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Smeets feiert in Oldenburg ihr Comeback

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Das erste Auswärtsspiel in der noch jungen Bundesliga-Saison führt die Handballerinnen der SG BBM Bietigheim in den hohen Norden: Am Sonntag (16.30 Uhr) gibt der deutsche Meister beim VfL Oldenburg seine Visitenkarte ab. Die Niedersächsinnen haben bisher einen guten Eindruck hinterlassen. Bei der HSG Blomberg-Lippe setzten sie sich zum Auftakt verdient mit 30:26 durch. Und im Heimspiel gegen den Vizemeister Thüringer HC hielt der VfL 50 Minuten mit, um am Ende etwas zu deutlich mit 27:34 das Feld als Verlierer zu verlassen.

„Ich schätze, dass Oldenburg in dieser Saison einiges vorhat“, sagt SG-Trainer Martin Albertsen. So wie auch seine Bietigheimerinnen. Sie sind mit zwei Heimsiegen in die Runde gestartet – einem 24:20 gegen Leverkusen und einem 29:25 gegen  Göppingen. Doch mit der Dynamik bei den Tempogegenstößen sowie der Abwehr war Albertsen zuletzt nicht ganz zufrieden und mahnt bei seiner Mannschaft daher in beiden Bereichen eine Steigerung an. In der Meistersaison 2016/2017 setzte sich die SG BBM klar mit 30:22 und 32:21 durch. In den zwei Spielzeiten davor unterlagen die Bietigheimerinnen in Oldenburg dagegen mit 28:34 und 29:34.

Martine Smeets kehrt am Sonntag ins Aufgebot zurück und wird Albertsen zufolge ihr Comeback feiern. Die niederländische Linksaußen hat die ersten beiden Bundesliga-Partien wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade verpasst. Ansonsten fehlt nur die schwangere Maura Visser, die in dieser Saison nicht mehr für Bietigheim auflaufen wird.

Jongenelen reißt sich Kreuzband

Der Gastgeber hat derzeit im Rückraum ein Personalproblem. Mit Angie Geschke, Julia Wenzl, Simone Spur Petersen und Malene Staal stehen dem VfL-Trainerteam Niels Bötel, Andreas Lampe und Henning Sohl nur vier Rückraumspielerinnen zur Verfügung. Der Grund: Am ersten Spieltag zog sich die frühere Bietigheimerin Isabelle Jongenelen einen Kreuzbandriss zu.

Der Star im Oldenburger Trikot ist die deutsche Nationalspielerin Geschke. Die 32-jährige Rechtshänderin kurbelt das VfL-Spiel an und ist extrem abschlussstark. Beim Kräftemessen mit dem Thüringer HC erzielte Gesch­ke zwölf Treffer, darunter vier per Siebenmeter. Auch Kim Birke und die Norwegerin Staal bringen Offensivpower mit. „Das wird eine gute Bewährungsprobe für unsere Abwehr“, prophezeit Albertsen. Der große Rückhalt im Oldenburger Tor ist Senkrechtstarterin Madita Kohorst (20), die Bundestrainer Michael Biegler jüngst gar ins deutsche Aufgebot für die EM-Qualifikation berufen hat. 

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