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Das Koch-Team kämpft und feiert einen Sieg des Willens

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Sina Häberlen (MItte), die hier von Anina Hodapp (links) und Nathalie Droll von der SG Kappelwindeck/Steinbach bedrängt wird, steuerte fünf Tore zum Bönnigheimer Sieg bei.  Foto: 

Es war das erwartet intensive Spiel zwischen dem TSV Bönnigheim und der SG Kappelwindeck/Steinbach, die in der Vorsaison die Plätze vier und drei in der Abschlusstabelle belegten. Die beiden Mannschaften schätzen sich sowohl handballerisch als auch menschlich. Es entwickelte sich dadurch eine spannende Begegnung mit ständigen Führungswechseln, die im ersten Abschnitt von den Abwehrreihen und zwei gut aufgelegten Torhüterinnen geprägt war. Am Ende feierten die Gastgeberinnen einen hauchdünnen 26:25-Sieg.

Bauer hält Rückstand in Grenzen

Nach 20 Minuten stand es  erst 5:4 für die TSV-Damen. Doch die Gäste fanden in Folge besser in ihr Angriffsspiel und konnten durch die gewohnt aggressive 3:2:1-Abwehr die Bönnigheimerinnen immer wieder zu einfachen Ballverlusten zwingen. So ging der TSV nach zwischenzeitlichem Zwei-Tore Rückstand mit einem 8:9 in die Halbzeitpause und konnte sich bei Torhüterin Alina Bauer bedanken konnte, dass der Rückstand nicht höher ausfiel. „Gerade am Schluss der ersten Halbzeit sind wir defensiv etwas ins Schwimmen geraten, da können wir froh sein, dass sie einige freie Würfe entschärfen konnte“, lobt TSV-Trainer Koch seine Torhüterin.

In Halbzeit zwei schaffte es seine Mannschaft beim dem 13:12 durch die in dieser Phase starke Sina Häberlen die erste Führung im zweiten Abschnitt zu erspielen. Aber die jungen Gäste schlugen zurück und führten nach 42 Minuten mit 18:15. Nach einer Auszeit benötigte der TSV fünf Minuten, um beim 20:20 wieder auszugleichen. Der Handballkrimi ging in die entscheidende Phase und die Gäste – angeführt von einer stark aufspielenden Stephanie Elies – setzen sich erneut mit 23:20 ab. In den letzten neun Minuten drehten die Bönnigheimerinnen mit viel Kampfgeist die Partie. Als Franziska Ziegler ins leere Tor zum 26:24 traf,  war die Entscheidung gefallen. „Es war die erwartet ausgeglichene und sehr umkämpfte Partie. Beide Mannschaften haben sich einen großartigen Fight geliefert. Am Ende gewinnen wir, weil wir es einfach mehr wollten. Das war ein Sieg des Willens gegen einen sehr starken Gegner“, resümierte TSV-Trainer Koch.

An diesem Dienstag spielt der TSV Bönnigheim um 20.15 Uhr im württembergischen Verbandspokal gegen den Drittligisten und Titelverteidiger SG BBM Bietigheim 2.

TSV Bönnigheim: Schuch, Alina Bauer; Franziska Ziegler (1), Rupertus (4), Zerweck (1), Graner (6/3), Hildenbrand (1), Krieg (1), Benz (2), Alkje Ziegler (3), Häberlen (5), Vilara-Heipl (1), Swantje Ziegler, Katharina Bauer (1).

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