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Roy Fischer im Interview: "Citylauf gehört inzwischen zu Ludwigsburg"

Über 15 Jahre Citylauf, die Topläufer und das Ehrenamt äußerte sich Cheforganisator Roy Fischer nach der 15. Auflage des Events im Interview.

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Nach 15 Jahren ist es Zeit für ein Resümee. Wie sehen Sie die Entwicklung des Ludwigsburger Citylaufs?

ROY FISCHER: Wir haben uns in den letzten vier bis fünf Jahren enorm stabilisiert und haben immer um die 2.000 Teilnehmer. Das ist sicherlich ein Erfolg. Natürlich sind Teilnehmerzahlen immer auch wetterabhängig. Aber wir können langfristig planen. Der Lauf gehört inzwischen zu Ludwigsburg. Wir haben mit Läufern wie Martin Beckmann oder Markus Weiß-Latzko Spitzensportler dabei, aber natürlich auch sehr viele Breitensportler. Das ist eine gute Mischung. Und wie ein Teilnehmer sagte: Der Lauf ist auch eine echte Sightseeing-Tour durch Ludwigsburg.

Wie wichtig ist es, deutsche oder auch Läufer aus der direkten Umgebung am Start zu haben, die dann auch erfolgreich sind?

FISCHER: Es ist wichtig, lokale Läufer zu haben, die dann auch gut abschneiden. Unser Ziel ist es auch, eine Identifikation zwischen Läufer, Wettbewerb und Zuschauer zu schaffen. Deshalb bin ich auch kein Freund von tausenden Einladungen an ausländische Spitzenläufer, die dann vorneweg rennen und den Deutschen keine Chance mehr lassen. Außerdem wird die Stimmung automatisch besser, wenn lokale Athleten vorne mitlaufen, die ihre Fans und Familienangehörige an der Strecke haben. Und wir haben in Deutschland wirkliche Topläufer wie eben Beckmann oder auch Jan Fitschen, der leider verletzungsbedingt nicht dabei sein konnte.

Wie zufrieden sind sie mit der Organisation Ihres Laufs in diesem Jahr?

FISCHER: Ich bin sehr zufrieden, aber auch noch nicht ganz. Wir haben das Problem wie in so vielen Bereichen, dass uns die Ehrenamtlichen fehlen. Da verteilt sich dann die Last auf ein paar wenigen Schultern. Es war schön, dass so viele Zuschauer gekommen sind und die Läufer so gute Bedingungen vorfinden konnten. Aber wir wollen noch besser werden in Zukunft.

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