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Neues Torhüterduo beim TSV Bönnigheim: Langjährige Keeper hören auf

Für den Handball-Landesligisten TSV Bönnigheim ist das eigene Turnier um den Stromberg-Cup am Samstag eine Bewährungsprobe gegen höherklassige Mannschaften. Seinen Einstand feiert der neue Trainer Michael Rill.

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Mit einem neuen Trainer, einem mitspielenden Co-Trainer, drei starken Neuzugängen und einem neuen Torhüterduo startet der TSV Bönnigheim am 14./15. September in die neue Saison der Handball-Landesliga. Bei so vielen personellen Veränderungen kommt das Turnier in eigener Halle mit Spielen gegen Mannschaften aus der Württembergliga und der Oberliga gelegen, um sich einzuspielen.

Als Trainer fungiert seit der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit Michael Rill. Der 44-Jährige, der im Besitz der Trainer B-Lizenz ist, trainierte in den vergangenen vier Jahren den TV Bittenfeld II, mit dem er 2011 in die Württembergliga aufgestiegen ist. Rill löste den aus beruflichen Gründen ausscheidenden Uwe Sauerbrey ab. Rill spielte beim GSV Kleinbottwar und dem SKV Oberstenfeld aktiv Handball und war Trainer beim SKV Oberstenfeld, SV Ludwigsburg-Oßweil und TV Bittenfeld II.

Beim TSV Bönnigheim steht dem neuen Mann Mathias Hepperle als mitspielender Co-Trainer zur Seite. Mit drei Ex-Bietigheimer Spielern hat sich der TSV verstärkt. Von der SG BBM Bietigheim II kam Fabian Kempf für den Rückraum. Ebenfalls für die SG gespielt hat Linksaußen Lukas Binder, der über die Station TV Oppenweiler beim TSV Bönnigheim gelandet ist. Binder schaffte mit Oppenweiler in der vergangenen Saison den Aufstieg in die Baden-Württemberg-Oberliga.

Auch der junge Philipp Rupprecht hat eine Vergangenheit bei den Bietigheimern. Zuletzt spielte er in der A-Jugend des TSV Weinsberg. Rupprecht bildet künftig zusammen mit Thomas Trinkner das neue Torhüterduo des TSV Bönnigheim. Trinkner rückt von der zweiten Mannschaft in den Landesliga-Kader auf.

Beim Stromberg-Cup ist er gleich gefordert, denn Rupprecht ist im Urlaub, sodass Trinkner am Wochenende der einzige Mann fürs Bönnigheimer Tor ist.

Rupprecht/Thomas Trinkner ersetzten beim TSV die langjährigen Leistungsträger Dirk Händel und Markus Trinkner, die ihre Karriere beendet haben oder zumindest pausieren wollen. Nicht mehr dabei aus dem Kader der Vorsaison sind auch Markus Galter (TV Pflugfelden) und Janik Zerweck, der zum Drittligisten TSB Horkheim gewechselt ist und ein Zweitspielrecht für die Neckarsulmer Sport-Union besitzt.

Mit Saisonzielen ist Abteilungsleiter Manfred Schmälzle vorsichtig angesichts des Absteigers TSF Ditzingen und starker Aufsteiger wie TV Pflugfelden und TV Großbottwar. Durch die Reduzierung von vier auf drei Landesliga-Staffeln müssen die Bönnigheimer und ihre Konkurrenten in der neuen Saison 26 statt 24 Spiele absolvieren.

Wichtig für den TSV Bönnigheim ist es, vor allem Konstanz in die Leistungen zu bringen, die bislang einem Wellental gleichen. Vorne mitspielen wollen die Bönnigheimer wie jedes Jahr . Gut möglich, dass es diesmal sogar zum großen Wurf unter dem neuen Trainer Rill reicht. Der Nachbar T Mundelsheim hat es vorgemacht.

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