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Eine blitzsaubere Leistung

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Steelers-Torhüter Sinisa Martinovic (Mitte) ließ sich von den Towerstars nicht bezwingen und feierte seinen vierten Shut-out in der laufenden Saison. Hier umfährt der Ravensburger Adam Lapsansky das Tor. Links vorne Marcel Rodman, der Torschütze zum 2:0.  Foto: 

Mit einer erneut souveränen Leistung setzten die Bietigheim Steelers in der Deutschen Eishockey-Liga 2 (DEL 2) ihre Siegesserie fort. Das 4:0 bei den Ravensburg Towerstars war der fünfte Erfolg in Serie. Torwart Sinisa Martinovic feierte seinen  vierten Shut-out der Saison. Bei den Towerstars passten die Abläufe und die Automatismen noch nicht optimal zusammen, da sie einige Spieler ersetzen mussten und mit Philipp Schlager und Jesse Mychan zwei Neuzugänge dabei hatten. Nicht dabei hatten die Steelers David Wrigley, den Leistenbeschwerden plagen. Dafür kehrte der genesene Marcel Rodman zurück und bildete zusammen mit Robin Just und Shawn Weller eine spielstarke und gefährliche Sturmformation. Nach dem Spiel und dem Sieg feierten die Steelers-Fans ihr Team, die Ravensburger dagegen mussten sich einige Pfiffe von den Tribünen gefallen lassen.

Im ersten Drittel begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe und ließen jeweils nur zwei Chancen zu. Bei der ersten für Bietigheim schoss Rodman den Puck auf die Fanghand von Ravensburgs Keeper Jonas Langmann, bei der zweiten war der Torwart dann geschlagen. Rob Brown hatte von der blauen Linie aus abgezogen, Marcus Sommerfeld stand in der Schussbahn und lenkte die Scheibe ins Netz der Gastgeber (13.). Kurz vor Ende des ersten Drittel verfehlte der Ravensburger Adam Lapsansky nach einem Konter in Unterzahl haarscharf das Steelers-Gehäuse.

Mit ihrer individuellen Klasse, ihrer Ruhe am Puck und ihrer Abgeklärtheit zogen die Steelers die Partie im Mitteldrittel immer mehr auf ihre Seite. Die Gastgeber pflegten ihre Schwäche in Überzahl und scheiterten, wenn sie durchkamen, zwei-, dreimal an Schlussmann Martinovic.

Kluger Pass von Weller vors Tor

Mit einem klugen Pass vors Ravensburger Tor bereitete Weller in der 30. Minute das 2:0 für den Tabellenführer vor. Rodman war mitgelaufen, hielt den Schläger vor Langmann hin und verlängerte die Scheibe ins Netz. Die lag drei Minuten später auch im Bietigheimer Tor, aber Schiedsrichter Martin Holzer hatte zuvor abgepfiffen. Er schaute sich die Szene trotzdem auf Video an und blieb bei seiner Entscheidung: kein Tor. Martinovic hatte die Hand auf der Scheibe und war von Lapsansky und Mychan unfair angegangen worden. Für 26 Sekunden waren die Gäste im zweiten Drittel in Unterzahl, überstanden die kritische Phase aber unbeschadet.

Den Towerstars fehlte es im Schlussdrittel an der Klasse, um sich nochmals gegen die drohende Niederlage zu stemmen. Die Steelers spielten clever und nutzten noch zweimal ihre Chancen. Das 3:0 leitete Matt McKnight mit einer Einzelleistung und einem Lauf ums Ravensburger Tor ein. Den Rückpass verwertete Sommerfeld eiskalt. Die Steelers waren danach dem vierten Tor näher als die Towerstars dem Anschlusstreffer. Und so kam es auch. Eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene schob René Schoofs den Puck zentimetergenau in den Lauf von Benjamin Zientek, der cool vor Torhüter Langmann abschloss und den 4:0-Endstand besorgte. Am Freitag dürfen die Bietigheimer Pause machen, denn die Partie des 41. Spieltags haben sie bereits absolviert. Am Sonntag geht es dann daheim gegen den SC Riessersee.

DEL 2
Ravensburg – Bietigheim

0:4


Drittel: 0:1, 0:1, 0:2.
Tore: 0:1 Sommerfeld (13.), 0:2 Rodman (30.), 0:3 Sommerfeld (39.), 0:4 Zientek (59./Unterzahl); Strafminuten: 2 (1 Strafen) – 10 (5 Strafen); Schiedsrichter: Martin Holzer (Gramisch-Partenkirchen); Zuschauer: 2301.

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