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SGV will Nöttingen ein Bein stellen

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Denis Zagaria fordert mit dem SGV Freiberg am Samstag den FC Nöttingen heraus.  Foto: 

Als siebte Mannschaft in der laufenden Oberliga-Runde versucht der SGV Freiberg an diesem Samstag (15.30 Uhr), dem FC Nöttingen die erste Saisonniederlage zuzufügen. Die Gäste aus Nordbaden stehen mit 19 Punkten ungeschlagen an der Tabellenspitze. Nach sechs Siegen in Serie musste Nöttingen am vergangenen Montag allerdings den ersten kleinen Dämpfer hinnehmen – die klar favorisierte Elf von Trainer Dubravko Kolinger kam im Heimspiel gegen den Abstiegskandidaten SV Oberachern nicht über ein 0:0 hinaus. „Wir haben die Qualität, an einem guten Tag auch Nöttingen zu schlagen – und ich hoffe, der Samstag ist so ein Tag“, sagt SGV-Coach Ramon Gehrmann selbstbewusst. „Wir müssen uns nicht verstecken.“

Bei seinen Freibergern scheint mittlerweile tatsächlich der Knoten geplatzt. Beim 4:3-Erfolg vor einer Woche in Göppingen ließ sich der Aufsteiger auch durch einen Zwei-Tore-Rückstand nicht beirren. Marcel Sökler gelang in der zweiten Hälfte sogar ein Hattrick. Der 26-jährige Stürmer hat offenbar seinen Torriecher wiederentdeckt. „An diese richtig gute zweite Halbzeit müssen wir anknüpfen“, fordert Gehrmann.

Der Fußball-Lehrer weiß aber auch um die Klasse der Nöttinger. Speziell die schnellen Flügelspieler Ernesto De Santis und Colin Bitzer hat er auf dem Radar („das sind Raketen“) – und natürlich den Ex-Freiberger Michael Schürg. „Unser Gegner muss nie mit letztem Risiko angreifen, denn er hat die Qualität, aus wenigen Chancen Tore zu machen“, so Gehrmanns Einschätzung.

Verzichten muss der SGV, der das Heimspiel auf dem Kunstrasen austragen wird, auf die verletzten Spetim Muzliukaj, Clemens Schlimgen und Sven Schimmel. Pascal Seil fehlt ebenfalls. Der Youngster zog sich bei seinem Comeback in der zweiten Mannschaft eine Bänderblessur zu und bleibt damit der Pechvogel im Team. Denn bereits im Juli hatte er sich beim Amateur-Cup das Schlüsselbein gebrochen.

Der FSV 08 Bissingen bekommt es an diesem Samstag (15.30 Uhr) auswärts mit einem Widersacher zu tun, der im Aufwind ist: dem SV Spielberg. Die Nordbadener haben am vergangenen Spieltag mit einem Überraschungscoup beim FV Ravensburg aufgewartet. Dabei bewies die Elf von Trainer Peter Hogen viel Moral und wandelte einen 0:2-Pausenrückstand noch in einen 3:2-Sieg um. „Wer sich in Ravensburg durchsetzt, hat Qualität. Dort gewinnt man nicht im Vorbeigehen“, sagt 08-Trainer Andreas Lechner und gibt zu bedenken: „Der Gegner hat mehr als zehn Spieler in der Mannschaft, die vor zwei Jahren noch in der Regionalliga gespielt haben.“

Auch der FSV 08 hatte vor einer Woche ein Erfolgserlebnis. Mit dem ersten Heimsieg – einem 2:0 gegen das Schlusslicht FC Astoria Walldorf II – haben sich die Bissinger wieder an die Spitzengruppe herangepirscht. In Spielberg verlangt Lechner von seiner Elf einen kämpferischen Auftritt: „Spielberg ist eine körperlich robuste Mannschaft mit sehr guten Standards. Das Spiel wird über die Zweikämpfe entschieden. Da müssen wir dagegenhalten.“

Lindner und Toth fallen aus

Die Personalsituation hat sich beim Oberliga-Vizemeister gegenüber der Vorwoche weiter verschärft. Yannick Toth konnte wegen Knieproblemen nicht trainieren und fällt ebenso aus wie Simon Lindner, den eine fiebrige Erkältung plagt. Fraglich ist der Einsatz von Maurizio Macorig – der Innenverteidiger leidet an einer Magen-Darm-Verstimmung. Ohnehin nicht dabei sind Michael Deutsche (Achillessehnenriss) und Manuel Sanchez (Muskelbündelriss). Und auch für Patrick Milchraum und Niklas Weiß, die am Donnerstag nach ihren auskurierten Blessuren wieder ins Training eingestiegen sind, käme Lechner zufolge ein Comeback noch zu früh.

Neuzugang Martini Lombaya, der vom FC Hansa Rostock II an den Bruchwald gewechselt ist, tut sich bisher noch schwer. Der 23-jährige Mittelfeldmann sammelte zuletzt im Bissinger Bezirksliga-Team Wettkampfpraxis. Lechner: „Er hat noch Anpassungsprobleme.“

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