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SG BBM 2 verliert Hinspiel um den württembergischen Meistertitel mit 21:29

Die SG BBM Bietigheim 2 hat sich für das Rückspiel um die württembergische Handball-Meisterschaft eine schlechte Ausgangslage geschaffen. Beim HC Wernau verlor das Frauenteam von Trainer Andreas Klinke das Hinspiel mit 21:29 (14:13).

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Nach einer spielerisch und kämpferisch schlechten zweiten Halbzeit haben die Handballerinnen der SG BBM Bietigheim 2 das Hinspiel beim HC Wernau um die württembergische Meisterschaft mit 21:29 verloren. Zur Pause hatten der Meister der Württembergliga Nord gegen den Sieger der Staffel Süd noch mit 14:13 vorne gelegen. Die acht Tore Differenz sind nun eine schwere Hypothek für das Rückspiel, das an diesem Samstag (17.15 Uhr) in der Viadukthalle ausgetragen wird.

Das SG-Team hatte zu Beginn der Partie mit Nervosität zu kämpfen. Im Angriff zeigte man zu viel Respekt vor dem starken Gegner und verlor so einige Bälle. Wernau nutzte dies, um schnell mit 3:0 in Führung zu gehen. Bietigheim fand zunächst im Angriff keinen Zugriff, und in der Abwehr fehlte die Absprache, so dass der HCW beim 8:3 mit fünf Toren in Führung ging. Die Auszeit von Trainer Andreas Klinke war dringend nötig und zeigte Wirkung. Die SG BBM 2 legte im Angriff den Respekt ab und spielte nun mit mehr Druck. Vor allem auf der linken Angriffsseite war Bietigheim über Alice Vilara-Heipl und Sanja Vlahovic torgefährlich. Auch die Abwehr spielte aggressiver und variabler, so dass der Gast mit sechs Toren in Folge beim 8:9 sogar erstmals in Führung ging. Nun schien sich das Blatt zu wenden. Zumal die ehemalige Nationalspielerin Maike Brückmann, die bis dato erfolgreichste Wernauer Torschützin war, wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte sah. Doch Bietigheim konnte die Führung bis zur Halbzeit nicht ausbauen. Mit einem 13:14-Zwischenstand ging es in die Pause.

Was dann in der zweiten Hälfte passierte, ist nicht zu erklären. Bietigheim war völlig von der Rolle. Während der Gastgeber den Schreck aufgrund der Roten Karte verdaut hatte, schien die SG BBM 2 das Spiel im Kopf schon abgehakt zu haben. Fast 15 Minuten erzielte Bietigheim kein Tor. Der HCW witterte seine Chance und erzielte in dieser Phase fünf Tore in Folge zum 18:14. Eigentlich hätten die Gäste spätestens jetzt ihre kämpferische Einstellung wieder finden müssen. Doch das Team schien wie paralysiert. In der Abwehr ließ man jede Aggressivität vermissen, so dass Wernau über die jungen Rückraumspieler Mara Wieder und Lisa Derkowski zu leichten Rückraumtoren kamen. Auch SG-Torhüterin Anja Friedrich, die in der ersten Hälfte eine gute Leistung zeigte, bekam keinen Zugriff mehr.

Im Angriff wurde das Glück in Einzelaktionen gesucht. Doch speziell der Mittelblock um die bundesligaerfahrenen Christiane Haas und Marion Radonic hatte Beton angerührt. Für Bietigheim war kein Durchkommen, zumal kein Spiel über den Kreis oder die Außenpositionen stattfand. Und gelang doch mal ein Torabschluss, scheiterte man an der Torhüterin oder am Pfosten. So konnten die Gastgeber sich über 21:15 auf 27:18 absetzen. Am Ende leuchtete ein deutliches 29:21 von der Anzeigentafel. Die Höhe der Niederlage war verdient, da Bietigheim sich in der zweiten Hälfte unter Wert verkaufte.SG BBM Bietigheim 2: Friedrich, Lüders; Vilara-Heipl (6), Vrgovcevic (3), Müller (3/3), Vogt (2), Steinecke (2), Zaunstöck (1), Vlahovic (3), Schenke, Offergeld (1), Bäuerle, Güth, Bertsch.

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