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Oberliga-Vorschau: Spielstarke Bahlinger am Bruchwald

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Da geht’s lang: Der Freiberger Trainer Ramon Gehrmann gibt seinen Spielern die Richtung vor.  Foto: 

Als Vizemeister der Vorsaison trägt der FSV 08 Bissingen in der neuen Runde die Bürde des Meisterschaftsfavoriten, zumal die Mannschaft in nahezu unveränderter Besetzung antritt. Die Gegner stellen sich mehr und mehr auf die Spielweise der Nullachter ein und begegnen ihr mit zunehmender Härte. Dieser Trend macht dem Bissinger Trainer Andreas Lechner Sorgen: „Sie versuchen uns den Schneid abzukaufen. Wir wollen nicht mit Samthandschuhen angefasst werden, aber vor allem unsere Spieler in der Offensive müssen immer häufiger versuchen, diese Situationen zu umgehen.“ Lechner hat auch wahrgenommen, dass die gegnerischen Mannschaften gegen den Vizemeister ganz besonders motiviert sind: „Reutlingen hat gegen uns ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht, Weinheim ein gutes.“ Wobei der badische Aufsteiger am Mittwoch den Bissinger Angriffen mit einer Neun-Mann-Mauer begegnete.

Freude auf Bahlinger

Das dürfte die Nullachter an diesem Samstag ab 15.30 Uhr in der Heimpartie gegen den spielstarken und auf Offensive ausgerichteten Bahlinger SC nicht erwarten. „Wir freuen uns auf so ein Spiel. Bahlingen war schon in der letzten Saison eine der besten Mannschaften der Liga. Sie ist fußballerisch und taktisch stark und gut organisiert“, sagt der 08-Coach über den Gegner aus Südbaden. Verzichten muss Lechner auf Michael Deutsche, den privat verhinderten Tim Reich sowie auf Duc Thanh Ngo, der am Montag wieder ins Mannschaftstraining einsteigt. Gleich voll gefordert mit seinen Tugenden war der zweikampfstarke und aggressive Pierre Williams bei seiner Saisonpremiere in Weinheim. Noch etwas Zeit benötigt Neuzugang Martini Lombaya, der erneut im Aufgebot dabei sein wird. „Er muss sich an unsere spezielle Spielweise gewöhnen, vor allem an die Mitarbeit gegen den Ball. Aber er deutet sein Potenzial an“, so Lechner.

Der Bahlinger SC ist ganz gut aus den Startlöchern gekommen, hat bei der TSG Weinheim mit 4:1 und gegen den FV Ravensburg mit 3:1 gewonnen. Unzufriedenheit machte sich im heimischen Stadion nach der 0:3-Niederlage gegen den Aufsteiger FC 08 Villingen breit. BSC-Trainer Alfons Higl, der gegen Ravensburg vier Veränderungen in der Startelf vorgenommen hatte und auf eine bewährte Formation aus der Vorsaison zurückgriff, relativierte die Erwartungshaltung: „Die ist zu hoch. Wir sind keine Aufstiegsmannschaft.“

Drei Pleiten und zehn Gegentore

Unangenehme Erfahrungen mit dem FC 08 Villingen hat am Mittwoch auch der SV Oberachern gemacht. Das 0:2 war die dritte Niederlage für die „Macht vom Dorf“, wie sich der SVO selbst nennt, im dritten Saisonspiel. Am Samstag (Spielbeginn 15.30 Uhr) soll trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle potenzieller Stammkräfte daheim gegen den SGV Freiberg der erste Dreier her. Nach acht Gegentreffern in den beiden ersten Partien (0:4 daheim gegen Neckarsulm und 3:4 in Pforzheim) tauschte SVO-Trainer Marc Lerandy die Torhüter und brachte Julian Guthleber für Manuel Buss. Dass die Oberacherner Moral und Kampfgeist besitzen, bewiesen sie bei der 3:4-Niederlage in Pforzheim. Dort lagen sie nach 19 Minuten schon mit 1:4 in Rückstand, und holten noch zwei Treffer auf. „Die Freiberger gehören ohne Zweifel zu den spielstärksten Mannschaften in dieser Liga. Auch wenn sie mit zwei Niederlagen in die Runde gestartet sind, wird der SGV am Ende der Runde im vorderen Drittel zu finden sein“, schätzt Lerandy den Aufsteiger hoch ein.

Da der SV Oberachern zweimal gegen Mannschaften gespielt hat, mit denen es danach die Freiberger zu tun hatten, kennt SGV-Trainer Ramon Gehrmann das Team recht gut. „In Ober­achern ist schwer zu spielen. Die Mannschaft hatte bisher kein Spielglück, der Torwart hat ein paar Gegentreffer verschuldet“, so Gehrmann, der auf die guten Standards des Gegners verweist. Nach dem erlösenden 2:1 gegen den 1. CfR Pforzheim ist der SGV Freiberg nach zuvor zwei Niederlagen wieder in der Oberliga angekommen. Dank der vom Trainerteam eingeforderten Mentalität, denn die Qualität stand nie in Zweifel.

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