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Bietigheimer Premiere im Kreis der Großen Europas

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Der Bietigheimer Meistertrainer Martin Albertsen im Kreis seiner Mannschaft. Jetzt gibt der Däne auch Anweisungen in der Champions League.  Foto: 

Diese Auftritte auf der großen europäischen Bühne der Vereinsmannschaften hat sich die SG BBM Bietigheim durch eine grandiose Meistersaison 2016/2017 verdient. Sie sind das Ergebnis einer klugen und zielgerichteten Strategie und Personalpolitik sowie harter Arbeit in und außerhalb der Sporthallen. „Nach diesem Ziel haben wir uns lange gesehnt. Jetzt freuen wir uns riesig darauf“, sagt SG-Sportdirektor Gerit Winnen. Am Samstag feiert die SG BBM Bietigheim ab 19 Uhr mit der Auswärtspartie bei Buducnost Podgorica, dem montengerinischen Meister, ihre Premiere in der Champions League.

Nach dem Abstecher zum Drittligisten HSV Solingen Gräfrath, dem dortigen 41:16-Sieg und dem Einzug ins Pokal-Achtelfinale sind die Bietigheimerinnen am Donnerstag nach Montenegro abgereist. Trainer Martin Albertsen steht sein aktueller Kader komplett zur Verfügung. Alle Nationalspielerinnen sind gesund von ihren Länderspieleinsätzen zurückgekehrt.

2012 gelingt der große Wurf

Der erste Gegner Buducnost wurde insgesamt 29-mal Landesmeister, zweimal Euopapokalsieger und hat 2012 die Champions League gewonnen. Das Team besteht vor allem aus einheimischen Spielerinnen, ergänzt durch zwei Kroatinnen, einer Rumänin und einer Spanierin. Herausragende Spielerin im Rückraum ist Milena Raicevic, die 127 Länderspiele absolviert hat und 2012 Europameisterin wurde. Ein guter Rückhalt im Tor ist Zoqbi De Paula aus Spanien.­

Die SG BBM Bietigheim hat es in der Gruppenphase der Königsklasse auch mit dem französischen Meister Metz Handball und dem norwegischen Vizemeister Kristiansand zu tun. Gegen Metz feiert der deutsche Meister am 14. Oktober in der MHP-Arena in Ludwigsburg seine Heimpremiere in der Champions League. Metz Handball wurde in Frankreich in den letzten zehn Jahren achtmal Meister, zuletzt zweimal in Folge. Die Vipers Kristiansand aus dem Land des amtierenden Welt- und Europameisters Norwegen beendeten die Vorsaison hinter Meister Larvik auf Rang zwei und zogen über die Qualifikatonsrunde locker in die Gruppenphase ein. In den Spielen gegen die Vipers treffen die Bietigheimerinnen erneut auf Katrine Lunde. Die Weltklasse-Torhüterin wechselte zur laufenden Saison aus Russland vom Bietigheimer Finalgegner und EHF-Cupsieger Rostov-Don in ihr Heimatland zurück.

Nach der Gruppenphase erreichen die ersten drei Mannschaften die Hauptrunde. Das ist eines der Ziele, die die SG BBM zu Saisonbeginn neben der Titelverteidigung in der Bundesliga und dem Einzug ins Olymp Final4 in Stuttgart ausgegeben hat. Mit dem Erreichen des Achtelfinales, das am 4. oder 5. November ausgetragen wird, ist ein kleiner Schritt in Richtung des dritten Ziels gelungen. „Darüber sind wir sehr glücklich“, meinte Winnen.

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