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SG  stürmt in die Hauptrunde der Champions League

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  • So sehen Siegerinnen aus: Die Bundesliga-Handballerinnen der SG BBM Bietigheim bejubeln nach dem 27:21-Heimerfolg über Buducnost Podgorica den Einzug in die Hauptrunde der Champions League.  1/2
    So sehen Siegerinnen aus: Die Bundesliga-Handballerinnen der SG BBM Bietigheim bejubeln nach dem 27:21-Heimerfolg über Buducnost Podgorica den Einzug in die Hauptrunde der Champions League. Foto: 
  • Kim Naidzinavicius war einmal mehr nicht zu stoppen. Die SG-Kapitänin traf im Heimspiel gegen den Meister aus Monte­negro zehnmal und unterstrich ihre Weltklasse-Form.  2/2
    Kim Naidzinavicius war einmal mehr nicht zu stoppen. Die SG-Kapitänin traf im Heimspiel gegen den Meister aus Monte­negro zehnmal und unterstrich ihre Weltklasse-Form. Foto: 
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Hauptrunde, wir kommen. Die Handballerinnen der SG BBM Bietigheim haben vorzeitig den Sprung unter die besten zwölf Teams der Champions League perfekt gemacht. Sie bezwangen am Sonntagabend den ZRK Buducnost Podgorica in der MHP-Arena verdient mit 27:21 (12:10) und nahmen damit erfolgreich Revanche für die 24:32-Schlappe in Montenegros Hauptstadt zum Auftakt der Gruppenphase. Mit drei Siegen aus den bisherigen fünf Begegnungen ist dem deutschen Meister der Einzug in die Hauptrunde nun nicht mehr zu nehmen. Hinter Metz Handball belegt die Mannschaft von Trainer Martin Albertsen in der Gruppe D den zweiten Platz.

Das abschließende Duell der Bietigheimerinnen beim französischen Meister am nächsten Sonntag ist trotzdem für beide Vereine noch eine wichtige Angelegenheit. Denn nach der Gruppenphase werden die Punkte in die Hauptrunde mitgenommen. „Wenn wir jetzt auch noch in Metz punkten, wäre das grandios. Und ich bin mir sicher, dass wir mit unserem Heimpublikum im Rücken dann auch in der Hauptrunde den einen oder anderen Sieg holen werden“, sagte Kreisläuferin Antje Lauenroth über die anstehenden Aufgaben in der Königsklasse.

Beim letztlich ungefährdeten Heimtriumph über Buducnost trumpfte einmal mehr ihre Teamkollegin aus der DHB-Auswahl ganz groß auf: SG-Kapitänin Kim Naidzinavicius erzielte zehn Tore und unterstrich ihre aktuelle Weltklasse-Form. Weitere Aktiv­posten im Bietigheimer Ensemble waren Lauenroth und Rechtsaußen Angela Malestein, die jeweils fünfmal erfolgreich waren. Zwischen den Pfosten lieferte obendrein Tess Wester eine Galavorstellung ab. „Sie hat heute einen richtig guten Tag erwischt“, lobte auch Lauenroth die niederländische Nationalkeeperin.

Allerdings dauerte es eine Weile, bis der SG-Express vor den 2258 Zuschauern wie gewohnt auf Touren kam. Die torarme Anfangsphase gehörte den Gästen vom Balkan. Die Mannschaft aus Podgorica lag von der neunten bis zur 28. Minute sogar stets vorne, zeitweise sogar mit drei Toren. Die SG BBM machte zwar in der Abwehr einen guten Job, doch im Angriff haperte es noch mit der Präzision. Dreimal trafen die Gastgeberinnen in der ersten Viertelstunde Latte oder Pfosten. Viele Würfe aus dem Rückraum waren außerdem eine leichte Beute für ZRK-Torfrau Darly Zoq­bi de Paula, eine gebürtige Brasilianerin. Mit vier Treffern am Stück in den letzten drei Minuten der ersten Hälfte warfen Malestein, Charris Rozemalen, Lauenroth und Naidzinavicius aber noch eine Bietigheimer 12:10-Pausenführung heraus.

Konsequente Schiedsrichter

Im zweiten Durchgang machten die Albertsen-Schützlinge dann vollends ernst. Die Defensive stand weiter bombensicher, und nun lief auch in der Vorwärtsbewegung fast alles wie am Schnürchen. Über 15:12 (34.) und 20:15 (45.) zog der deutsche Meister bis zur 56. Minute auf 26:18 davon. Anders als im Hinspiel ließ sich die Bietigheimer Mannschaft von der harten Spielweise von Buducnost nicht beeindrucken und hielt die Konzentration hoch. Die Schiedsrichter Kürsad Erdogan und Ibrahim Özdeniz aus der Türkei ahndeten die Fouls entsprechend und sprachen in den 60 Minuten gleich fünf Zwei-Minuten-Strafen gegen ZRK-Akteurinnen aus. Dagegen kam die SG BBM ohne eine Zeitstrafe davon.

Auch ein Torwartwechsel – Marta Batinovic löste für die letzten zehn Minuten Zoqbi de Paula ab – konnte Podgorica nicht mehr vor einer Auswärtspleite bewahren. Am Ende triumphierte Bietigheim mit 27:21, und Coach Albertsen jubelte: „Jetzt sind wir endgültig in der Champions League angekommen.“

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