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TSV Bönnigheim geht gestärkt ins Topspiel

Die Landesliga-Handballer des TSV Bönnigheim haben den TuS Stuttgart deutlich mit 35:26 bezwungen. Trainer Uwe Sauerbrey sprach von einem verdienten Heimsieg, der aber etwas zu hoch ausgefallen sei.

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Mit einem verdienten 35:26-Heimsieg gegen den TuS Stuttgart behauptete der TSV Bönnigheim seine Spitzenposition in der Handball-Landesliga, Staffel 1. Am Samstag kommt es nun in Alfdorf zum Topspiel Zweiter gegen Erster.

Allerdings wurden die Gäste aus der Landeshauptstadt, die trotz ihrer schon sechs Niederlagen vor der Partie ein positives Torverhältnis aufwiesen, unter Wert geschlagen. TSV-Trainer Uwe Sauerbrey war mit der zweiten Halbzeit seiner Truppe zufrieden und nach dem Schlusspfiff ehrlich: "Ich denke, über das gesamte Spiel gesehen ist unser Sieg allemal verdient, aber mit neun Toren Unterschied etwas zu hoch ausgefallen." Auf eines konnte er sich erneut verlassen: Wie schon in den letzten Spielen konnte seine Mannschaft in der letzten Viertelstunde nochmals mit großer Willensstärke das Tempo anziehen sowie einen Zahn zulegen - und so den lange Zeit hartnäckigen Gegner auf Distanz halten. Der hatte sich bis zum 23:20 (44.) durch seinen herausragenden neunfachen Torewerfer Mattis Bachter nach Kräften gewehrt und die meist zu passiv agierende Bönnigheimer Abwehr ein ums andere Mal düpiert. "Wir haben zu große Abstimmungsprobleme und zu viele leichte Gegentore kassiert", ärgerte sich Sauerbrey. "Wir müssen unsere Fehler sowie auch das erneute Auslassen von drei Siebenmetern in Alfdorf minimieren, um dort eine Chance zu haben."

Bei Bönnigheim begeisterte Dominic Zäh die eigenen Fans mit zehn Toren, davon fünf allein in den letzten zwölf Minuten. Weiterer Aktivposten in Abwehr und Angriff war Sven Kaiser (fünf Tore), der aus dem Team nicht mehr wegzudenken ist und mitverantwortlich für das derzeitige Hoch des TSV ist.

Etwas schwer kamen die Gastgeber in die Gänge und sahen sich bis zum 2:3 stets im Rückstand. Dies war aber in einer torreichen ersten Hälfte die letzte Führung im Spiel für den TuS. Die Gäste hielten aber dagegen, holten einen 6:9-Rückstand auf und glichen zum 9:9 (17.) aus, weil sich die TSVler einige Fehlwürfe leisteten. Unter anderem scheiterte Zäh per Strafwurf an TuS-Torhüter Leonard Methfeßel. Dies sollte in Folge auch noch Patrick Türk und Mathias Hepperle passieren. Auch nach der 15:11-Führung der Hausherren ließen sich die Stuttgarter nicht abschütteln. Sie lagen zur Pause beim 17:15 nur noch mit zwei Treffern im Hintertreffen.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Bönnigheimer zunächst nicht richtig in den Takt. So gelang Stuttgart der 17:17-Ausgleich, ehe Timo Zundel nach fast vier Minuten und einigen technischen Fehlern hüben wie drüben die Torflaute beendete und sein Team wieder in Front brachte. Erst nach dem 20:19 (37.) verschaffte sich der TSV durch sein temporeiches Spiel Luft. Aus einem 23:20 machten Türk und Zäh ein 25:20 (49.), wobei vor allem das Tor von Türk die Zuschauer von den Sitzen riss: Fast waagrecht in der Luft liegend netzte er von der Linksaußenposition ein. Nun spielte die Heimsieben ihre Überlegenheit aus und wies über 26:22 (52.) und 30:24 (55.) den jetzt überforderten Gegner noch eindeutig mit 35:26 in die Schranken. Der achte TSV-Sieg in Folge war unter Dach und Fach.

TSV Bönnigheim: Hamm; Zundel (1), Kaiser (5), Mathias Hepperle (3), Türk (4), Lukas Hepperle (4), Dominic Zäh (10/2), Patrick Stierl (4), Vogelmann (1), Christopher Stierl (3).

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