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Der Meister wird richtig gefordert

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v.li. Jenny Karolius (Leverkusen), Antje Lauenroth (Bietigheim), Jennifer Rode (Leverkusen) Ludwigsburg, Deutschland 09. September 2017: 1.HBF - 17/18 - SG BBM Bietigheim vs. Bayer Leverkusen v.li. Jenny Karolius (Leverkusen), Antje Lauenroth (Bietigheim), Jennifer Rode (Leverkusen) Foto: Marco Wolf  Foto: 

Das war gleich zum Auftakt der neuen Saison in der Frauen-Bundesliga ein hartes Stück Arbeit für den amtierenden Deutschen Meister. Die hoch eingeschätzten Werkselfen des TSV Bayer 04 Leverkusen forderten die SG BBM Bietigheim nach Kräften. Am Ende hatten die Bietigheimerinnen vor 1131 Zuschauern in der Ludwigsburger MHP-Arena jedoch mit 24:20 (13:12) verdient die Nase vorne und ihre ersten Pluspunkte auf dem Konto.

Am Anfang der Saison ist alles wieder auf Null gestellt. Das gilt selbst für das mit internationaler Klasse gespickte Team des dänischen Erfolgstrainers Martin Albertsen, das in der vergangenen Runde mit 52:0 Punkten die Liga aufmischte. Die Mannschaft von Elfen-Trainerin Renate Wolf, die viele in dieser Saison auf einem der vorderen Plätze sehen, war im ersten Punktspiel ein echter Gradmesser für die Albertsen-Truppe. Bis zum 18:18 in der 47. Minute blieben die Gäste gleichauf. Der Endspurt der Bietigheimerinnen wurde jedoch unwiderstehlich. Während Leverkusen in der Schlussviertelstunde gerade noch drei Tore erzielen konnte, machte Bietigheim entschlossen den Deckel drauf.

Werkselfen gut eingestellt

Leverkusens Trainerin hatte ihre Truppe gut auf das Gastspiel am Samstagabend beim Deutschen Meister eingestellt. Bayer führte mit 4:7, als Albertsen sein Ensemble nach acht Minuten zur Seitenlinie bat und zu mehr Präzision und Tempo in den Angriffsbemühungen mahnte. Albertsen verzichtete in seiner Aufstellung auf die angeschlagenen Holländerinnen Maura Visser und Martine Smeets, brachte dafür mit Ausnahme von Ines Ivancok alle Neuzugänge zum Einsatz.

Schon in der Anfangsphase war Katja Kramarczyk ein entscheidender Faktor im Leverkusener Spiel. Die deutsche Nationaltorhüterin hatte am Ende 18 Paraden auf ihrem Konto und wurde oft zur letzten Rettung in der Bayer-Verteidigung. Zudem fand Leverkusen vor dem Seitenwechsel immer wieder im Spiel über die frühere SG BBM-Kreisläuferin Jenny Karolius Lücken in der Bietigheimer Defensive. Doch mit zunehmender Spieldauer gewann die SG BBM mehr Sicherheit und stabilisierte um Nina und Susann Müller sowohl Abwehr als auch Spiellenkung. Bis zum 13:12-Pausenstand war die Hierarchie wieder geradegerückt.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts war es zunächst Kim Naidzinavicius, die bei den jetzt entschlossener zu Werke gehenden Bietigheimerinnen die Akzente setzte. Die neue SG BBM-Kapitänin bracht ihr Team mit zwei trockenen Schlagwürfen auf 15:12 nach vorne. Entschieden werden sollte die Partie jedoch erst in der letzten Viertelstunde dank der Abwehr der SG BBM, die vor der zur zweiten Halbzeit für Tess Wester gekommenen Valentyna Salamakha mächtig Beton anrührte. Die Aserbaidschanerin im Tor der SG BBM leitete innerhalb weniger Sekunden vier Tempogegenstöße ein, die von Angela Malestein, zweimal Fie Woller und Luisa Schulze blitzsauber abgeschlossen wurden. Statt 18:18 stand es neun Minuten vor dem Ende jetzt 22:18. Ein Vorsprung, den sich die SG-Ladies mit all ihrer Routine nicht mehr nehmen ließen. Der letzte Treffer blieb Karolina Kudlacz-Gloc vorbehalten, am Samstag die Auffälligste der Neuzugänge bei der SG BBM.

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