und McKnight (25.), der beim 3:1 noch den Assistpunkt verbucht hatte, mit einem Doppelschlag auf 4:1. Doch die Wölfe blieben dran und erspielten sich ihre Treffer zwei und drei. Zuerst schlenzte Tobias Kunz den Puck über Martinovic ins Netz (30.), dann schloss Enrico Saccomani einen Konter erfolgreich ab (35.). Im Schlussdrittel zogen die Bietigheimer das Tempo an und kamen zu Chancen, sie trafen aber nicht mehr ins Freiburger Tor. Bis Mensator in der Schlussminute vom Eis ging und Schoofs freie Bahn hatte.

„Hut ab vor der Arbeit in Bietigheim. Mit ein bisschen Glück holen wir einen Punkt. Aber so ist alles in Ordnung“, meinte Freiburgs Trainer Leos Sulak.

DEL 2
Bietigheim – Freiburg

5:3


Drittel: 2:1, 2:2, 1:0.
Tore: 1:0 Schoofs (4.), 2:0 Kelly (6./Überzahl), 2:1 Rießle (10.), 3:1 Prommersberger (24.), 4:1 McKnight (25.), 4:2 Kunz (30.), 4:3 Saccomani (35.), 5:3 Schoofs (60. Empty Net); Strafminuten: 4 (2 Strafen) – 14 (3 Strafen); Schiedsrichter: Robert Holzer (Lechbruck); Zuschauer: 3037.

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