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Meissner glänzt bei der DM-Endrunde

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Die Bietigheimerinnen Greta Meissner (links) und Luisa Knapp attackieren Majlis Buhmann vom Club an der Alster.  Foto: 

Mit Platz sieben endete die deutsche Meisterschaft im Hallenhockey für die weibliche Jugend A (U 18) des Bietigheimer HTC in Schwabach. Den Titel holte der Mannheimer HC. „Insgesamt war es eine tolle Erfahrung, sich erstmalig auf höchstem Niveau präsentieren zu können“, stellte BHTC-Trainer Thomas Dauner fest.

Mit viel Euphorie startete der Bietigheimer HTC als frisch gekürter süddeutscher Meister ins Turnier. Ziel war es mindestens ein Spiel zu gewinnen. Bereits das erste Spiel am Samstag gegen den Münchner SC, gegen den der BHTC bei der „Süddeutschen“ noch gewonnen hatte, ging mit 1:2 verloren. In der dritten Minute ging Bietigheim durch Ines Wanner mit 1:0 in Führung, nach einem schnellen Spielzug stellte der MSC prompt den Ausgleich zum 1:1 her. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit ging München mit 2:1 in Führung. Dabei blieb’s.

Im nächsten Spiel gab es für den BHTC ein 1:1 gegen den West-Meister HTC Uhlenhorst Mühlheim. Zunächst setzte Mühlheim das Dauner-Team extrem unter Druck. Gleich zweimal kratzte Greta Meissner den Ball von der Torlinie. In der elften Minute fiel das Führungstor für Mühlheim. In der 26.Minute besorgte Meissner nach einem sehenswerten Angriff mit der einhändigen Rückhand das 1:1.

Nun war wieder Feuer im Spiel, und der BHTC erkämpfte sich in der zweiten Halbzeit die Oberhand. Mit einer Schlussecke hätte Meissner sogar noch den Sieg perfekt machen können. Der Ball landete jedoch knapp über dem Tor.

Im letzten Duell des Tages gegen den Harvestehuder HTC musste nun ein Sieg her, um noch eine Chance aufs Halbfinale zu haben. Doch daraus wurde nichts: Der BHTC verlor 0:2. Immer wieder scheiterten die Bietigheimerinnen an Karlotta Lammers, die am Ende des Turniers zur besten Torhüterin gewählt wurde. Durch einen Stecher gelang dem Harvestehuder HTC der 1:0-Führungstreffer (15.). In der zweiten Hälfte vergab der BHTC viele Chancen – immer wieder war Lammers die Spielverderberin. Wieder in der letzten Spielminute gelang dem HTHC ein weiterer Treffer zum 2:0-Endstand. Somit blieb Bietigheim nur das Spiel um Platz sieben.

Spiel um Platz sieben endet 4:4

Gegner dort war der Club an der Alster, der als Nord/Ost- Meister nicht an seine Leistungen von vor zwei Wochen anknüpfen konnte. Das Trainerteam Dauner/Schäfer stellte die Mannschaft um: Meissner begann nicht wie gewohnt in der Verteidigung, sondern fand sich im Sturm wieder. Ihren Platz nahm Wanner ein. Alster ging in den ersten sieben Minuten mit 2:0 in Führung. Nach einem Pfostentreffer von Wanner staubte Meissner zum 1:2 ab. Mit einer Ecke gelang der Bietigheimerin auch der 2:2-Ausgleich.

 Nun lieferten sich Meissner und Emely Kerner, Tochter von Sportmoderator Johannes B. Kerner, einen Wettstreit um die nächsten Tore. Meissner traf zum 3:2 für den BHTC, im Anschluss nutzte Kerner eine Ecke zum 3:3. Nach einer weiteren Ecke ging Bietigheim durch Meissners viertes Tor mit 4:3 in Führung, ehe Kerner den 4:4-Endstand besorgte.

„Die Mannschaft konnte die Topleistung von vor 14 Tagen nicht nochmals abrufen. Es fehlen die Konstanz und die Breite im Kader, um den einen oder anderen Ausfall oder Leistungsdellen auszugleichen“, sagte Trainer Dauner. Meissner hob er lobend hervor: „Sie hat neun Spiele konstant auf hohem Niveau gespielt hat, gefolgt von Sina Schönamsgruber, Ines Wanner und Dina Fili. Der Rest der Mannschaft hat Probleme, sich auf dem höchsten Niveau durchzusetzen. Auch die beiden Torhüterinnen konnten nicht an ihre Leistung von vor zwei Wochen anknüpfen.“

Bietigheimer HTC: Laura Hegen, Kristin Steilner; Sina Schönamsgruber, Greta Meissner, Luisa Knapp, Jana Fili, Ines Wanner, Neele Fili, Jessica Gschweng, Teresa Bürkle, Dina Fili, Theresa Lindenberger.

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