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Debakel nach Stunden im Stau

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Daheim sind die Bietigheimer Zweitliga-Handballer eine Wucht und haben alle vier Partien vor eigenem Publikum gewonnen. Beim ASV Hamm-Westfalen kassierte die Mannschaft von Trainer Hartmut Mayerhoffer am Freitagabend die zweite Auswärtsniederlage, und die fiel mit 19:35 heftig aus. Das Debakel hatte aber handfeste Gründe, denn die Bietigheimer waren neun Stunden im Bus unterwegs und standen immer wieder im Stau. „Es war die Hölle los auf den Straßen. Wir hatten, als wir endlich dort waren, 35 Minuten Zeit, um uns vorzubereiten. Unter diesen Voraussetzungen ist in dieser Liga kein Leistungssport möglich. Wenn wir länger als fünf Stunden unterwegs sind, übernachten wir sonst“, berichtete SG-Trainer Hartmut Mayerhoffer vom Horrortrip nach Westfalen. Die Bietigheimer hatten angesichts der verstopften Autobahnen und Landstraßen bei der Handball-Bundesliga angerufen, wurden aber aufgefordert, die Reise fortzusetzen. Die Partie wurde dann mit 80 Minuten Verspätung angepfiffen.

Hamm zieht auf und davon

Die Bietigheimer liefen den Gastgebern von Anfang an hinterher. Der ASV führte schnell mit 4:1, baute den Vorsprung über 7:3 auf 15:7 aus und lag zur Halbzeit schon mit 17:10 vorne. Auch in der zweiten Halbzeit lief es bei den Gästen weder in der Abwehr noch im Angriff besser. Das Debakel zeichnete sich ab, als Hamm mit 21:13 und später mit 29:18 führte. Am Ende feierten die ASV-Fans einen 35:19-Erfolg. Beste Werfer waren Fannar Fridgeirsson und Vyron Papadopoulos mit je sieben Treffern, wobei der Ex-Rostocker Torjäger Papadopoulos zweimal per Siebenmeter erfolgreich war.

„Wir wollen die Leistung von Hamm nicht schlecht reden, sie hatten einen guten Torhüter und haben gut gespielt. Wir haben nicht annähernd unsere Leistung gebracht. Aber das und die Niederlage hat eben die besonderen Gründe. Man muss von Anfang an präsent sein, sonst gewinnt man keinen Blumentopf“, so der Bietigheimer Trainer Mayerhoffer.

Das nächste Heimspiel absolviert die SG BBM Bietigheim am Sonntag, 15. Oktober um 17 Uhr in der heimischen EgeTrans-Arena, zu Gast ist dann die HSG Nordhorn-Lingen.

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