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Bietigheimer Handballerinnen gewinnen Drittliga-Derby

Einen scheinbar sicheren Acht-Tore-Vorsprung retteten die Handballerinnen der SG BBM Bietigheim 2 im Drittliga-Derby gegen Großbottwar gerade noch über die Zeit. Am Ende gewann das Team von Trainer Stefan Hirschmann mit 25:24.

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Beim 25:24- Heimsieg gegen den TV Großbottwar zeigte die SG BBM Bietigheim 2 vor allem in den ersten 15 Minuten der Drittliga-Partie eine starke Leistung. Mit einer stabilen Deckung, einer sicheren Tabea Kraft im Tor und einem flüssigen Angriffsspiel sorgte die SG BBM 2 für Begeisterung bei den rund 200 Zuschauern.

Dabei war die Überlegenheit der Gastgeber keinesfalls zu erwarten, denn beide Teams waren vor der Partie noch punktgleich. Besonders Carolin Bertsch war nicht zu bremsen und erzielte allein vier Treffer zum 6:2. Bis zum 12:3 baute die Heimmannschaft den Vorsprung aus, ehe Gästetrainerin Kornelia Baboi in der bereits zweiten Auszeit ihr Team aufrütteln konnte. Bis dahin hatte der TVG im Angriff zu viele Fehlwürfe gezeigt, entweder am Tor vorbeigeworfen oder die Würfe waren eine sichere Beute von Kraft im SG-Tor. In der Abwehr stellte Großbottwar auf eine kurze Deckung gegen Lena Vogt um, die bis dato für Bietigheim klug Regie geführt hatte. Das zeigte zunächst Wirkung. Beim 13:6 verkürzten die Baboi-Schützlinge erstmals wieder auf sieben Tore. Bietigheim erhöhte zwar nochmals auf 16:7, Unkonzentriertheiten im Angriff des Aufsteigers ermöglichten den Gästen aber drei Tore in Folge zum 16:10-Halbzeitstand.

In der Pause warnte Trainer Stefan Hirschmann sein Team davor, die Gäste wieder näherkommen zu lassen und die gute Linie zu verlassen. Denn Großbottwar ist für seinen Kampfgeist bekannt. Und tatsächlich brachte der TVG einen scheinbar sicheren Sieg der SG BBM 2 später noch in Gefahr.

Doch zunächst legte Bietigheim zum 18:10 vor. Auch beim 22:14 betrug der Vorsprung noch acht Tore. Nach dem 23:16 (46.) gelang den Gastgeberinnen aber elf Minuten kein Treffer. Dabei agierten sie im Angriff hektisch und teilweise kopflos. Großbottwar nutzte die Bietigheimer Fehler, um mit fünf Toren hintereinander auf 21:23 zu verkürzen. Das 24:21 zwei Minuten vor Schluss durch die beste SG-Schützin Franziska Müller sollte keine Vorentscheidung sein. Nach einer Auszeit drehte Großbottwar noch einmal auf. Allen voran Denise Geier, die mit zwei Gewaltwürfen zum 24:23 zeigte, warum sie eine der Top-Torjägerinnen der Liga ist. Die Partie war 40 Sekunden vor Abpfiff wieder völlig offen. Erst mit ihrem fünften Treffer zum 25:23 sorgte Vanessa Güth 20 Sekunden vor Schluss für die Entscheidung.

Während Großbottwar in den letzten 15 Minuten eine starke kämpferische Leistung zeigte, brach Bietigheim nach einer bis dahin guten Leistung völlig ein. Daran gilt es für das Bietigheimer Team zu arbeiten, wenn in den kommenden drei Spielen, die allesamt gegen Topteams der Liga bestritten werden, weitere Punkte gesammelt werden sollen. Dass das Potenzial vorhanden ist, hat die Mannschaft über 45 Minuten unter Beweis gestellt. SG BBM Bietigheim 2: Kümmerlen, Kraft; Müller (8/3), Offergeld, Vrgovcevic (1), Bok (1), Güth (5), Brecska (2), Bertsch (4), Bürkle, Welz, Vogt (3), Milana Vlahovic (1).

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