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SG BBM Bietigheim spielt zum Saisonauftakt am Samstag beim ASV Hamm-Westfalen

Nach der gelungenen Generalprobe mit dem Pokalsieg beim TV Neuhausen ist die SG BBM Bietigheim bestens gerüstet für den Saisonstart in der Zweiten Handball-Bundesliga der Männer. Am Samstag spielt das Team von Trainer Hartmut Mayerhoffer ab 19 Uhr beim ASV Hamm-Westfalen.

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Die Ära von Trainer Hartmut Mayerhoffer als Trainer der Zweitliga-Handballer der SG BBM Bietigheim beginnt mit dem Auswärtsspiel beim ASV Hamm-Westfalen. Erstmals geht es für die Bietigheimer dabei unter ihrem neuen Übungsleiter um Punkte. Hinter der Mannschaft liegt ein strammes Vorbereitungsprogramm mit etlichen Test- und Vorbereitungsspielen gegen Teams aus dem Ausland sowie gegen Erst-und Zweitligisten und Spitzenklubs aus der Dritten Liga.

Die Handschrift des neuen Mannes an der Seitenlinie war schnell erkennbar. Mayerhoffer will attraktiven Handball spielen, legt Wert auf eine sichere Defensive, wechselt selten zwischen Offensive und Defensive und möchte, dass die Spieler die Angriffe schnell und mit Tempo aus- und energisch zu Ende führen und akzeptiert einen vorzeitigen Abbruch der Offensivhandlungen zugunsten eines geordneten zweiten Versuchs über den Rückraum wenn gegen die gegnerische Abwehr wirklich nichts mehr geht. Mayerhoffer fasst seine Spielphilosophie so zusammen: "Ich bevorzuge einen strukturierten Tempohandball, der auf einer starken Defensive basiert." Nach Platz vier in der vergangenen Saison legt sich der neue Trainer nicht auf einen Tabellenplatz fest. Er nennt als Zielsetzung die Weiterentwicklung der Mannschaft, macht aber klar: "Wir wollen im vorderen Tabellendrittel landen."

Die Mannschaft hatte nur vier Abgänge zu verzeichnen, darunter waren mit Pierre Freudl und Philipp Schulz zwei wuchtige Rückraumspieler mit herausragenden Abwehrqualitäten. Für sie kam mit Hannes Lindt vom Bundesliga-Absteiger Tusem Essen nur ein Linkshänder für den rechten Rückraum. Lindt fügte sich rasch ins Team ein und bildet auf halbrechts mit Tim Coors ein Duo, das sich abwechselt.

Die Position von Pascal Durak, der ebenso wie Schulz zum Liga-Konkurrenten SG Leutershausen gewechselt ist und zum ersten Saison-Heimspiel der SG BBM am 7. September mit seinem neuen Team in der Halle am Viadukt aufläuft, nimmt der junge Marco Rentschler ein, der seine außergewöhnlichen Torjägerqualitäten mit links in den Testpartien unter Beweis gestellt hat, in der Defensive auf Außen aber noch zulegen muss. Rentschler gibt auf Rechtsaußen den Backup für Torjäger Christian Schäfer.

Auch auf der Linksaußenposition stehen dem Trainer mit André Lohrbach, der zuletzt in überragender Form war, und Tassilo Heling, dem in der Vorbereitung nach langer Verletzungspause ein großer Sprung gelungen ist, ein erfahrener und ein junger Spieler zur Verfügung.

Für den linken Rückraum bieten sich mehrere Varianten, wobei Robin Haller hier die Nummer eins ist. Timo Salzer kann dort ebenso spielen wie auf der Rückraum-Mitte, der bevorzugten Position von Andreas Blodig, der mit seiner Spielweise viel Tempo ins Bietigheimer Spiel bringt. Am Kreis ist der alte und neue Kapitän Christian Heuberger der Platzhirsch, für Entlastung sorgen kann Patrick Rentschler, der aber noch zu viele Ballverluste aufweist, dafür aber abschlusssicher agiert, wenn er sich gegen die gegnerischen Abwehrrecken durchgesetzt hat.

In der Abwehr ist Thorsten Salzer nach einer bärenstarken Vorsaison erneut eine Bank und ein idealer Partner für Heuberger. Haller, Lindt, Timo Salzer und Patrick Rentschler gehören ebenfalls zu jener Abteilung, die Gegentore verhindern soll. Das ist auch der Job von Torhüter Jan Kulhanek, dem Nachfolger von Milos Hacko zwischen den Pfosten.

Um Kulhanek und seinen beiden jungen Kollegen Pascal Welz und Marvin Heinz im Training eine intensive Betreuung anzubieten, kehrte SG-Urgestein Hans-Ulrich Kämpf als Torwart-Trainer nach einer längeren Pause zurück. Kulhanek fiel bislang durch seine auch mal unorthodoxe Art auf, Bälle abzuwehren. Mit ihm ist Trainer Mayerhoffer bislang außerordentlich zufrieden. Wegen einer Verletzung musste Welz vorübergehend passen, Heinz verpasste gar große Teile der Vorbereitung.

Beim Auftaktgegner ASV Hamm-Westfalen will Trainer Kay Rothenpieler seine Mannschaft mit mehr Tempo und variabler spielen lassen. Möglich machen diese Systemänderung die drei Neuzugänge Martin Muller aus Luxemburg, Jan Brosch aus Bergkamen und Ondrej Zdrahala aus er Slowakei. Der erfahrene Mittelmann soll seine Mitspieler, allen voran seinen Landsmann Vaclav Vrany am Kreis, schnell anspielen.

Prädestiniert für das Tempospiel ist der flinke Muller, den sein Trainer als "Instinkthandballer" bezeichnet. Erfahrene Kräfte wie Torwart Tomas Mrkva und der dritte Slowake im ASV-Team, Matthias Struck auf halbrechts und Linksaußen Andreas Simon sind weitere Stützen der Hammer.

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