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Das Schlusslicht leuchtet auf

Nach sieben Heimpleiten und elf Niederlagen in Serie feierte die HSG Bensheim/Auerbach am Mittwoch mit dem 30:26 gegen die SG BBM Bietigheim ihren ersten Heim- und den zweiten Saisonsieg in der Handball-Bundesliga der Frauen. SG-Trainer Leukefeld kritisierte die Einstellung seiner Mannschaft.

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Hier hat die Bietigheimerin Helena Frank freie Bahn beim Wurf aufs Bensheimer Tor. Helena Hertlein (links) und Kaya Diehl (rechts) lassen sie passieren. Frank gelangen bei der 26:30-Niederlage der SG BBM zwei Tore.  Foto: 

Einen Fehltritt auf dem scheinbar geebneten Weg zum Klassenerhalt in der Handball-Bundesliga der Frauen leistete sich die SG BBM Bietigheim am Mittwochabend mit der 26:30-Niederlage beim Tabellen-Schlusslicht HSG Bensheim/Auerbach, das nach sieben vergeblichen Anläufen ihren ersten Heimsieg bejubeln durfte und nach diesem Lichtblick wieder Hoffnung im Kampf um den Ligaerhalt schöpfen kann. Für die SG BBM Bietigheim dürfte sich nach dieser kaum einkalkulierten Niederlage das Thema Meisterrunde erledigt haben. Am Samstag sind die Bietigheimerinnen zu Gast beim Tabellenzweiten HC Leipzig.

Nach dem Ausrutscher an der Bergstraße bemängelte der Bietigheimer Trainer Dago Leukefeld: "Wir haben nie die Einstellung zum Spiel gefunden, die man von einer Bundesligamannschaft erwarten muss. Wir haben zu viele einfache Gegentore kassiert. Bensheim hat mit viel Herz und Willen das Spiel absolut verdient gewonnen."

Einzige Lichtblicke im Team der Gäste waren die siebenfache Torschützin Zora Covic und Simona Pilekova, die es auf sechs Treffer brachte. Kaum eine Hand an den Ball brachten die beiden Torhüterinnen Anna Wysokinska und Ann-Cathrin Giegerich, die sich mehrfach zwischen den Pfosten abwechselten.

Die Gastgeberinnen waren heiß auf diese Partie, sie wollten vor den 700 Zuschauern endlich den ersten Heimsieg und den zweiten Saisonerfolg nach elf Pleiten in Folge feiern.

Der Favorit aus Bietigheim führte in Bensheim bis zum 6:5, dann gelangen der HSG drei Treffer in Folge zum 8:6. Diese Führung gab das Team von Trainerin Gordana Covic nicht mehr aus der Hand und lag nach 30 Minuten mit 15:12 vorne.

Aus diesem Halbzeitvorsprung wurde schnell ein 17:12. Beim 17:19 waren die Bietigheimerinnen wieder dran, aber die starken Antje Lauenroth und Pia Hildebrand, die beide je sieben Mal erfolgreich waren, sowie Kaya Diehl sorgten für Stabilität im Spiel des Tabellenletzten und warfen bis zur 52. Minute im Verbund eine 26:20-Führung heraus. Mit dem 30:22 war die Partie nach 54 Minuten dann entschieden. In der Schlussphase ließ die SG BBM keinen Gegentreffer mehr zu und betrieb gegen die kampfstarken und ganz auf eine stabile Abwehr bedachten Bensheimerinnen mit vier Toren durch Covic (2), Julia Behnke und Annamaria Ilyes noch eine Ergebniskosmetik.

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