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Kehrt Kutlu nach Freiberg zurück?

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So kennen und schätzen ihn die Fans des SGV Freiberg: Der Edeltechniker Hakan Kutlu – hier bei einer Oberliga-Partie gegen Kickers Pforzheim – geht gewöhnlich sehr elegant mit dem Ball um.  Foto: 

Die Anzeichen verdichten sich, dass ein verlorener Sohn zum Fußball-Oberligisten SGV Freiberg zurückkehrt: Rechtsaußen Hakan Kutlu. „Es laufen Gespräche, wir sind interessiert, aber noch ist alles in der Schwebe. Wir hoffen auf eine zeitnahe Einigung“, sagt Sportdirektor Dieter Gerstung, der die Erfolgschancen für einen Transfer des früheren Freiberger Topspielers auf 50 Prozent taxiert. Das Problem: Der 25-jährige Kutlu hat beim türkischen Drittligisten Fethiyespor noch einen Vertrag, der bis 31. Mai 2018 gilt. Dieser Kontrakt müsste also erst aufgelöst werden, damit der SGV zum Zug kommt. Der in Heilbronn geborene Freistoßspezialist wäre der 13. Neuzugang im Kader. Am Wochenende hatte der Klub schon Innenverteidiger Petrik Krajinovic vom SV Eichede (Oberliga Schleswig-Holstein) verpflichtet.

Wunschkandidat Kutlu hatte bereits von 2010 bis 2015 das Freiberger Trikot getragen, ehe er zu Fethiyespor wechselte, um in der Türkei Profi zu werden. Dort kam er in den vergangenen zwei Spielzeiten in der dritthöchsten Liga auf 50 Einsätze und sieben Tore. „Man kennt Hakan in der Oberliga. In Freiberg war er damals unser Topspieler. Er wäre mit Sicherheit eine Verstärkung für uns“, sagt Gerstung über den Edeltechniker, der als Lieblingsspieler von SGV-Präsident Emir Cerkez gilt und unter dem aktuellen Trainer Ramon Gehrmann seinen Durchbruch schaffte. Gerstung zufolge werde Kutlu ab Mittwoch mit der Mannschaft mittrainieren und sich am Wasen fit halten.

SGV verliert Testspiel mit 2:3

Wegen der Personalie Kutlu geriet die Vorbereitungspartie des SGV am Dienstagabend in Winnenden beim Landesliga-Aufsteiger SV Breu­ningsweiler etwas in den Hintergrund. Der zwei Klassen höher kickende Oberligist musste sich mit 2:3 geschlagen geben. Auch in diesem Duell trafen die Freiberger auf alte Bekannte: Bei Breuningsweiler spielen mit Marian Asch, Marko Kovac und Niko Rummel mittlerweile drei ehemalige SGV-Kicker.

Alle fünf Tore fielen in der zweiten Hälfte. Lukas Friedrich (47.) und Asch (69.) schossen die Gastgeber mit 2:0 in Front. Probespieler Mert Öztürk (75.) und Neuzugang Steven Kröner (78.) glichen für Freiberg aus. Den 3:2-Siegtreffer erzielte Friedrich kurz vor dem Abpfiff mit seinem zweiten Tor. Ihr nächstes Testspiel bestreiten die Wasen-Kicker am Freitag (18.30 Uhr) gegen den Unterländer Bezirksligisten FSV Friedrichshaller SV – im Rahmen ihres dreitägigen Trainingslagers im Landkreis Heilbronn.

Der Oberliga-Vizemeister FSV 08 Bissingen absolviert am Donnerstag (19 Uhr) beim Bezirksligisten TSV Benningen sein drittes Testspiel. Am Samstag (16 Uhr) folgt das Duell gegen den Verbandsliga-Klub Calcio Leinfelden-Echterdingen – im Rahmen der Saisoneröffnung am Bruchwald. Die ersten zwei Vorbereitungspartien haben die Nullachter gegen die Verbandsliga-Vertreter SG Heidelberg-Kirchheim (5:1) und VfB Neckarrems (7:1) jeweils klar gewonnen. ae

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