Partner der

M

|

Mit dem späten Elfmetertor zum 2:1-Sieg gegen die TSG Backnang vermied der FSV 08 Bissingen das fünfte Unentschieden in der laufenden Runde und hielt mit seinem vierten Sieg im neunten Saisonspiel den Anschluss an die Spitzengruppe, die in Reichweite ist. 08-Trainer Andreas Lechner sieht die Situation beim im Abschluss noch etwas schwächelnden Vizemeister mit 16 Punkten keineswegs „so negativ, denn wir haben uns ja Chancen herausgespielt“. Mit einem Sieg an diesem Samstag (15 Uhr)  bei der U 23 des Zweitligisten SV Sandhausen wären die Nullachter wieder oben dabei, zumal es am zehnten Spieltage direkte Duelle zwischen den vor Bissingen liegenden Mannschaften gibt. Während Yannick Toth diese Woche wieder trainiert hat und in den Kader zurückkehrt, fehlen weiter Michael Deutsche, Manuel Sanchez und Peter Wiens.

„Das wird kein normales Spiel bei einem Gegner, der die letzten sechs Spiele verloren hat. Durch die Länderspielpause in der Zweiten Liga gibt es sicher Verstärkungen von oben. Sandhausen wird alles runterziehen und einsetzen, was möglich ist“, erwartet der Bissinger Trainer eine gegenüber den letzten Wochen veränderte Mannschaft. Der Zweitliga-Kader der Badener war in den vergangenen Wochen auch durch Verletzungen ausgedünnt, aber mittlerweile sind fünf, sechs Profis wieder im Training und könnten nun im Oberliga-Team Spielpraxis für Einsätze in der Zweiten Liga sammeln. Der Tabellenvorletzte SV Sandhausen II hat bislang nur eins von vier Heimspielen gewonnen, das aber immerhin gegen die TSG Balingen. Der zweite Saisonsieg resultiert aus dem 3:2-Erfolg in Freiberg.

Knackpunkt war Göppingen

Dem SGV Freiberg hing die Niederlage am ersten Spieltag nach einer starken Vorbereitung einige Wochen nach. Mittlerweile aber läuft es beim Aufsteiger wie auf Schienen. Das Team von Trainer Ramon Gehrmann hat die letzten drei Spiele in der Liga gewonnen und Sieg Nummer vier am Dienstag im Pokal-Achtelfinale über den FV Ravensburg (3:0) angehängt.

An diesem Samstag erwartet der SGV um 15.30 Uhr den SSV Reutlingen, der auswärts noch unbesiegt ist. In Spielberg (3:2) und in Sandhausen (4:0) hat der SSV gewonnen, in Bissingen und Pforzheim jeweils 0:0 gespielt. Daheim allerdings haben die Reutlinger bislang eher enttäuscht und noch keinen Sieg geholt. „Auswärts können sie einfachen Fußball spielen und aus einer guten Organisation heraus kontern. Dazu haben sie auch die entsprechenden Spieler und Qualität in der Offensive. Das wird eine unangenehme Aufgabe, da dürfen wir die Geduld nicht verlieren“, mahnt SGV-Trainer Gehrmann, den Gegner nach den beiden klaren Zu-null-Siegen auf dem Kunstrasenplatz gegen den Tabellenführer FC Nöttingen und jüngst den FV Ravensburg zu unterschätzen. „Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen. Reutlingen ist ein großes Kaliber“, so der Freiberger Coach.

Als Wendepunkt nach dem holprigen Start und aufkommender Kritik im Umfeld und im Verein bezeichnet Gehrmann den 4:3-Sieg beim 1. Göppinger SV nach einem 0:2-Rückstand zur Halbzeit. „Das war eine Trotzreaktion darauf. Ich hatte das Gefühl, die Mannschaft wollte unbedingt noch gewinnen. Die Offensive hat dadurch wieder Selbstbewusstsein bekommen und die Abläufe waren wieder da wie in der Vorbereitung“, so Gehrmann. Seinem Team kamen auch die Dreierkette in der Abwehr, die Rückkehr von Denis Zagaria zur Hochform und die zunehmende Fitness von Hakan Kutlu zugute.

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Partner der

Nach Bamberger kandidiert auch Chef nicht mehr

Die Gemmrigheimer Bürgermeisterin tritt nach 24 Jahren nicht mehr an. Am 4. März wird in Gemmrigheim und am 15. April in Bönnigheim gewählt. weiter lesen