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Gaudet freut sich über Rückkehr seines Stars

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Die Bietigheim Steelers sind an diesem Wochenende in der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) nur einmal gefordert – am Sonntag (17 Uhr) in der heimischen EgeTrans-Arena gegen den SC Riessersee. Das eigentlich am 41. Hauptrundenspieltag vorgesehene Duell bei den Dresdner Eislöwen (2:1) ist auf den 24. Januar vorverlegt worden. „Uns ist es jetzt fast schon ein bisschen langweilig“, scherzt Trainer Kevin Gaudet. Der Kanadier gewinnt der Situation aber auch etwas Positives ab: „Nach fünf Spielen in zehn Tagen tut so eine Pause auch mal gut.“

Jene fünf Spiele sind für seine Mannschaft sehr positiv verlaufen. Die Steelers bejubelten fünf Siege am Stück und bauten ihre Tabellenführung gegenüber dem Hauptverfolger Löwen Frankfurt wieder auf acht Zähler aus. Allerdings können die Hessen den Rückstand an diesem Freitag mit einem Sieg bei den schwächelnden Ravensburg Towerstars auf fünf Punkte reduzieren.

Gespannt ist man im Bietigheimer Lager auf das Comeback von Justin Kelly. Der 35 Jahre alte Center, der 2015/2016 zum Spieler der Saison gewählt wurde, geht nach seiner langwierigen Gehirnerschütterung erstmals wieder aufs Eis. Sein letzter Einsatz für den SCB war am 15. April 2016 im ersten Playoff-Spiel gegen Kassel. „Jeder hat sich gewünscht, dass er zurückkommt. Ich freue mich aber ganz besonders für Justin selbst. Es zeugt von Eiern und viel Mut, wenn man sich nach fast einem Jahr Pause so zurückkämpft“, sagt Gaudet. Seit vier Wochen trainiere Kelly wieder mit der Mannschaft, und in den Einheiten habe der Stürmer einen guten Eindruck hinterlassen. Doch auch der Coach weiß, dass zwischen dem Übungsbetrieb und dem Ernstfall ein großer Unterschied besteht. „Im Training versuchen alle, Justin nicht zu berühren. Bei den Spielen ist die Zweikampfhärte eine ganz andere. Die Gegner werden keine Rücksicht nehmen“, sagt Gaudet. Die Frage, welchen Ausländer er am Sonntag auf die Tribüne setzen muss, erübrigt sich, denn Torjäger David Wrigley fällt weiter mit Leistenproblemen aus.

Die Gäste aus Garmisch-Partenkirchen stehen aktuell auf Platz neun. Am vergangenen Wochenende verlor das Team von Trainer Tim Regan gegen Heilbronn (3:5) und Rosenheim (2:5). Die ersten drei Saisonduelle mit dem SC Riessersee entschied Bietigheim für sich. Gaudet warnt dennoch vor dem Gegner: „Auf dem Papier haben die Garmischer die beste Mannschaft seit Jahren.“

Die Eispiraten Crimmitschau holen Chris St. Jacques in die DEL 2 zurück. Der 34-Jährige wechselt vom Oberligisten Füchse Duisburg nach Westsachsen. Der Kanadier spielte insgesamt vier Jahre für die Bietigheim Steelers und wurde mit ihnen einmal Zweitliga-Meister. In der Vorsaison war er für den ESV Kaufbeuren in der DEL 2 aktiv, wechselte dann nach Duisburg. Einen neuen Stürmer haben auch die Heilbronner Falken verpflichtet: Der 21-jährige Slowene Nik Pem spielte zuletzt für Olimpia Ljubljana in der ersten österreichischen Liga. bz

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