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SG BBM klettert auf einen Aufstiegsplatz

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SG-Kreisläufer Patrick Rentschler war am Samstag von der Hagener Abwehr (Mitte Sören Kress) kaum zu stoppen und trug sieben Tore zum Bietigheimer 34:24-Auswärtssieg bei.  Foto: 

Seit Samstagabend steht die SG BBM Bietigheim in der Zweiten Handball-Bundesliga auf Rang zwei und damit einem Aufstiegsplatz. Die Mannschaft von Trainer Hartmut Mayerhoffer gab sich auch beim Aufsteiger VfL Eintracht Hagen keine Blöße und setzte sich locker mit 34:24 durch. Für die Spielgemeinschaft war dies der bereits fünfte Sieg im sechsten Saisonspiel. Überbewerten wollte Mayerhoffer die Momentaufnahme allerdings nicht. „Wir sind sehr glücklich über den Saisonstart. Aber bis auf Coburg hatten wir bisher kein Topteam als Gegner – und dieses Spiel haben wir verloren“, sagte der Bietigheimer Coach. „Die richtig harten Gegner kommen erst noch.“

In Hagen erfüllte seine Mannschaft die Pflichtaufgabe mit einer bemerkenswerten Selbstverständlichkeit. Domenico Ebner unterstrich seine seit Wochen anhaltende Bestform mit 15 Paraden innerhalb der ersten 42 Minuten, die er zwischen den Pfosten stand. Die Abwehr stand sicher, und im Angriff setzte Bietigheim dem VfL mit seinem Tempospiel zu. Dabei profitierte die SG BBM vom tiefer besetzten Kader, während der Aufsteiger gerade im Rückraum derzeit ein Personalproblem hat. Denn neben Jan-Lars Gaubatz und Jannis Fauteck fiel bei den Südwestfalen kurzfristig auch noch Kapitän Sebastian Schneider verletzt aus.

Nach einem guten Start lagen die Gäste schnell mit 7:3 (9.) in Führung, ehe Hagen aufholte und bis zur 14. Minute auf 7:8 verkürzte. Mit einer Auszeit brachte Mayerhoffer seine Schützlinge wieder auf Kurs. Bis zur Pause zog Bietigheim auf 17:10 davon. Vor zwei Jahren hatte die SG just in Hagen einen Sieben-Tore-Vorsprung noch vergeigt. Diesmal blieb das Team aus dem Enztal fokussiert. Durch Valentin Schmidts Treffer zum 15:25 führten die Gäste in der 45. Minute erstmals zweistellig. Der Rest war ein Kinderspiel. Dem Aufsteiger fehlten letztlich die Mittel, um die Begegnung vor den nur 400 Zuschauern in der Arena am Ischeland noch einmal spannend zu machen.

„Realistisch betrachtet hatten wir keine Chance“, gab VfL-Trainer Niels Pfannenschmidt nach der einseitigen Begegnung zu. Seine Mannschaft rutschte nach der sechsten Niederlage im sechsten Spiel auf den letzten Platz ab. Bezeichnend war, dass die Hausherren gleich drei ihrer fünf Siebenmeter verwarfen: Dragan Tubic scheiterte zweimal am Pfosten, Sören Kress schoss drüber. Bei der SG BBM waren Kreisläufer Patrick Rentschler und Spielmacher Valentin Schmidt mit je sieben Toren die Topwerfer.

Trainer lobt Kapitän Rentschler

„Die Jungs haben es heute sehr gut gemacht, egal in welcher Konstellation. Wir können sehr gut durchwechseln, sodass sich jeder Spieler auf dem Feld zu 100 Prozent auspowern kann“, stellte Mayerhoffer erfreut fest. Der Trainer lobte insbesondere auch seinen Kapitän Rentschler: „Patrick ist wahnsinnig effektiv und auch in der Abwehr enorm wichtig für uns. Er hat noch einmal einen richtig großen Schritt nach vorne gemacht.“

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