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Bietigheimer HTC: Im Finale fehlt nach toller Leistung das Glück

Die weibliche Jugend B des Bietigheimer HTC wurde bei der Endrunde um die baden-württembergische Oberliga-Meisterschaft im Feldhockey Zweiter. Im Finale verlor der BHTC gegen den Mannheimer HC 0:2.

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Die jubelnden Hockey-Mädchen des Bietigheimer HTC nach einer tollen Finalleistung trotz Niederlage. Hinten von links: Alissa Braunmiller, Marie Nabrotzki, Neele Fili, Jana Fili, Theresa Lindenberger, Linn Braunmiller, Luisa Knapp, Marie Hörmann, Trainer Thomas Dauner. Mitte von links: Innes Wanner, Dina Fili, Yasina Hipp, Greta Meissner, Jessica Gschweng, Sina Schönamsgruber, Karla Bauszus. Vorne von links: Julia Wilke, Kristin Steilner.  Foto: 

Mit der Oberliga-Vizemeisterschaft hat sich die weibliche B-Jugend des Bietigheimer HTC für Zwischenrunde am 18. und 19. Oktober um die deutsche Meisterschaft im Feldhockey qualifiziert.

Bei der Endrunde der Oberliga in Mannheim besiegte der BHTC im Halbfinale den TSV Mannheim mit 4:2. Im erwarteten Endspiel verloren die Bietigheimerinnen dem Tabellenführer Mannheimer HC mit 0:2.

Im Halbfinale gegen der TSV Mannheim hatten die Mädels von BHTC-Trainer Thomas Dauner noch Anlaufschwierigkeiten. In der zehnten Minute brachte Neele Fili den Ball hinter die Linie des Mannheimer Tores zum 1:0. Der TSV stand meist hinten drin und machte es dem BHTC schwer. Etwas unkonzentriert kassierte Bietigheim in der 14. Minute den Ausgleich und fünf Minuten später gerieten sie sogar in Rückstand. In der zweiten Halbzeit kam Mannheim nicht mehr aus der eigenen Hälfte raus. Marie Nabrotzki glich nach einem Solo zum 2:2 aus (42.). Erst in der 66. Minute gelang den überlegenen BHTC-Spielerinnen der Doppelschlag zum Sieg. Erst erzielte Greta Meissner das 3:2, dann traf Ines Wanner zum 4:2-Endstand.

Im Endspiel gegen den favorisierten Mannheimer HC lieferte der BHTC einen sensationellen Auftritt ab. Hohes Lauftempo begleitete das ganze Spiel. Bietigheim setzte Mannheim in den ersten Spielminuten massiv unter Druck und erspielte sich ein Chancenplus. Aber der BHTC scheiterte mehrfach an Mannheims Nationaltorhüterin Selina Müller. Mannheim konnte sich nur durch Konter befreien und ging in der 24. Minute durch ein Glückstor in Führung. Fünf Minuten spielte der MHC dann das 2:0 schön heraus. Auch die zweite Spielhälfte war von hohem Tempo geprägt, Chancen ergaben sich vor beiden Toren. In der 45. Minute wurde dem BHTC ein Siebenmeter und damit die Chance zum Anschlusstor verweigert. BHTC-Trainer Dauner lobte nach der unglücklichen Niederlage die tolle Teamleistung und den immensen läuferischen Aufwand seines Teams.

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