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Reserveteams von Profiklubs sind die ersten Prüfsteine

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Bereit für den Auftakt: Fußball-Lehrer Ramon Gehrmann erwartet mit dem SGV Freiberg am Samstag den SV Sandhausen II zur Oberliga-Saisonpremiere im Wasenstadion.  Foto: 

An diesem Freitag (19.30 Uhr) rollt in der Fußball-Oberliga erstmals wieder der Ball. Mit dem SSV Reutlingen und dem FV Ravensburg stehen sich gleich zwei vermeintliche Topteams gegenüber. Auch Andreas Lechner, der Trainer des FSV 08 Bissingen, wird das Duell im Kreuzeiche-Stadion live verfolgen. Denn seine Mannschaft tritt am Anfang der Runde gegen die Aufstiegsrivalen aus Reutlingen (erster Heimgegner am zweiten Spieltag) und Ravensburg (am fünften Spieltag auswärts) an.

Der Vizemeister FSV 08 Bissingen selbst bekommt es am Samstag (15.30 Uhr) zum Rundenstart mit der Drittliga-Reserve des Karlsruher SC zu tun. „Gegen zweite Mannschaften weiß man nie so genau, was einen erwartet, gerade zu Saisonbeginn. Ich rechne mit einem laufstarken, aggressiven und taktisch gut ausgebildeten Gegner“, sagt Lechner. Die KSC-Profis sind bereits an diesem Freitag in der ersten DFB-Pokal-Runde gegen Bayer 04 Leverkusen im Einsatz. Die Wahrscheinlichkeit ist darum groß, dass der eine oder andere Akteur aus dem Drittliga-Kader einen Tag später gegen die Bruchwald-Elf auflaufen wird. „Damit müssen wir leben“, sagt Lechner, der in jenem Fall zwei Szenarien für möglich hält: „Wenn die Jungs Bock haben, bringt ein Drittliga-Spieler schon Qualität mit. Falls nicht, ist er für eine zweite Mannschaft nicht zwingend eine Verstärkung. Letztlich kommt es immer auf die Einstellung an.“

Die Generalprobe für das Spiel in Nordbaden ist den Bissingern gelungen: Sie setzten sich am Mittwochabend beim Oberliga-Rivalen Neckarsulmer SU mit 5:3 nach Elfmeterschießen durch. Kleinere Blessuren trugen dabei Neuzugang Anil Sarak und Manuel Sanchez davon, doch beide werden am Samstag wohl wieder im 08-Aufgebot stehen. Sicher nicht dabei sind dagegen Duc Thanh Ngo und Pierre Williams (beide Bänderriss), Tim Reich (Rotsperre) sowie der Langzeitverletzte Michael Deutsche. Auch mit dem kurzfristig vom Nord­ost-Oberligisten FC Hansa Rostock II verpflichteten Martini Lombaya (22) plant Lechner mangels Freigabe noch nicht. „Er hat einen sehr guten Eindruck hinterlassen, hat ein gutes taktisches Verhalten und ist im Angriff flexibel einsetzbar“, sagt der Trainer über den Neuzugang.

Der Aufsteiger SGV Freiberg startet am Samstag (15.30 Uhr) mit einer Heimpartie in die Saison 2017/2018. Die Wasen-Kicker spielen ebenfalls gegen das Reserveteam eines Profiklubs – die U 23 des SV Sandhausen. Im Gegensatz zu seinem Bissinger Kollegen Lechner kann SGV-Coach Ramon Gehrmann personell aus dem Vollen schöpfen und muss sogar einige Akteure aus dem Aufgebot streichen. „Die Jungs haben es mir in der Vorbereitung nicht leicht gemacht. Eigentlich hätte es jeder verdient, im Kader oder gar in der ersten Elf zu stehen“, sagt der Fußball-Lehrer.

David Kienast, der am Dienstag wegen einer Bindehautentzündung das Training abbrechen musste und auch am Mittwoch im WFV-Pokal-Duell beim TSV Weilheim (1:0) fehlte, erwartet Gehrmann bereits zum Abschlusstraining wieder zurück. In Weilheim feierte außerdem Sven Schimmel nach seinem Nasenbeinbruch ein 20-Minuten-Comeback und spielte mit einer Maske. Damit fallen bei Freiberg jetzt nur noch Torjäger Spetim Muzliukaj (Kreuzbandriss) und Pascal Seil (Schlüsselbeinbruch) aus.

Gehrmann hält viel von Sandhausen II und prophezeit „ein Spiel auf Augenhöhe“. Das Team von Trainer Kristjan Glibo ist weitgehend zusammengeblieben und hat mit Stürmer Niklas Antlitz (eigene U 19), dem früheren U-16-Nationalspieler Demarveay Sheron (Karlsruher SC U 19) und Torjäger Leander Vochatzer (Stuttgarter Kickers II) drei hochkarätige Talente hinzugewonnen. Letzterer sei im Sommer auch ein Wunschspieler beim SGV gewesen, wie Gehrmann verrät.

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