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Emanuel kehrt in seine Heimat zurück

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Max Emanuel (am Ball), hier gegen den Essener Carsten Ridder, spielt mit der SG BBM an diesem Freitag in Dresden – und damit ganz in der Nähe seiner Handball-Heimat Delitzsch.  Foto: 

Die Zweite Handball-Bundesliga kommt auch in der Saison 2017/2018 nicht ohne die wenig geliebten Doppelspieltage aus. Am Freitag müssen die Handballer der SG BBM Bietigheim zunächst beim Aufsteiger HC Elbflorenz Dresden antreten. Am Sonntag folgt dann um 15.30 Uhr der Anpfiff in der Ludwigsburger MHP-Arena gegen die HG Saarlouis.

Keine Nachrichten sind in diesem Fall gute Nachrichten. „Es gibt von uns nichts Neues“, sagt Hartmut Mayerhoffer. Das bedeutet auch, der Bietigheimer Coach kann mit seinem kompletten Kader in die beiden Spiele gehen. Der 30:22-Heimerfolg über Tusem Essen sorgt für gute Stimmung. Die gesundheitlich leicht angeschlagenen Valentin Schmidt und Gerdas Babarskas waren bereits am Mittwoch wieder zur Mannschaft zurückgekehrt. „Die beiden werden bis Freitag wieder ganz fit sein“; ist sich Mayerhoffer sicher. „Das ist gut, denn wir werden an diesem Wochenende alle Körner brauchen.“

SG nimmt beide Gegner ernst

Keine der beiden Aufgaben wollen die Bietigheimer unterschätzen. „In dieser Liga wäre es fahrlässig, einen Gegner nicht ernst zu nehmen, egal wie schlecht er in die Saison gestartet ist“, stellt Mayerhoffer klar. Der SG-Coach mag dabei an die nach drei Spieltagen noch sieglose HG Saarlouis gedacht haben, mit der sich seine Spieler am Sonntag auseinandersetzen müssen. Für den Gegner am Freitagabend, den HC Elbflorenz Dresden, kann der Satz dagegen kaum gelten. Die Mannschaft von Trainer Christian Pöhler hat bislang drei gute Spiele aufs Parkett gelegt. Zwei Unentschieden gegen Wilhelmshaven (27:27) und in Lübeck-Schwartau (24:24) stehen zu Buche.

Auch bei der 23:26-Niederlage beim Bundesliga-Absteiger Bergischen HC bot der Neuling am ersten Spieltag lange Paroli.

Am Freitag soll gegen Bietigheim der ersehnte erste Zweitliga-Sieg in der nagelneuen Ballsport-Arena Dresden her. Der viel beachtete, privat finanzierte Hallenbau am Sportpark Ostra bietet 3000 Sitzplätze. „Ich bin ein wenig gespannt auf die neue Halle“, sagt Max Emanuel. Der 23-jährige Linkshänder kehrt zumindest für ein paar Stunden in die Nähe seiner Heimat zurück, nach Delitzsch sind es rund 130 Kilometer. „Da werden natürlich Verwandte und Freunde da sein“, sagt der Rückraumrechte der SG BBM, der mit drei starken Auftritten in die Saison gestartet ist. „Zudem kenne ich einige Dresdner Spieler noch aus den Jugend-Mannschaften.“

Dresdner Team hat viel Format

Aber eines ist auch dem DHBW-Studenten klar: Es wird keine Kaffeefahrt werden. Dafür wird schon der Meister der Dritten Liga Ost sorgen, der sich vor dieser Saison mit sieben Neuzugängen fit gemacht hat für die Zweite Liga. Mario Huhnstock (Erlangen) im Tor, Roman Becvar (Leipzig) und Norman Flödl (Rostock) bringen zusätzliche Erfahrung ins Team.

Auch Rechtsaußen René Boese, der Slowake Patrik Hruscak oder Kreisläufer Henning Quade sind aus den Top­ligen bekannt. Als sich Elbflorenz am vergangenen Samstag den Punkt in Lübeck-Schwartau erkämpfte, musste der bullige Kreisspieler gleich zu Spielbeginn mit einer Bänderverletzung vom Feld. „Dresden spielt sehr dynamisch, schnell und druckvoll im Positionsspiel und steht kompakt in der Abwehr“, nimmt Mayerhoffer aus der Videoanalyse mit. „Das ist eine gute Mannschaft, in der auch die Außenpositionen rechts und links sehr gut besetzt sind.“

Auch wenn die volle Konzentration nur dem nächsten Gegner Elbflorenz gelten soll, ein wenig müssen die Bietigheimer Handballer schon auf das zweite Spiel des Wochenendes vorausschauen. „Nach der nächtlichen Rückfahrt werden wir am Samstag um die Mittagszeit versuchen, uns etwas regenerativ zu bewegen und uns dann auf den nächsten Gegner Saarlouis einstellen“, sagt Hartmut Mayerhoffer. „Mehr ist bei solch einem Spielplan einfach nicht drin.“

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