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Martin Beckmann feiert den sechsten Sieg und setzt sich beim 15. Citylauf durch

Das halbe Dutzend ist voll: Bereits zum sechsten Mal setzte sich Martin Beckmann (LG Leinfelden-Echterdingen) bei der 15. Auflage des Ludwigsburger Citylaufs, die Krone auf. Christine Schleifer (Tri-Team Heuchelberg) war unter 2391 Läufern die schnellste Frau.

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  • Entspanntes Winken im Zielbereich: Citylauf-Rekordsieger Martin Beckmann wird bei seinen letzten Metern von den Zuschauern begeistert angefeuert. 1/2
    Entspanntes Winken im Zielbereich: Citylauf-Rekordsieger Martin Beckmann wird bei seinen letzten Metern von den Zuschauern begeistert angefeuert. Foto: 
  • Die flotteste Frau: Christine Schleifer vom Tri-Team Heuchelberg überquerte von allen gestarteten Teilnehmern als Achte die Ziellinie. 2/2
    Die flotteste Frau: Christine Schleifer vom Tri-Team Heuchelberg überquerte von allen gestarteten Teilnehmern als Achte die Ziellinie. Foto: 
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Nach dem Halbmarathon in Stuttgart triumphiert Martin Beckmann gut einen Monat später auch in Ludwigsburg über die halbe Distanz. Wie die Feuerwehr machte sich der für die LG Leinfelden-Echterdingen startende Laufprofi ans Werk. Bereits nach zwei Kilometern, die Beckmann in unglaublichen 5:45 Minuten zurücklegte, hatte er einen Vorsprung von 50 Metern auf seinen härtesten Verfolger Markus Weiß-Latzko herausgelaufen. "Wenn ich renne, renne ich volle Kanne. Ich kenne nichts anderes", sagte Beckmann zu seinem hohen Anfangstempo. Bei Kilometer sieben war klar, Beckmann ist nicht mehr einzuholen. Der fünfmalige Sieger war auf dem Weg zu seinem nächsten Erfolg. Der Abstand auf Weiß-Latzko, den zweitplatzierten Juristen aus Tübingen, hatte sich auf 250 Meter vergrößert. Auf Platz drei folgte, wenn auch schon mit beträchtlichem Abstand, mit Markus Hauber (Wohnungsbau Ludwigsburg) aus Kornwestheim der beste Läufer aus dem Kreis. Diese drei waren dem übrigen Läuferfeld bereits weit enteilt. In einer Fabelzeit von 30:27 Minuten überquerte Beckmann als Erster die Ziellinie. Mit einigem Abstand folgten Weiß-Latzko und Hauber. Hauber war mit seiner Zeit sehr zufrieden, hatte sich auf den ersten drei Kilometern nach eigener Aussage jedoch "etwas überschätzt" und war das Rennen zu schnell angegangen.

Beckmann, der nach seinem Sieg überraschend frisch wirkte, hatte sich eigentlich darauf eingestellt, dass sein größter Widersacher länger mithalten würde: "Ich habe mich eigentlich auf einige taktische Spielchen von Markus eingestellt. Aber ich habe mich besser gefühlt als im letzten Jahr und letztlich muss man den Jungen auch nichts schenken." Für den Zweitplatzierten hatte Beckmann trotzdem nur Lob übrig: "Markus wird diesen Lauf in den nächsten Jahren noch oft gewinnen. Einen Sieg bei so einem Stadtlauf muss man sich erarbeiten und ist auch immer sehr von der Tagesform abhängig."

Bei den Frauen gestaltete sich das Rennen der Bestplatzierten lange offener als bei den Herren. Doch die Favoritinnen wurden ihrer Rolle gerecht. Nach zwei Kilometern lag noch Veronica Pohl (Bayer 04 Leverkusen) in Front. Bis Kilometer sieben hatte Christine Schleifer, die wie Beckmann zuvor bereits in Stuttgart gewinnen konnte, ihre Kontrahentin in die Schranken gewiesen. Pohl war Schleifer bis zur Hälfte der Strecke auf den Fersen, konnte Sichtkontakt halten. Dann aber zog die spätere Siegerin davon. "Ich wusste eigentlich nicht, wie meine Beine heute sind. Dann lief es aber ganz gut, und ich habe mich ganz locker gefühlt. Das ist immer ein gutes Zeichen", kommentierte die Läuferin des Tri-Team Heuchelberg ihren Sieg. Schleifer musste sich mit ihrer Zeit von 34:44 Minuten nur sieben Männern geschlagen geben.

Wie alle Teilnehmer lobte auch Schleifer die Organisation und die Atmosphäre rund um den Ludwigsburger City-Lauf: "Die Stimmung ist absolut toll. Der Lauf muss keinen Vergleich scheuen und sich auch nicht hinter der Veranstaltung in Stuttgart verstecken."

Auch ihr Pendant Beckmann nannte den Lauf "super stimmungsvoll" und meinte, das Event werde über kurz oder lang die Nummer eins in Baden-Württemberg. Auch Weiß-Latzko forderte: "Warum machen wir daraus nicht eine süddeutsche Meisterschaft. Wir brauchen solche gut organisierten Veranstaltungen im Laufsport." Neben dem Hauptlauf fanden weitere Läufe für Schüler und Jugendliche in verschieden Kategorien statt, die einen sportlichen Tag in der Ludwigsburger Innenstadt komplettierten.

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