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„Wir waren nicht richtig bei der Sache“

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Das hatten sich die Landesliga-Handballer des TSV Bönnigheim nach dem starken Auftritt in Schorndorf ganz anders vorgestellt. Mit einem Heimsieg wollte das Team die Weichen zum Klassenerhalt stellen, doch nach der völlig verdienten 25:29-Niederlage gegen Hbi Weilimdorf/ Feuerbach schlichen die TSV-Akteure frustriert vom Feld. Dadurch rutschte Bönnigheim in der Tabelle mit nun 16:24 Zählern auf Platz zehn ab, nur noch einen Punkt von den Abstiegsrängen entfernt. Der Gegner kletterte mit jetzt 18:24 Zählern auf Platz sieben und feierte den überraschenden Erfolg in fremder Halle frenetisch. Dazu kommt, dass die eigentlich gewonnene Partie des TSV gegen Ditzingen wegen eines spielentscheidenden Regelverstoßes der Schiedsrichter in den letzten fünf Minuten wiederholt werden muss.

Pascal Diederich war sichtlich bedient nach der schwachen Vorstellung seiner Truppe. „Wir waren vom Kopf her nicht richtig bei der Sache und der Bedeutung des Spiels in keiner Phase gewachsen“, sagte der Bönnigheimer Trainer. „Im Angriff fehlte die Präzision in den Würfen, die auch meist viel zu überhastet und schlecht vorbereitet abgeschlossen wurden. Und in der Abwehr waren wir wieder einmal viel zu passiv.“

Mit der Heimschlappe gegen Weilimdorf/Feuerbach haben sich die TSV-Handballer selbst in Zugzwang gebracht. Jetzt erhält die nächsten Auswärtspartie gegen den punktgleichen SV Ludwigsburg-Oßweil am nächsten Samstag noch mehr Bedeutung. Bester Torschütze bei den Hausherren war Sven Kaiser mit sechs Treffern. Dagegen hatte der bis dato beste Bönnigheimer Torewerfer Dominic Zäh einen rabenschwarzen Tag erwischt. Ihm gelang trotz zahlreicher Versuche nur ein Tor zum 25:28 – 20 Sekunden vor dem Abpfiff. Bei den Stuttgartern konnte sich Markus Gref mit sieben Treffern auszeichnen.

TSV Bönnigheim: Schultz; Kaiser (6), Track (4), Mathias Hepperle (5/1), Wonnerth (3), May, Schuster (1), Dominic Zäh (1), Patrick Stierl(3), Vogelmann, Zundel (2).

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