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Czapek wirbelt Aufstiegsanwärter durcheinander

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Robin Czapek (links) war beim Bönnigheimer 29:26-Heimsieg gegen Flein der überragende Spieler auf dem Feld.  Foto: 

Die Landesliga-Handballer des TSV Bönnigheim haben am Samstagabend vor heimischer Kulisse ein mitreißendes Spiel gegen den Württemberg­liga-Absteiger und Aufstiegsanwärter TV Flein mit 29:26 gewonnen. Die Gastgeber überzeugten erneut als Team und zwangen den bisherigen Tabellenzweiten mit Tempohandball in die Knie. Herausragender TSV-Werfer war Robin Czapek, der mit neun Feldtoren glänzte. Neben ihm erwies sich auch Linkshänder David Track mit sechs Toren als wichtiger Baustein und Faktor – trotz einiger Fehlwürfe. Aber auch Torhüter Ferdinand Schelling erwischte wieder einen Sahnetag. Allein in den letzten fünf Minuten scheiterten die frei vor ihm auftauchenden Fleiner Marius Braun und Christian Joos gleich dreimal an ihm.

Beim TV Flein überzeugte vor allem Maximilian Brösch, der nach einer Viertelstunde den glücklosen, aber auch von seiner Abwehr schmählich im Stich gelassenen Philipp Rupprecht, im Tor ablöste, und fortan seinem Team mit zahlreichen Paraden zur Aufholjagd verhalf. Bester Werfer beim Gast war Kai Herrmann mit acht Treffern, davon fünf vom Siebenmeterstrich.

„Es war definitiv ein hochverdienter Sieg für uns. Die erste Viertelstunde war das Beste, was wir in dieser Runde bisher gespielt haben. Auch in der zweiten Halbzeit sind wir cool geblieben, und haben die Fleiner nie in Führung gehen lassen“, machte Bönnigheims Trainer Sven Kaiser seiner Mannschaft ein Riesenkompliment.

TSV legt einen Blitzstart hin

Den Grundstein zum verdienten Heimsieg legten die wie aus einem Guss auftretenden Gastgeber mit einem Blitzstart. Nach nicht einmal 4 Minuten stand es 4:0, nach 8 bereits 8:2. Bis zum 13:5 (17.) durch den überragenden Czapek, der sich bis dahin schon fünfmal in die Torschützenliste eingetragen hatte, spielten sich die TSV-ler mit einer Leichtigkeit durch die Fleiner Reihen, dass denen Hören und Sehen verging. Doch nach einer Auszeit erwachten die Gäste aus ihrer Lethargie, während das Bönnigheimer Angriffsspiel etwas ins Stocken geriet. Abspielfehler und vergebene Torchancen häuften sich, sodass sich Flein über 13:9 (22.) und 15:11 (25.) bis zur Pause auf 16:14 heranschlich.

In der zweiten Hälfte hielt Fleins Keeper Brösch sein Team weiterhin im Spiel, dennoch gelang es den Hausherren sich innerhalb von sechs Minuten auf 20:16 abzusetzen. Doch genauso schnell war die Führung wieder weg. Beim 20:20 (43.) hatten die Gäste erstmals ausgeglichen. Hatte der TSV sein Pulver zu früh verschossen? Die Antwort lautete nein. Denn nach dem 24:24 (52.) besorgten Track und Czapek das 26:24, und nach dem Anschlusstor durch Kai Herrmann zum 26:25 (56.) behielten die Bönnigheimer weiter ihre Nerven im Griff. Jaron May und erneut Czapek sorgten mit ihren Treffern zum 28:25 für die Entscheidung.

TSV Bönnigheim: Kellner, Schelling; Daub (2), Track (6), Kühlhorn (2), May (2), Schuster, Dominic Zäh (6/3), Patrick Stierl (2), Vogelmann, Czapek (9), Strapko (1).

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