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Horwath trifft per Kopf zum Sieg

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Die Fußball-Frauen des FV Löchgau haben auch ihr zweites Spiel in der Regionalliga Süd gewonnen. Beim Zweitligaabsteiger TSV Crailsheim feierte der FVL nach frühem Rückstand noch einen 2:1-Sieg.

Damit haben die Löchgauerinnen mit der Optimalausbeute von sechs Zählern vor den punktgleichen Aufsteigern Eintracht Frankfurt und SV Alberweiler die Tabellenführung übernommen. „Das war sicherlich keine spielerische, dafür aber eine kämpferische Glanzleistung. Der Sieg tut uns auf jeden Fall gut“, freute sich Löchgaus Trainerin Stefanie Schuster. Ihr Team fand zu Beginn überhaupt nicht zu ihrem Spiel und gewann kaum Zweikämpfe. Mit frühem Pressing setzte Crailsheim den FVL unter Druck. „Wir haben in der Anfangsphase alles vermissen lassen, was letzte Woche so gut geklappt hat“, ärgerte sich Schuster. Ihre Überlegenheit münzte der TSV durch einen Kopfballtreffer von Simone Klenk früh zum 1:0 um (4.). In der Folgezeit hätte Crailsheim bei einigen Gelegenheiten den Vorsprung ausbauen können. Praktisch aus dem Nichts gelang Löchgau mit seiner Chance der Ausgleich. Katja Milbradt tauchte nach einem Traumpass von Svenja Fischer frei vor dem TSV-Kasten auf und schob zum 1:1 ein (19.). Danach war der FVL besser in der Partie und nach einer schönen Kombination wurde der Torschuss von Meike van Elten im letzten Moment geblockt. Mit dem Halbzeitpfiff setzte die TSV-Spielerin Luisa Speidel einen Foulelfmeter an den Pfosten. Kurz nach Wiederbeginn verlängerte die zur Pause eingewechselte Anna Horwath einen Freistoß von van Elten mit dem Kopf unhaltbar ins eigene Tor ab (48.). Crailsheim war im weiteren Verlauf der Begegnung nur noch bei einigen Frei- und Eckstößen gefährlich. Bei drei hochkaratigen Möglichkeiten verpasste der FVL seinerseits frühzeitig den Sack zuzumachen.  Nach einer abgefälschten Flanke von Luisa Münzing scheiterte Fischer per Direktabnahme an TSV-Torfrau Saskia Gieck (65.) und bei zwei Kontergelegenheiten konnte Milbradt den Ball nicht an Gieck vorbeibringen (80./90.).

FV Löchgau: Mandarello – Isik, Altmann, Schlipf, Serosi – Münzing (70. Lopez), Meinzer, Härterich (8. Nath), van Elten (90. Pllana) – Milbradt, Fischer. –

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