Partner der

Ein Stelldichein der Stars

|
Die neue Bietigheimer Kapitänin Kim Naidzinavicius, hier im Bundesliga-Spiel gegen die TuS Metzingen am Ball, tritt mit der SG BBM beim 26. Lotto-Cup als Favorit an.  Foto: 

Bundesweit spitze ist der Lotto-Cup des SV Oßweil. Das Frauenhandballturnier mit zwölf Mannschaften aus der Ersten und Zweiten Bundesliga findet an diesem Wochenende in Ludwigsburg statt – in der Doppelsporthalle an der Alleenstraße und der Innenstadt-Sporthalle (genaue Spielzeiten siehe Infokasten). Angeführt wird das 19 Teams aus vier Ländern umfassende Teilnehmerfeld vom deutschen Meister und Champions-League-Teilnehmer SG BBM Bietigheim.

Werbung für die Saisonduelle in der Ludwigsburger MHP-Arena will dabei Bietigheim machen. Die SG ist der große Turnierfavorit. Trainer Martin Albertsen hofft, dass sein Team diese Einschätzung mit starken Leistungen bestätigt und zum zweiten Mal nach 2010 den Pokal gewinnt. Leverkusen zählt beim Turnier zu Bietigheims größten Konkurrenten. Die „Werkselfen“ haben sich enorm verstärkt, zudem mit Trainerin Renate Wolf (als neue Nationaltrainerin nach der WM im Dezember im Gespräch) und ihrem Torwartcoach Andres Thiel auch Top-Qualität auf der Bank.

Neben Bietigheim und Leverkusen spielen mit der HSG Bad Wildungen, der Neckarsulmer SU, dem TV Nellingen und Aufsteiger HSG Bensheim-Auerbach vier weitere Teams aus dem Handball-Oberhaus beim Lotto-Cup in der Barockstadt mit. Die „Vipers“ aus Bad Wildungen setzen auf die Rumänin Laura Vasilescu, die mit 182 Treffern zweitbeste Bundesliga-Torjägerin der letzten Saison. Neckarsulm baut auf seine Neuzugänge. Neben Nele Reimer (Leipzig) wechselten die Bietigheimerinnen Linda Mack und Ann-Cathrin Giegerich ins Unterland. Außerdem stehen bei der NSU mit Luisa Gerber (früher Pflugfelden) und Lisa Hoffmann (Großbottwar) weitere in der Region gut bekannte Akteurinnen unter Vertrag. Ein Lotto-Cup-Spezialist ist der TV Nellingen. Die „Schwaben Hornets“ feierten bereits drei Turniersiege, verfügen mit Trainer Pascal Morgant (Möglingen), Luisa Wolf (Korntal) und Annika Blanke (Schwieberdingen) ebenfalls über Handball-Power aus dem Kreisgebiet. Das Trikot der HJSG Bensheim-Auerbach tragen mit den Holländerinnen Sanne Hoekstra und Sarah van Gulik sowie der Mazedonierin Ivana Sazdovski internationale Klassespielerinnen.

Neben den sechs Erstligisten nehmen mit den Trierer „Miezen“, den „Kurpfalz-Bären“ Ketsch, Sachsen Zwickau, HCD Gröbenzell, H2Ku Herrenberg und FSG Waiblingen/Korb auch sechs Zweitliga-Mannschaften teil. Dazu kommen mit dem TSV Kandel, der SG BBM 2 und der FSG Ober-Eschbach/Vortaunus ambitionierte Drittligisten. Das Teilnehmerfeld komplettieren vier ausländische Teams. Ob eines davon den Bann brechen kann? Trotz hochkarätiger internationaler Konkurrenz blieb der Lotto-Cup bisher stets im Land. Das wollen der PSV Eindhoven (Niederlande), der vierfache Schweizer Meister LK Zug, dessen Ligarivale GC Ami Zürich und die Tschechinnen von Sokol Pisek ändern.

Test für WM-Kandidaten

Im Dezember findet die WM in Deutschland statt. Daher stehen die deutschen WM-Kandidatinnen im Fokus. Mit Jenny Karolius, Katja Kramarczyk (beide Leverkusen), Antje Lauenroth, Luisa Schulze und Kim Naidzinavicius (alle Bietigheim) sind fünf Akteurinnen des WM-Kaders in Ludwigsburg im Einsatz.

Insgesamt greifen rund 70 (Ex-)Nationalspielerinnen zum Ball – von Australien bis Dänemark, von Japan bis Brasilien, aus Rumänien, Polen, Slowenien, der Slowakei, Tschechien, Polen, der Schweiz und vielen anderen Ländern. Die bekanntesten sind die Bietigheimerinnen Nina und Susann Müller (Deutschland), Valentyna Salamakha (Aserbaidschan), Tess Wester, Maura Visser, Angela Malestein (Niederlande), Fie Woller (Dänemark) und Fernanda Franca Da Silva (Brasilien). Für Leverkusen spielen Branca Zec (Slowenien), Zivile Jurgutyte (Litauen) und Sally Potocki (Australien), für Neckarsulm die Tschechin Alena Vojtiskova. Bei Zug mischt Sibylle Scherer mit, die Torschützenkönigin der Schweizer Liga, bei Trier Japans Torhüterin Yuko Minami.

Der 26. Lotto-Cup wird in der Doppelsporthalle an der Alleenstraße und der Innenstadt-Sporthalle in Ludwigsburg ausgetragen. Die Vorrunde findet am Samstag von 11 bis 19 Uhr statt. am Sonntag geht es ab 10 Uhr mit der Final- und der B-Runde weiter. Die Halbfinalpartien stehen ab 14 Uhr auf dem Programm, das Endspiel wird um 15.50 Uhr in der Innenstadt-Sporthalle angepfiffen. Gespielt wird in vier Gruppen zu vier und fünf Mannschaften. Aus jeder erreichen die beiden besten Teams die Endrunde um Platz eins bis acht. Die anderen Mannschaften spielen in der B-Runde um die Plätze neun bis 19. bz

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Tatort-Musik dank der Bietigheimer Musikschule

Ehemalige Schüler aus dem Kreis, die ehemals an lokalen Musikschulen unterrichtet wurden, haben es geschafft, und sind professionelle Musiker geworden. Ein Überblick. weiter lesen