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Bietigheim Steelers absolvieren ersten Test

Die Eishockey-Profis der Bietigheim Steelers starten ihre Testspielserie an diesem Freitag mit einem Heimspiel gegen den Aufsteiger EHC Freiburg. Eine Hiobsbotschaft betrifft Matt McKnight: Der Stürmer hat sich an der Schulter verletzt.

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Matt McKnight bleibt der Pechvogel bei den Bietigheim Steelers. Im Training am Donnerstag zog sich der Kanadier eine Schulterverletzung zu.  Foto: 

Seit einer guten Woche sind die Bietigheim Steelers wieder im Training. Exakt 100 Tage nach dem Triumph in Bremerhaven, wo der SCB am 28. April den DEL-2-Titel mit einem 4:3 nach Verlängerung gewann, begrüßte Coach Kevin Gaudet und sein Assistent Marc St. Jean die Profis zum ersten Eis-Training nach der Sommerpause. Nach zwölf Übungseinheiten sammeln die Bietigheimer an diesem Freitag (19.30 Uhr) nun erstmals wieder Wettkampfpraxis: In der EgeTrans-Arena erwarten sie den Aufsteiger Wölfe Freiburg. Vor der Partie findet die offizielle Vorstellung der kaum veränderten Mannschaft statt. Am Sonntag (17 Uhr) sind die Steelers dann erneut im Einsatz, diesmal allerdings auswärts. Der Gegner ist mit den Kassel Huskies ein weiterer Klassenrivale.

Gegen Freiburg feiern die externen Neuzugänge Sebastian Alt, Dennis Palka und Shawn Weller ihr Debüt im Steelers-Trikot. Auch die jungen Spieler Michael Fink, Lukas Fröhlich, Tim Heffner und Carlo Wittor werden ihre Chance bekommen. "Ich werde mit vier Reihen spielen", kündigt Coach Gaudet an. Eine schlechte Nachricht gibt es von Stürmer Matt McKnight: Der Kanadier prallte beim Training am Donnerstag unglücklich in die Bande und verletzte sich an der rechten Schulter. Eine genaue Diagnose steht noch aus. "Es sieht aber schlecht aus. Er wird wohl mehrere Wochen ausfallen. Matt bleibt unser Pechvogel", sagt Gaudet. Schon in der Vorsaison hatte McKnight in der heißen Playoff-Phase gefehlt - wegen einer Blessur an der linken Schulter, die er sich in der Viertelfinalserie gegen Dresden zugezogen hatte. Ansonsten sind aber alle Spieler fit - und nach der Sommerpause auch in einer sehr guten körperlichen Verfassung, wie Coach Gaudet mit Freude registriert hat: "Die Tests waren alle hervorragend. Das zeigt, dass die Mannschaft weiter Erfolg haben will."

Der Auftaktgegner aus Freiburg ist nach vier Spielzeiten in der Regional- und der Oberliga ins deutsche Eishockey-Unterhaus zurückgekehrt - durch ein 3:2 in der Finalserie gegen Duisburg. Trainiert wird der Oberliga-Meister seit zwei Jahren von Alexej "Leos" Sulak. Mit Milos Vavrusa, Petr Haluza und Vladimir Kames besetzen Tschechen drei der vier Ausländerplätze - wobei Kames, so die Freiburger Hoffnung, schon bald einen deutschen Pass bekommen soll. Der vierte Kontingentspieler ist zurzeit der Slowene Lukas Hvila, der beim EHC einen Probevertrag unterschrieben hat. Gleich 15 Profis aus der Aufstiegssaison gehen weiterhin für den Zweitliga-Rückkehrer aufs Eis, darunter viele, die aus der Region stammen - ein Resultat der traditionell guten Jugendarbeit im Breisgau.

Unterstützung erhalten die Wölfe wie gehabt vom DEL-Kooperationspartner Schwenninger Wild Wings. So werden Goalie Marco Wölfl, Niko Linsenmaier, Jonah Hynes und Steve Billich regelmäßig bei den Freiburgern zum Einsatz kommen. Die klare Nummer eins im Tor ist der gebürtige Freiburger Christoph Mathis. Der 27-jährige Linksfänger hat seine ganze bisherige Karriere bei den Wölfen verbracht.

Weitgehend unverändert hat der EHC auch seine Defensivabteilung gelassen. Beim ersten Test im Rahmen der Vorbereitung auf die neue DEL-2-Saison verriet die Hintermannschaft noch große Schwächen: Am vergangenen Samstag kassierten die Sulak-Schützlinge beim Schweizer B-Ligisten EHC Winterthur eine 1:6-Niederlage.

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