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Wirth wirft Team Arbeitsverweigerung vor

Der SC Hohenhaslach und der TSV Häfnerhaslach haben sich in der Fußball-Kreisliga B 7 im Kirbachtal-Derby 2:2 getrennt. Die Sportfreunde Großsachsenheim verloren ihr Heimspiel gegen Großglattbach mit 4:6.

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Derby mit Haken und Ösen: Der Hohenhaslacher Dardan Maras (vorne) lieferte sich einen Zweikampf mit Häfnerhaslachs Dennis Tötz.  Foto: 

Im Kirbachtal-Derby haben sich am Samstag zwei Mannschaften getroffen, die sich den Verlauf der Saison in der Fußball-Kreisliga B 7 völlig anders vorgestellt hatten. Der TSV Häfnerhaslach als Fast-Meister der Vorsaison traf auf dem Kunstrasen auf den Gastgeber SC Hohenhaslach, der bis dato gerade mal zwei Siege und vier Unentschieden geholt hatte. Durch das 2:2 im Stadtduell ist für den SCH nun ein fünftes Remis hinzugekommen.

In der ersten Spielhälfte hatten die Gäste die Oberhand. Allerdings dauerte es bis zur 32. Minute, ehe sie den ersten Treffer erzielten. "Das war richtig gut herausgespielt über rechts, zweimal weitergeleitet und von Nelson Caldas abgeschlossen", schwärmte TSV-Trainer Erich Wirth von der Entstehungsgeschichte des 1:0. Und auch das 2:0 war ganz nach seinem Geschmack, als Achim Früh sich durchsetzte, beinahe schon an der Auslinie war, sich dann aber noch einmal fing und den Ball aus ganz spitzem Winkel im Tor versenkte. "Wir hätten in der ersten Hälfte aber noch viel höher führen müssen als 2:0", ärgerte sich Wirth und dachte an die ausgelassenen Möglichkeiten.

Gegen Ende des Derbys kam der SCH nicht nur ins Spiel, sondern auch zu Treffern. Philipp Gögel erzielte das 1:2, als der Ball von links kam und er verwandelte (86.). Der Ausgleich in der Nachspielzeit fiel nach einem Einwurf. Dardan Maras war Nutznießer der Häfnerhaslacher Nachlässigkeit und sorgte mit dem Treffer zum 2:2 für riesigen Jubel bei den Gastgebern. "Nach dem Seitenwechsel war es bei uns Arbeitsverweigerung. Wir haben das Ergebnis nur noch verwaltet. Anstatt zu agieren, haben wir nur noch reagiert", sagte Wirth und zollte dem Lokalrivalen Respekt: "Aufgrund der zweiten Halbzeit haben sich die Hohenhaslacher den Punkt verdient. Wir haben ihnen das Mittelfeld total überlassen und selbst viel zu viele Fehler gemacht."

Die Sportfreunde Großsachsenheim unterlagen dem TSV Großglattbach zu Hause mit 4:6. "Das war von beiden Seiten ein gutes Spiel", sagte Gästetrainer Martin Kern. "Wir haben uns das Leben gegenseitig richtig schwer gemacht."

Matthias Stoklossa für Großglattbach (7.) und Ibrahim Capkin für Großsachsenheim (8.) sorgten für zwei schnelle Tore. Dann legte die SFG durch Jonas Schneider nach (21.). Erst ein verwandelter Elfmeter von Stoklossa (28.) legte den Grundstein für eine Serie der Gäste. Zuvor war Jonathan Gayer vom SF-Keeper Lars Eppinger gelegt worden. Yusuf Jannan und Thomas Kurfiß sorgten mit ihren Treffern für die 4:2-Pausenführung des TSV. Roman Schäfer erhöhte in der 63. Minute auf 5:2, die Partie schien gelaufen. Aber Großsachsenheim kam durch Tore von Michael Sbonias (69.) und Tolgahan Kaya (90.+1) noch einmal auf 4:5 heran. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit fiel die Entscheidung: Eine Ecke von Rouven Werner fand in Stoklossa den Abnehmer - es stand 6:4 für Großglattbach. "Auf dem schweren Boden war es nicht leicht. Aber ich bin froh, dass wir gespielt haben, auch wenn bei uns ein paar Leute gefehlt haben", sagte Kern.

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