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Felix Hepperle verteidigt DM-Titel

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Felix Hepperle hatte bei der DM Grund zur Freude: Er gewann den Titel im Mehrkampf.  Foto: 

Während die besten deutschen Mehrkämpfer bei der Leichtathleik-WM in London abräumten, zeigten bei den deutschen Meisterschaft einige weitere Topathleten ihre Leistungsstärke. Bei widrigen Witterungsbedingungen glückte Felix Hepperle von der LG Neckar-Enz dabei die Titelverteidigung. Wie im Vorjahr holte sich der Bönnigheimer am Ende mit einem deutlichen Vorsprung die Meisterschaft. In seinem dritten Zehnkampf innerhalb kürzester erreichte er 7328 Punkte.

Kälte, Wind und Dauerregen machten den Mehrkämpfern zu schaffen. Viele mussten den Wettkampf sogar mit muskulären Problemen beenden. So ging es auch dem vermeintlich härtesten Konkurrenten von Hepperle. Doch der Weg zur Titelverteidigung war alles andere als ein Selbstläufer, denn der Einstieg in den Wettkampf verlief holprig. Bei Gegenwind kam der LG-Starter über 100 Meter nur auf 11,54 Sekunden. Nicht viel besser waren die 6,80 Meter beim Weitsprung. Der Gedanke ans Aufhören nagte da bereits an ihm, doch dann setzte sich sein Kampfgeist durch. Schon beim Kugelstoßen war Hepperle mit 12,80 Metern wieder sehr zufrieden. Der Hochsprung war angesichts der Bedingungen mit 1,94 Metern sehr gut. Seine Laufstärke stellte er über 400 Meter mit 49,09 Sekunden unter Beweis, was ihm die Führung nach Tag eins einbrachte.

Über 110 Meter Hürden bremste Hepperle bei seinen 15,52 Sekunden wieder der Gegenwind aus, bevor er 38,29 Meter mit dem Diskus folgen ließ. Keinen Zweifel am Sieg gab es dann nach den guten Leistungen im Stabhochsprung mit überquerten 5,00 Metern und seinen 50,53 Metern mit dem Speer. So konnte er es sich angesichts der drei Zehnkämpfe innerhalb nur sieben Wochen erlauben, den abschließenden 1500-Meter-Lauf im Gefühl des sicheren Sieges etwas ruhiger anzugehen. Mit 7328 Zählern holte er sich letztlich den DM-Titel.

Auch der Senior des Teilnehmerfelds im Trikot der LG Neckar-­Enz rief eine Topleistung ab: Matthias Laube schob sich mit einem sehr guten zweiten Wettkampftag und am Ende 6481 Punkten noch auf den sechsten Rang vor. Am ersten Tag glänzte er im Hochsprung mit 1,85 Metern. Die Aufholjagd am nächsten Tag begann mit 15,93 Sekunden bei Gegenwind über 110 Meter Hürden. Beim Speerwurf zeigte Laube mit 57,94 Metern den weitesten Wurf aller. Im Kampf um die vorderen Plätze verbuchte er außerdem gute 4:44,80 Minuten über 1500 Meter.

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