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Steelers angeln sich Jason Pinizzotto

Die Bietigheim Steelers haben den Großteil des Teams für die neue Saison in der DEL 2 schon zusammen. Die prominentesten Neuzugänge sind die beiden Deutsch-Kanadier Jason Pinizzotto und Dominic Auger sowie Keeper Sinisa Martinovic.

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  • Der Deutsch-Kanadier Jason Pinizzotto ist bisher der hochkarätigste Neuzugang der Bietigheim Steelers für die neue Saison in der DEL 2. Der 34-jährige Stürmer trug in der vergangenen Runde das Trikot der Roten Teufel Bad Nauheim. 1/2
    Der Deutsch-Kanadier Jason Pinizzotto ist bisher der hochkarätigste Neuzugang der Bietigheim Steelers für die neue Saison in der DEL 2. Der 34-jährige Stürmer trug in der vergangenen Runde das Trikot der Roten Teufel Bad Nauheim. Foto: 
  • Torhüter Sinisa Martinovic kehrt zu den Steeles zurück. In der Vorsaison spielte er für Heilbronn. 2/2
    Torhüter Sinisa Martinovic kehrt zu den Steeles zurück. In der Vorsaison spielte er für Heilbronn. Foto: 
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Im stillen Kämmerlein haben die Bietigheim Steelers in den letzten Wochen an ihrem Kader gebastelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Bereits 15 Profis haben beim Vizemeister der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) einen Kontrakt für die Spielzeit 2014/2105 unterzeichnet. Bisher standen nur die Vertragsverlängerungen der Leistungsträger Bastian Steingroß, Markus Gleich und Robin Just offiziell fest. Aus dem alten Aufgebot halten sieben weitere Profis dem Verein die Treue: Die auch von anderen Klubs umworbenen David Wrigley, Matt McKnight und Marcus Sommerfeld, die 2013/ 2014 mitunter die erste Reihe gebildet haben, bleiben ebenso an Bord wie die Dauerbrenner René Schoofs und Mark Heatley. Heatley geht beim SCB in die vierte Zweitliga-Saison, Schoofs sogar in seine 13. - weshalb Co-Trainer Marc St. Jean ihn scherzhaft als "Mister Bietigheim" bezeichnete. Auch Perspektivmann Marco Windisch sowie Ersatzkeeper Andreas Mechel schlüpfen wie gehabt ins Steelers-Trikot.

Aufhorchen lassen einige der bisher getätigten Neuverpflichtungen: Jason Pinizzotto kommt vom EC Bad Nauheim und ist ein Kandidat für den ersten Sturm. Der 34-jährige Deutsch-Kanadier gilt als enger Freund von Wrigley, der zugleich der Patenonkel von Pinizzottos Tochter ist. Bei seinen Stationen Bremerhaven, Düsseldorf, Hamburg, Schwenningen und zuletzt Bad Nauheim hat der Angreifer jede Menge DEL- und DEL-2-Erfahrung gesammelt. Dasselbe gilt für Dominic Auger (37), ebenfalls ein Deutsch-Kanadier. Der Routinier kommt von den Starbulls Rosenheim. Zuvor ging er für den ESV Kaufbeuren, die Schwenninger Wild Wings, die Kassel Huskies sowie den EHC München aufs Eis.

Ein alter Bekannter im Ellental ist Sinisa "Silo" Martinovic, der nach 2003 und 2008 bereits zum dritten Mal bei den Steelers anheuert. Er wird der neue Stammgoalie sein. In der abgelaufenen Saison hütete der 33-Jährige noch den Kasten des Erzrivalen Heilbronner Falken. Für die Defensive sind mit Benjamin Hüfner (23) und Max Prommersberger (26) zwei solide deutsche Verteidiger fest eingeplant. Beide haben in Crimmitschau und Dresden bereits ihre DEL-2-Tauglichkeit unter Beweis gestellt. Mit Lukas Fröhlich und Michael Fink stoßen auch zwei Talente aus dem eigenen Nachwuchs zum Profiteam von Cheftrainer Kevin Gaudet.

Verstärkung bekommen die Steelers außerdem von drei bis fünf Förderlizenzspielern aus dem DEL-Aufgebot des künftigen Kooperationspartners Krefeld Pinguine. Die entsprechenden Vereinbarungen sollen noch diese Woche unterzeichnet werden. Die Krefelder Talente sollen in Bietigheim auf Dauer am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen und auch in der Region wohnen. "Bei den Förderlizenzen geht es uns nicht darum, die Bank aufzufüllen. Die Spieler sollen uns weiterbringen und die Qualität steigern", sagt Volker Schoch, der kaufmännische Leiter und designierte neue Geschäftsführer der Steelers. "Wichtig ist uns, dass wir in der neuen Saison breiter aufgestellt sind."

Zwei Ausländerstellen sowie eine Planstelle in der Abwehr sind jetzt noch zu vergeben. Publikumsliebling Greg Squires hat zwar ein Angebot der Steelers vorliegen. Der US-amerikanische Wirbelwind möchte allerdings Schoch zufolge lieber bei einem europäischen Erstligisten unterkommen. Kein Thema sei eine Rückkehr von Ex-Kapitän Marcel Rodman, bekanntermaßen einer von Gaudets Lieblingsschülern.

Nicht mehr auf der Gehaltsliste stehen künftig die Verteidiger Marco Schütz (zum EC Bad Nauheim) und Patrik Vogl. Letzterer nahm eine lukrative Offerte aus Frankfurt an. Auch Henry Martens wird beim Aufsteiger als Neuzugang gehandelt. Abgewandert sind ferner die Torhüter Jochen Vollmer (zum SC Riessersee) und Frédéric Cloutier (zum HCB Südtirol?). Mit dem Kanadier Chris St. Jacques plant der Verein ebenfalls nicht mehr. Auch Philipp Quinlan und Marco Müller haben schlechte Karten, was eine Vertragsverlängerung angeht.

Die Steelers hatten und haben für die Verhandlungen mit den Profis und deren Agenten dasselbe Budget zur Verfügung wie in der Runde zuvor. Auch das Ziel ist gleich geblieben. "Wir streben die Playoff-Teilnahme an, am besten mit Heimrecht", sagt Schoch. Nach einem Schnitt von 2470 Zuschauern in der vergangenen Hauptrunde peilt der SCB in der neuen Saison 2500 Fans pro Heimspiel an.
 

Vorbereitungsturnier

Nürnberg Ice Tigers kommen Eckpunkte des Steelers-Vorbereitungsprogramms stehen bereits fest. Am 11. August geht das Team erstmals aufs Eis. Am 23. und 24. August veranstaltet der Vizemeister der DEL 2 in der EgeTrans Arena ein Turnier mit den Klubs aus Basel (Schweizer Nationalliga B), Nürnberg (DEL) und Straßburg (1. Liga Frankreich). Auswärts stehen schon die Testspiele gegen Aufsteiger Löwen Frankfurt (5. September) und Étoile Noire de Strasbourg (28. oder 29. August) fest.

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