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SG BBM in Norwegen unter Zugzwang

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Beim norwegischen Vizemeister Vipers Kristiansand steht der Bundesliga-Tabellenführer SG BBM Bietigheim in der Champions League am Sonntag ab 17 Uhr unter Zugzwang. Mit zwei Niederlagen belegen die Bietigheimerinnen in der Gruppe D den vierten und letzten Platz. Um nach der Gruppenphase wenigstens Rang drei einzunehmen und damit in die Zwischenrunde einzuziehen, muss der deutsche Meister mindestens ein Auswärtsspiel sowie beide Heimpartien gewinnen.

Wie schwer ein Erfolg in Metz werden kann, das wurde der SG BBM am Wochenende bei der Heimniederlage gegen den französischen Titelträger demon­striert. Nachdem Bietigheim bei Buducnost Podgorica verloren hat, bleibt eigentlich nur noch die Partie am Sonntag im Land des Welt- und Europameisters, um die ersten Auswärtspunkte in der Königsklasse einzuspielen. „Kristiansand ist sehr heimstark. Wir haben gesehen, dass sich auch Buducnost dort schwer getan hat. Dennoch haben wir nichts zu verlieren und werden alles geben“, sagt SG-Meistertrainer Martin Albertsen.

Einen Schub für den Auftritt in der mit knapp 89 000 Einwohner sechstgrößten Stadt Norwegens könnte den Bietigheimerinnen die Übernahme der Tabellenführung in der nationalen Liga am Mittwoch durch den klaren Heimsieg gegen die HSG Blomberg-Lippe geben. Da klappte vor allem in der ersten Halbzeit die Abwehrarbeit sehr gut, und im Angriff lief es richtig rund.

Die Vipers Kristiansand haben als norwegischer Vizemeister die beiden Qualifikationsspiele zur Gruppenphase der Champions League gegen den HC Gomel aus Weißrussland (43:19) und Podravka Vegeta aus Kroatien (42:18) souverän gemeistert. Nach der 22:30-Niederlage in Metz gewannen die Vipers daheim gegen Buducnost Podgorica vor 1650 Zuschauern mit 29:19. Im Team von Trainer Kenneth Gabrielsen stehen bis auf die Dänin Mathilde Kristensen ausschließlich norwegische Spielerinnen.

Lunde jetzt im Tor der Vipers

Bei ihren Angriffen und Würfen aufs Tor der Vipers treffen die Bietigheimerinnen auf eine gute Bekannte. Denn nach 13 Jahren ist Torhüterin Katrine Lunde zur laufenden Saison in ihre Geburtsstadt Kristiansand und zu den Vipers zurückgekehrt. Die ehemalige norwegische Nationalspielerin und Weltklasse-Keeperin spielte in den vergangenen beiden Jahren für Rostov-Don und besiegte mit der russischen Welt­auswahl im Frühjahr im Finale des EHF-Cups die SG BBM Bietigheim. Aktuell belegt Kristiansand in der heimischen Liga nach sechs Spieltagen mit zehn Punkten Platz zwei.

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