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Trainer Mayerhoffer warnt vor dem Tabellenletzten

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Durchsetzungsstark am gegnerischen Kreis: Der Bietigheimer Neuzugang Panagiotis Erifopoluos (links) bringt seine physischen Stärken ein und geht mit hohem Einsatz zur Sache. Er hat den Sprung on der Dritten in die Zweite Liga gemeistert.  Foto: 

Im zweiten Heimspiel der noch jungen Saison in der Zweiten Liga erwarten die Handballer der SG BBM Bietigheim an diesem Freitag um 19.30 Uhr, in ihrem neuen Domizil auf dem Parkett der EgeTrans-Arena, Tusem Essen. Dabei möchte die Mannschaft von Trainer Hartmut Mayerhoffer zu gerne an die starke Leistung der Heimpremiere vor zwei Wochen gegen den HC Rhein Vikings anknüpfen. Damals besiegte die SG BBM den Aufsteiger mit 30:20.

Tusem Essen erwischte keinen guten Saisonstart. Der 28:42-Niederlage zum Auftakt bei HBW Balingen-Weilstetten folgte eine 28:29-Heimniederlage gegen den VfL Lübeck-Schwartau. Dabei bot die Mannschaft von Trainer Jaron Siewert nach anfänglichen Problemen eine kämpferisch starke Leistung und lag auch mehrfach vorne. Als die Gäste auf eine 5:1-Abwehr umgestellt hatten, kamen die Essener damit weniger gut klar und vergaben zudem einige gute Chancen. „Das Ergebnis ist natürlich nicht schön, aber die Mannschaft hat zu jedem Zeitpunkt gekämpft. Wir waren teilweise allerdings zu ungeduldig und zu grün hinter den Ohren. Viele unglückliche Fehler haben Schwartau dann wieder ins Spiel gebracht“, meinte Coach Siewert. „Jetzt richten wir den Blick nach vorne, wollen in der nächsten Woche wieder den nächsten Schritt machen und den Bock endlich umschmeißen“, kündigte der Essener Trainer vor dem Gastspiel in Bietigheim-Bissingen an. Die erste Auswärtsfahrt führte die Essener auch ins Schwäbische. Beim Bundesliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten verloren sie mit 28:42.

In der Vorsaison schaffte Tusem nur aufgrund der besseren Tordifferenz den Klassenerhalt. Garant für eine weniger nervenaufreibende Saison soll der 23-jährige Trainer Siewert sein. Er kam auf Empfehlung von DHB-Vizepräsident Bob Hannig von den Füchsen Berlin ins Ruhrgebiet. In den vergangenen Jahren waren Essener Urgesteine wie Mark Dragunski und Stefan Krebietke bei Tusem tätig. Jetzt setzen die Verantwortlichen auf eine externe Lösung. „Was zählt, sind Persönlichkeit und Fachwissen. Ich möchte jeden einzelnen Spieler besser machen“, meinte Siewert selbstbewusst. Mit Linksaußen Tom Skroblien vom TBV Lemgo kam ein erstligaerfahrener Neuzugang zum quantitativ gut bestückten Essener Kader hinzu. Dreh- und Angelpunkt des Teams ist der wurfgewaltige Dennis Szczesny im Rückraum, der 2014 vom damaligen TV Bittenfeld zu Tusem wechselte.

„Das wird keine einfache Aufgabe. Tusem hat beim Topfavoriten Balingen-Weilstetten und gegen Lübeck-Schwartau verloren, einem weiteren Favoriten. In Balingen haben die Essener eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, und gegen Lübeck hätten sie auch gewinnen können“, erläutert der Bietigheimer Trainer Hartmut Mayerhoffer. „Von den beiden Ergebnissen der Essener darf man sich nicht blenden lassen“, warnt er.

Zweimal deutlich in Rückstand

Er erinnert auch an die Vorsaison, als seine Mannschaft zweimal deutlich gegen Tusem in Rückstand lag, dann aber jeweils noch zu einem Unentschieden kam. Der SG-Coach hat alle Spieler seines Kaders zur Verfügung. Wie auch mit den anderen Neuzugängen, ist er mit Panagiotis Erifopoulos und Dominik Claus bisher sehr zufrieden. „Erifopoulos hat physische Stärken und füllt seine Rolle gut aus. Es ist nicht so einfach, den Sprung von der Dritten in die Zweite Liga zu schaffen. Claus hat ein Niveau erreicht, das ich mir erhofft hatte. Ich hätte mir aber in meinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können, dass es bei ihm so schnell geht.“ Claus, der ein Jahr pausieren musste, bilde mit Max Emanuel ein gutes Duo, so der Coach.

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