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Auf den Spuren eines Olympiasiegers

Philipp Merkt hat bei den süddeutschen Meisterschaften im Ponyreiten am Ludwigsburger Monrepos in der Einzelwertung Dressur Gold gewonnen.

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Inga Katharina Schuster nahm in Ludwigsburg mit ihrem Pferd ?NK Cyrill? an Dressurprüfungen teil. Die Hessin gewann im Einzel und im Mannschaftswettbewerb Bronze.  Foto: 

Unter der Schirmherrschaft von Olympiasieger Michael Jung hat auf der Anlage des Reit- und Fahrvereins Ludwigsburg-Monrepos die süddeutsche Ponymeisterschaft stattgefunden. Der Veranstalter schrieb für die 137 Reiter aus sechs Bundesländern 14 Prüfungen in Dressur und Springen bis zur hohen Klasse M aus. Neun Prüfungen darunter waren die Wertungsprüfungen für die süddeutschen Ponymeisterschaften, für die sich die jungen Reiter unter 16 Jahren über das Jahr qualifizieren mussten. Philipp Merkt aus Baden-Württemberg behielt in den beiden Qualifikationsprüfungen der Dressur die Nase vorne und zog als Favorit mit Pony „DSP De Long“ ins Kürfinale am Montagnachmittag ein und gewann auch dieses. Durch seinen Seriensieg war Merkt die Goldmedaille in der Einzelwertung Dressur sicher.

15 junge Reiter sattelten am Montag ihre Ponys, um die eigene Kür auf dem Niveau der Klasse L** auf dem großen Dressurplatz den Richtern und Zuschauern vorzuführen. Auch die Baden-Württembergerin Ann-Cathrin Rieg auf „Lawn Hill“ zeigte eine starke Kür und sicherte sich so Platz zwei im Finale und Silber in der Gesamtwertung Dressur. Inga Katharina Schuster aus Hessen setzte sich ebenfalls gut gegen die 39 Mitstreiter durch und belegte mit „NK Cyrill“ die Plätze zwei und drei in den Qualifikationen. Am Ende musste sich Schuster ganz knapp von Rieg geschlagen geben und erhielt Bronze im Finale und in der Gesamtwertung. Mannschaftsgold holte sich das stark besetzte Team aus Baden-Württemberg, Jana Schrödter, Ann-Cathrin Rieg, Kim Heininger und Philipp Merkt, für den es die vierte goldene Schleife an diesem Wochenende war. Silber ging an die Mannschaft aus Bayern mit Sophia Ritzinger auf „Den Ostriks Dailan“, Jana Lang auf „Destany“, Corinna Rauch auf „Casten Lars“ und Eileen Henglein auf „Cinderella“. Die Mannschaft aus Hessen sicherte sich die Bronzemedaille mit den Reitern Diana De Meo auf „Charly Brown“, Inga Katharina Schuster mit „NK Cyrill“, Tabea Schroer auf „Fin CWE“ und Cosima Lehr auf „Frühlingstraum“.

Richtig spannend wurde es im Springparcours. Für Julie Thielen aus dem Saarland und für die deutsche Meisterin Lea-Sophia Gut aus Baden-Württemberg war es ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Goldmedaille in der Einzelwertung Springen. Punktgleich ritten sie ins Finale am Montag, ein M*-Springen mit Stechen. Schlussendlich sicherte sich Gut mit Pony „Salvador IV“ auch den Titel „süddeutsche Ponymeisterin“. Knapp geschlagen erhielt Thielen auf „Bad Man“ Silber. Auch für Leonie Gruber aus Hessen hat sich die Anreise gelohnt. Sie konnte sich mit Pony „AMD My Midnight Lady“ über Bronze in der Gesamtwertung freuen. Während die Baden-Württemberger in der Dressur die Nase vorne hatten, gaben die Bayern im Mannschaftsspringen den Ton an. Sowohl Gold als auch Silber ging an die Teams aus Bayern. Gefreut haben sich Louisa Petersen, Maria Schuster und Victoria Steininger über Gold und Tim Honold, Franca Saar und Jennifer Tiller über Silber. Bronze ging an die Misch-Mannschaft aus Rheinland-Pfalz und Saarland mit Anne Götter, Lea-Sophia Gut und Klara Roß.

Neben den sportlichen Ereignissen war es für die jungen Teilnehmer auch ein Erlebnis, „im Schlosspark schlafen zu dürfen“, wie Turnierleiterin Sabine Klenk erzählt. Da die Veranstaltung über drei Tage ging, wurde auf der großen Wiese vor dem Seeschloss Monrepos campiert. Drei große Stallzelte boten Unterkunft für die Ponys. „Unsere Anlage ist jetzt bekannter geworden und wurde als sehr schön empfunden“, so Klenk „vor allem weil ausschließlich Ehrenamtliche alle Aufgaben rund um das Turnier und die Meisterschaften übernahmen, bekamen wir sehr gutes Feedback.“ „Dürfen wir nächstes Jahr wieder kommen?“ hieß es unter anderem von begeisterten Eltern aus Sachsen. Nicht umsonst fiel die Entscheidung, wo die diesjährige Süddeutsche Ponymeisterschaft stattfinden soll, auf die Reitanlage am Seeschloss „Monrepos“. Mit den beiden großen Hallen, dem Springplatz und dem Dressurplatz war es dem Veranstalter möglich, sowohl Dressurprüfungen als auch Springprüfungen so parallel laufen zu lassen, dass kein Ritt gestört wurde. Auch die beiden Hallen boten den Turnierteilnehmer die besten Möglichkeiten, ihre Pferde warm zu reiten. Heinz Bürk, der Pony-Sprecher des Pferdesportverbands Baden-Württemberg, unterstützte mit viel Engagement das Organisationsteam und holte die süddeutsche Ponymeisterschaft erst nach Ludwigsburg. Obwohl das Wetter dem Veranstalter beinahe ein Strich durch die Rechnung gemacht hätte, seien doch an die 1500 Besucher auf der Anlage gewesen, schätzte Sonja Hack, „Chefin“ des Gastronomie-Zeltes.

Schrödter gewinnt M-Dressur

Zeitgleich fand das jährliche Juniorenturnier auf der Ludwigsburger Anlage statt. Vom einfachen Reiterwettbewerb bis zur Klasse M* hatten junge Reiter unter 18 Jahren die Möglichkeit, an den Start zu gehen. Jana Schrödter packte nicht nur Pony „Hancock“ für die Meisterschaften ein, sondern reiste auch mit Stute „Amber“ an, mit der sie die M*-Dressur am Sonntag gewann. Melissa Jäckel vom RFV Ludwigsburg holte sich mit „Friedolin“ Platz zwei in dieser Prüfung. Antonia Dongus vom gleichen Verein zeigte ebenfalls eine schöne Runde mit Stute „Sevilla“ und freute sich über Platz vier. Ihre Schwester Marlene Dongus ritt ihre erste A**-Dressur und sicherte sich Rang zwei. Fiona Serafina Lukas vom RC Tamm gewann diese Prüfung auf „Magic Moment ut Deuten“. Die Ludwigsburgerin Lisa Hack, die erfolgreich in den Dressurklassen L und M unterwegs ist, zeigte, dass auch Dressurpferde springen können: Sie wurde mit „Gladdys Girl“ Zweite im E-Springen.

So spielten sie

Oberliga Mannschaft 1 – Mannschaft 2

3:1

Torschützen: Spieler (40.); Spieler (45.), Spieler (60.), Spieler (80.)

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