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Schweden und Tschechien sorgen für viel Stimmung

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  • Ein Klassespiel lieferten sich Tschechien (weiße Trikots) und Schweden in der EgeTrans-Arena. Hier wirft Marketa Jerbakova aufs schwedische Tor. Nach einem klaren Rückstand drehte Schweden die Partie und gewann. 1/2
    Ein Klassespiel lieferten sich Tschechien (weiße Trikots) und Schweden in der EgeTrans-Arena. Hier wirft Marketa Jerbakova aufs schwedische Tor. Nach einem klaren Rückstand drehte Schweden die Partie und gewann. Foto: 
  • Kaum Gegenwehr: Die Ungarin Noemi Hafra (Mitte) setzt sich beim deutlichen Sieg ihres Teams gegen die Argentinierinnen Giuliana Garilan (links) und Florencia Ponce de Leon durch. 2/2
    Kaum Gegenwehr: Die Ungarin Noemi Hafra (Mitte) setzt sich beim deutlichen Sieg ihres Teams gegen die Argentinierinnen Giuliana Garilan (links) und Florencia Ponce de Leon durch. Foto: 
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Der Weltmeister Norwegen hat in der Vorrundengruppe B am Spielort Bietigheim-Bissingen bei seinem Weg zur Titelverteidigung die erste Etappe erreicht. Das Team von Trainer Thorir Hergeirsson feierte in der EgeTrans-Arena mit dem 35:20 gegen Polen seinen dritten Sieg im dritten Spiel und hat sich damit für das Achtelfinale qualifiziert. Welche drei Teams die Norwegerinnen nach Leipzig begleiten werden, entscheidet sich wohl erst am letzten Spieltag am Freitag. Vorentscheidungen können bereits am Donnerstag fallen. Die besten Voraussetzungen, die Plätze zwei bis vier im Gesamtklassement zu belegen, haben Schweden und Tschechien mit derzeit 4:2 Punkten. 2:4 Zähler weisen nach dem dritten Spieltag Ungarn und Polen auf. Keine Chance mehr aufs Achtelfinale hat Argentinien mit drei Niederlagen. Bei Punktgleichheit in der Endabrechung entscheidet zuerst der direkte Vergleich und dann die Tordifferenz über die Platzierungen.

Auch am dritten Spieltag herrschte in der EgeTrans-Arena eine tolle Stimmung. Dafür sorgten im zweiten Spiel Tschechien und Schweden (32:36) in einer mitreißenden Partie. Danach stellten die Norwegerinnen ihre Extraklasse unter Beweis. Wie groß das Interesse an der WM in der Region ist, zeigt eine ausverkaufte Arena am Freitag in den beiden Abendspielen. Am Mittwoch waren schon in der ersten Begegnung ab 14 Uhr zwischen Ungarn und Argentinien 2110 Zuschauer auf den Tribünen. Das Spiel um 18 Uhr verfolgten 2600 Zuschauer, beim Auftritt des Weltmeisters waren es über 3000.

Die Partie Ungarn gegen Argentinien war eine klare Sache. Wie schon gegen Norwegen kassierten die chancenlosen Argentinierinnen mit dem 15:33 eine herbe Niederlage. Ungarn  mit der überragenden Anna Kovacs, die sieben Treffer erzielte, wahrte seine Chance aufs Achtelfinale und weist nun 2:4 Punkte auf.

Tschechien startet stark

Mit dem Selbstbewusstsein nach zwei Siegen trat Tschechien gegen Schweden an und führte nach 19 Minuten mit 11:7. Die in der Bundesliga spielenden Michaela Hrbkova, Petra Adamkova (beide Frisch Auf Göppingen), Iveta Luzumova (Thüringer HC) und Kamila Kordovska (HSG Blomberg-Lippe) brachten die Schwedinnen in der Abwehr in enorme Schwierigkeiten. Hinzu kam mit Lucie Satrapova eine exzellente Torhüterin. Der Knackpunkt im Spiel war eine Blessur bei Luzumova, die auf dem Spielfeld behandelt werden musste. Danach durfte sie drei Spielzüge nicht aufs Feld. Und das nutzten die körperlich wesentlich robusteren Schwedinnen zu drei Toren. Bis zur Halbzeit waren sie auf 16:18 dran, nach der Pause lief ihr Express dann auf Hochtouren. Am Ende gewann Schweden mit 36:32 und hat nun ebenfalls 4:2 Zähler. „Wir sind sehr gut gestartet, haben gut getroffen und waren stark in der Defensive. Wir wollten unbedingt die zwei Punkte, um die nächste Runde sicher zu erreichen. Und das wollten wir so schnell wie möglich schaffen. Wir haben in der Abwehr dann keine Fouls mehr gemacht, und das hat Schweden ausgenutzt“, meinte Tschechiens Hrbkova von Frisch Auf Göppingen, die in der Saison 2016/2017 beste Torschützin der Bundesliga war.

Weltmeister Norwegen verwöhnte beim 35:20-Sieg gegen Polen die Zuschauer gleich zu Beginn mit einer Weltklasseaktion, als die einmal mehr überragende Nina Mork am Kreis Kari Brattsett einsetzte, die das 1:0 erzielte. Bei allen Bemühungen waren die Polinnen klar unterlegen und lagen schon nach 30 Minuten mit 11:18 hinten. Norwegen zog seinen Stil und das Tempo durch und gewann erneut klar.

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