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SG BBM Bietigheim verliert in Göppingen 25:26

In einem kampfbetonten Derby unterlag Bundesligist SG BBM Bietigheim in der Göppinger EWS-Arena den HandballFrauen von Frisch Auf Göppingen knapp mit 25:26 und ist jetzt nur noch einen Punkt von den Abstiegsrängen entfernt.

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Die Chancen standen vor dem Spiel für die SG BBM Bietigheim gut, etwas Zählbares aus Göppingen mitzunehmen. Denn die Gastgeberinnen gingen schwer gehandicapt in das württembergische Derby. So musste Frisch-Auf-Coach Aleksandar Knezevic gesundheitsbedingt auf seine einzige angestammte Kreisläuferin Anika Leppert verzichten und brachte dafür abwechslungsweise die Rückraumspielerinnen Nicole Dinkel und Anouk van de Weil. Und zudem hätte die SG BBM eigentlich nach dem tollen Erfolg gegen Buxtehude durchaus mit gesundem Selbstvertrauen ins Spiel gehen können, was zunächst auch da war.

Die Gäste hielten die Begegnung bei der 25:26-Niederlage in der ersten Halbzeit zunächst offen. Mehrfach gelang es dem Team von Trainer Bo Milton Andersen, in Führung zu gehen - allerdings nicht vorentscheidend. Bietigheim legte sich auch körperlich voll ins Zeug und zeigte sich in der Abwehr mitunter hart zupackend, was in den letzten fünf Minuten beim Stand von 9:9 beim gut leitenden Schiedsrichtergespann Holger Fleisch und Jürgen Rieber nicht gut ankam. Kurz hintereinander mussten Zana Maric und Angela Malestein runter. Diese doppelte Unterzahl bei den Gästen nutzte Göppingen prompt zu zwei Toren. Simone Poulsen gelang aber noch der Anschlusstreffer zum 11:10-Halbzeitstand für Frisch Auf.

Auch im zweiten Durchgang blieb auf beiden Seiten die Fehlerquote im Abschluss konstant hoch, während die Torhüterinnen beider Teams weiterhin glänzen konnten. Bis zur 50.Minute war es eine sehr umkämpfte Partie. Dann aber traf Frisch Auf Göppingen besser, während der Gegner so manche gute Torchance ausließ. Als in der 56. Minute Maike Daniels zum 25:22 für die Gastgeberinnen einnetzte, schwammen der SG nun die Felle langsam aber sicher davon. Die Bietigheimerinnen gaben sich aber nicht auf und kamen bis zur 58. Minute durch Isabelle Jongenelen und Tanja Jörgensen auf 24:25 heran. Und als dann Göppingens Holländerin Anouk van de Weil am Tor vorbeiwarf, gab es für die SG BBM in der 59. Minute gar noch die Chance zum Ausgleich. Aber Malstein scheiterte erneut aus aussichtsreicher Position an der überragenden Melanie Herrmann im Göppinger Tor. Und als Beate Scheffknecht postwendend das 26:24 für ihre Farben erzielte, war das Spiel gelaufen. Der Anschlusstreffer von Jongenelen zum 25:26 reichte nur noch zur Ergebniskosmetik.

Diese Niederlage gegen einen geschwächten Gegner hat Gründe. "Wir spielen mit zu viel Stress und machen dadurch Fehler", stellte Bietigheims Coach Andersen fest. "Wir haben einfach nicht unseren Rhythmus gefunden. In der Abwehr stehen wir eigentlich gut, aber vorne verwerfen wir einfach zu viel." Andersen fordert mehr Beständigkeit: "Wir müssen über einen längeren Zeitraum stabiler werden und nicht nur über zwei, drei Spiele. Für mich ist aber klar, dass wir da hinten wieder herauskommen."

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