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26. Lotto-Cup geht nach Bietigheim

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Karolina Kudlacz-Gloc (am Ball) feierte beim Lotto-Cup ihr Debüt im Team der SG BBM Bietigheim. Hier versucht die polnischer Nationalspielerin am Kreis Luisa Schulze freizuspielen.  Foto: 

Die Handball-Frauen der SG BBM Bietigheim haben den 26. Lotto-Cup in Ludwigsburg gewonnen. Damit wurde der Deutsche Meister seiner Favoritenstellung gerecht. Die größere Überraschung war die Premiere von Karolina Kudlacz-Gloc. Die erst vor wenigen Wochen Mutter gewordene Polin mischte unerwartet an beiden Turniertagen im SG-Team mit und war beim 10:9-Endspielsieg gegen die HSG Bad Wildungen bereits ein wichtiger Faktor.

Zum zweitägigen Festival des Frauenhandballs waren 19 hochklassige Teams aus vier Ländern in die Barockstadt gereist. Veranstalter SV Oßweil konnte unter anderem je sechs Teams aus der Ersten und Zweiten Bundesliga begrüßen. Dazu kamen vier internationale Mannschaften und drei Drittligisten. Es war schnell klar, dass die Bundesligisten den Turniersieg wieder unter sich ausmachen würden. Nur die HSG Bensheim-Auerbach tanzte aus der Reihe. Der Erstliga-Aufsteiger verpasste durch Vorrundenniederlagen gegen Zweitliga-Neuling FSG Waiblingen/Korb und die Neckarsulmer SU den Sprung unter die letzten Acht. Am zweiten Turniertag rehabilitierten sich die „Flames“ dann mit dem Gewinn der B-Runde

Knapper Sieg gegen Ketsch

Die SG BBM dominierte in der Vorrunde gegen Gröbenzell, Kandel und die Tschechinnen aus Pisek. Knapp ging es nur beim 16:14 gegen Ketsch zu. Dramatisch verliefen die beiden Finalrunden mit den besten acht Teams. Zwar holte sich Bietigheim nach weiteren Siegen gegen die Bundesliga-Konkurrenten Nellingen (17:11) und Bad Wildungen (16:13) in seiner Gruppe souverän Platz eins, doch zur Entscheidung um Platz zwei musste der Rechenschieber ausgepackt werden, da Bad Wildungen und Ketsch beide 3:3 Punkte hatten. Der direkte Vergleich endete unentschieden, bei der Tordifferenz hatten beide einen Wert von plus zwei. Am Ende entschied die Zahl der insgesamt erzielten Tore knapp für die „Vipers“ aus Nordhessen. In der Parallelgruppe holte sich Neckarsulm mit 4:2 Punkten Platz eins. Bei jeweils 3:3 Punkten hatte Leverkusen gegenüber Zwickau das bessere Ende für sich und zog ebenfalls ins Halbfinale ein.

In zwei Wochen stehen sich Bietigheim und Leverkusen in der Ludwigsburger Arena im Auftaktspiel der Bundesliga gegenüber. Nur einen Kilometer davon entfernt gab es im Halbfinale die „Generalprobe“. Dabei ließen die SG-Frauen den „Werkselfen“ keine Chance und setzten sich mit 17:12 durch. Enger ging es im zweiten Halbfinalduell zwischen Bad Wildungen und Neckarsulm zu. Nach einer umkämpften Partie hatten die „Vipers“ den längeren Atem und gewannen mit 16:14.

So kam es erneut zum Duell zwischen Bietigheim und Bad Wildungen. HSG-Torhüterin Manuela Brütsch machte in der Anfangsphase in Serie sechs todsichere Chancen zunichte, sodass Bietigheim sich nicht absetzen konnte. Beim 6:3, 7:4 und 8:5 lag die SG zwar jeweils drei Tore vorn, doch immer wieder verkürzten die „Vipers“. Auch nach Kudlacz-Gloc‘ Treffer zum 9:7 war Bad Wildungen noch nicht geschlagen. Anouk Nieuwenweg und Miranda Schmidt-Robben schafften eine Minute vor dem Ende den 9:9-Ausgleich. Die SG hielt mit den Woller-Zwillingen dagegen, die auf der linken Seite die 10:9-Führung herausspielten. In Überzahl erkämpften die „Vipers“ mit dem Schlusspfiff einen Siebenmeter, den die extra eingewechselte Carolin Roth abwehrte. Damit war der Bietigheimer Triumph perfekt.

Platz 15 unter den 19 Teams belegte das junge Bietigheimer Drittliga-Team. Dieses schlug sich gut, unterlag Bundesligist Neckarsulm in der Vorrunde nur knapp mit 12:14 und knöpfte Zweitligist Trier in der B-Runde beim 14:14 einen Zähler ab.

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